Sehenswürdigkeiten in Indien: beste Reiseziele & Routen 2019 [+Karte]

Indien ist das beste Reiseziel der Welt. Erfahre warum und welche Sehenswürdigkeiten du nicht verpassen solltest.

Indien ist laut, hektisch & wunderbar

Wenn ich nur noch in ein einziges Land reisen könnte, dann würde ich Indien wählen.

Auf dem Subkontinent findest du alles, was du dir als Reisender wünschen kannst.

Du hast Natur, Kultur und die Wiege einer Zivilisation.

Besuche wuselige, moderne Metropolen und uralte Monumente.

Erwandere das Dach der Welt und entspanne an 7.000 Kilometer Küste.

Kämpfe mit Kulturschock und erlebe pure indische Lebensfreude.

In den letzten 7 Jahren habe ich den Subkontinent 9 Mal besucht und habe noch lange nicht alles gesehen.

Erfahre warum du nach Indien reisen solltest und welche Reiseziele besonders sehenswert sind.

Sehenswürdigkeiten in Indien: 15 beste Reiseziele

Sadhus in Varanasi

1. Varanasi: die indischste Stadt Indiens

Varanasi ist das pure Indien. Wenn du nur einen Ort auf dem Subkontinent besuchen kannst, lass es die uralte Stadt am Ganges sein. Am besten aber du gewöhnst dich vor einem Besuch in der lebendigen Stadt am Ganges erst langsam an Indien.

Achtung, nicht jedem Besucher gefällt es hier und schon gar nicht auf Anhieb. Bei mir war Varanasi Liebe auf den dritten Blick. Wenn Varanasi zu viel wird schau in das buddhistische Sarnath wenige Kilometer weiter.

Ruinen in Hampi

2. Hampi: magische Ruinenstadt mit Hippies

Mein Lieblingsort in Indien Hampi war im ausgehenden Mittelalter die größte und reichste Stadt der Welt. Zum Erkunden der weitläufigen Ruinen brauchst du mehrere Tage.

Aber du musst nicht Indiana Jones spielen um Hampi zu mögen. Chille mit anderen Reisenden in einer Hängematte am Fluss und genieße die Ausblicke auf die super fotogene Landschaft vom Sunset Point.

Taj Mahal in Agra

3. Agra: Taj Mahal & Fatehpur Sikri

Das marmorne Gebäude gehört zu den beliebtesten der Welt und das zu recht. Das Taj Mahal ist super touristisch und total überlaufen, aber besuchen musst du es trotzdem.

Erhole dich vom Massentourismus in der Geisterstadt Fatehpur Sikri wenige Kilometer weiter. Die ehemalige Hauptstadt war schon verlassen, als mit dem Bau des Taj Mahal begonnen wurde.

Kailash Tempel in Ellora

4. Aurangabad: Ellora, Ajanta & Dalautabad

Wenn du mich fragst stiehlt der Kailash Tempel von Ellora dem Taj Mahal die Show. Der größte von 34 Tempeln in Ellora ist auch einer der kunstfertigsten.

Mit unglaublichem Aufwand wurde das riesige Monument komplett aus dem Fels geschlagen. Michelangelo würde sagen der Tempel war schon drin und es mussten nur 200.000 Tonnen Stein drumherum entfernt werden.

Gateway to India in Mumbai

5. Mumbai: Bollywood, Strand & Meer

Vom Besuch indischer Metropolen würde ich eigentlich abraten. Die größte Stadt Indiens ist aber eine Ausnahme. Die Bollywood-Stadt Mumbai musst du einfach gesehen haben.

Die moderne Großstadt mit ihren riesigen Slums wird schnell zu viel. Schau dann zur Elephanta-Insel im arabischen Meer oder mach einen Spaziergang hinaus zum Inselmausoleum Haji Ali Dargah.

Goldener Tempel in Amritsar

6. Amritsar: goldener Tempel der Sikh

Sobald du die Tempelpforten des riesigen Harmandir Sahib betrittst, verlässt du Indien und erreichst das spirituelle Paradies der Sikh. Im goldenen Tempel und darum herum kannst du Tage verbringen.

Das liegt auch daran, dass das Essen im Punjab als das beste Indiens gilt. Für Abwechslung schau zum verrückten Soldatentanz an der pakistanischen Grenze von Wagah.

Anjuna Beach in Goa

7. Goa: Badeurlaub mit Nachtleben & Kirchen

Goa steht nicht nur für Trance-Musik. Die ehemalige Kolonie der Portugiesen wurde später zum Sehnsuchtsziel auf dem Hippietrail. Goa ist bekannt für lange Strände, günstiges Bier und ausschweifende Parties.

Einen Badeurlaub kannst du gut mit Tagesausflügen zu den Forts und Kirchen der Portugiesen verbinden. Das alte Goa war angeblich schöner als Lissabon.

Sultanspalast in Mysore

8. Mysore: Sultansstadt & big Tibet

Der Sultanspalast von Mysore wirkt wie ein Traum aus tausendundeiner Nacht. Das gilt umso mehr, wenn du ihn nachts bunt beleuchtet siehst. Auch die Basare und Herrenhäuser der Stadt passen gut dazu.

Mysore lädt zu mehreren Ausflügen in die Umgebung ein. Das größte tibetische Dorf in Indien ist nicht im Himalaya, sondern hier in Südindien. Auch der Jain Pilgerort Shravanabelagola und die Gärten von Brindavan lohnen sich.

Udaipur am Abend

9. Udaipur: Entspannung in der Stadt der Seen

Jaipur ist die bekanntere Stadt in Rajasthan, aber Udaipur stiehlt die Krone. Die Stadt der Seen ist zwar ebenfalls sehr touristisch, aber viel entspannter. Ein Sonnenuntergang am Pichhola-See wird dich überzeugen.

Udaipur ist außerdem ein Transportknotenpunkt und Basislager für mehrere Ausflüge. Erkunde die Forts von Chittorgarh und Kumbalgarh. Kühle dich für ein Wochenende ab in Rajasthans einziger Hill Station Mount Abu.

Altstadt von Srinagar

10. Srinagar: Das andere Indien im Himalaya

Wenn du Kaschmir hörst, denkst du sicher an eine Konfliktzone. Die Sommerhauptstadt Srinagar ist aber sicher. Sie ist weit genug von der Front zwischen Indien und Pakistan entfernt.

Die Stadt der Mughal-Gärten ist nach dem langen Krieg wieder ein einladendes und offenes Reiseziel. Für ein besonderes Erlebnis übernachte auf einem der vielen Hausboote im Dal-See.

Wurzelbrücke bei Cherrapunji

11. Cherrapunji: Wasserfälle & Wurzelbrücke

Die sieben Staaten im Nordosten Indiens werden kaum besucht. Ehrlich gesagt gibt es dort auch nicht viel von Interesse. Eine lohnenswerte Ausnahme sind Cherrapunji und Shillong.

Schau wie sich in der Regenzeit enorme Wasserfälle Richtung Tiefland in Bangladesch ergießen. Verpasse außerdem nicht die Wurzelbrücken von Nongriat. Zu dem kleinen Ort mitten im Dschungel musst du zu Fuß wandern.

Elefanten-Relief in Mamallapuram

12. Mamallapuram: mediterranes Feeling an der Ostküste

Die Ostküste Indiens ist weniger beliebt als die Westküste. Zugegeben, Mamallapuram hat auch nicht die schönsten Strände. Für einen Sundowner sind die vielen Strandbars aber auf jeden Fall gut genug.

Du musst vom Strand nicht weit laufen und stehst in den mediterran wirkenden Hügeln. Die Höhlentempel hier sind Teil des Weltkulturerbe mit dem größten Felsrelief der Welt. Riesig ist das Areal nicht, aber du musst es dir meistens nur mit Affen teilen.

Tempelstadt auf dem Berg Palitana

13. Palitana: Stadt der 1.000 Jain Tempel

Du suchst einen Indien Geheimtipp? Wenn es so etwas wie ein unentdecktes Juwel auf dem Subkontinent gibt, dann ist das Palitana. Selbst die meisten Inder kennen die Tempelstadt der Jain nicht.

Marschiere zusammen mit tausenden Jain-Pilgern bergauf, bis du Palitana auf einem Berg-Gipfel erreichst. Fast tausend Tempel bauten die Jain hier, die friedliche Religion von Mahatma Gandhi.

Fischer am Strand in Puri

14. Puri: Strände, Fischer & uralter Sonnentempel

Puri wäre eigentlich nur ein Fischerdorf mit Stränden, wenn es dort nicht einen wichtigen Hindu-Tempel gäbe. Beschaulich ist der Ort trotzdem, außer du kommst zum gewaltigen Festzug im Juli.

Den Rest des Jahres hast du die Strände größtenteils für dich. Mache einen Tagesausflug zum bekannten Sonnentempel in Konark und zu den Höhlen von Udayagiri und Khandagiri.

Marktstraße in Delhis Altstadt

15. Delhi: Zuviel von allem in der Chaos-Metropole

Indiens Hauptstadt wirst du kaum vermeiden können, wenn du nach Nordindien reist. Solltest du auch nicht. So chaotisch Delhi auch ist, das alte Zentrum indischer Macht ist sehr sehenswert.

Hebe dir Delhi am besten für das Ende der Reise auf, wenn du dich an Indien gewöhnt hast. Für den ultimativen Kulturschock nimm die Metro zur Haltestelle Chawri Bazar in Delhis Altstadt. Bevor du weißt was passiert bist du verloren in einem der wuseligsten Märkte der Welt.

Kumbalgarh Fort: Eintritte verschlingen viel Geld

Günstig oder billig? Empfohlenes Budget in Indien

In Südasien findest du die günstigsten Reiseziele der Welt von Nepal über Pakistan bis Bangladesch. Auch Indien ist an den allermeisten Orten sehr preiswert.

Bei meiner ersten Indien Reise kam ich mit 300 Euro im Monat aus. Realistischer sind aber höhere Monats-Budgets mit 500 Euro oder mehr. Mit 1000 Euro kannst du es dir wirklich gut gehen lassen.

Die billigsten Unterkünfte in Indien sind zum Beispiel echte Dreckslöcher. Ich habe als Budgetpacker in 3-Euro- und 2-Euro-Zimmern übernachtet. Heute mache ich das nicht mehr.

Am besten du rechnest mit mindestens 5 Euro für ein brauchbares Zimmer auf dem Land. In touristischen Orten werden daraus schnell 10 Euro und in Großstädten sogar 15 Euro.

Hostels sind in Indien noch recht neu. Es gibt sie vor allem in super-touristischen Orten wie Delhi, Varanasi oder Mumbai. In Indien zahlst du als Solo-Reisender also oft extra.

Die Eintritte summieren sich außerdem. Das liegt vor allem an der Preis-Diskriminierung. Du zahlst für das Taj Mahal 15 Euro Eintritt, ein Inder zahlt 3 Euro.

Sonst ist Indien aber sehr günstig: Essen, Transport und Aktivitäten kosten jeweils wenige Euro.

Ein solches Thali kostet 1 bis 2 Euro

Kosten in Indien für Essen, Transport, Übernachtung

Kosten für Essen in Indien

  • 20 INR (0,25€) Flasche Wasser 1 Liter
  • 40 INR (0,50€) Streetfood Snack, z.B. Aloo Paratha
  • 80 INR (1€) normales Veg-Thali (Mittagsmenü)
  • 160 INR (2€) Deluxe Non-Veg Thali (Mittagsmenü)
  • 300 INR (4€) große Portion Tandoori Chicken mit Naan

Kosten für Transport in Indien

  • 20 INR (0,30€) Fahrt mit Stadtbus oder Metro
  • 100 INR (1€) kurze Tuk Tuk Fahrt
  • 160 INR (2€) 4 Stunden Zugfahrt mit Sitzplatz
  • 250 INR (3€) 4 Stunden Busfahrt im lokalen Bus
  • 500 INR (7€) 10 Stunden Nachtzug im Sleeper
  • 700 INR (9€) 10 Stunden Nachtbus

Kosten für Eintritte in Indien

  • 100 INR (1€) Eintrittskosten im lokalen Museum
  • 200 INR (2€) Eintrittskosten in C-Sehenswürdigkeit
  • 300 INR (4€) Typische Eintrittskosten in B-Sehenswürdigkeit
  • 500 INR (7€) Typische Eintrittskosten in A-Sehenswürdigkeit

Kosten für Übernachtung in Indien

  • 400 INR (5€) Zimmer auf dem Land
  • 800 INR (10€) Zimmer in touristischen Orten
  • 1200 INR (15€) Zimmer in einer Großstadt

Kosten für Luxus

  • 40 INR (0,50€) Coke Zero
  • 80 INR (1€) Cappuccino
  • 150 INR (2€) Fancy Cappuccino
  • 100 INR (1€) großes Bier im Restaurant in Goa
  • 250 INR (3€) großes Bier im Restaurant
Indien Karte mit Sehenswürdigkeiten & Routen - in GROSS

Indien Karte: Sehenswertes in Südindien & Nordindien

Die Karte zeigt sehenswerte Orte in Indien. Je größer der Punkt, der einen Ort markiert, desto lohnenswerter finde ich den jeweiligen Ort.

Indien ist nicht besonders touristisch. Aber es gibt einige Konzentrationen, die in der Karte rot markiert sind. Grün heißt untouristisch. Inlandstourismus fällt dabei weniger ins Gewicht.

Außerdem zeigt die Karte 7 Routenvorschläge. Eine genaue Beschreibung der etwa dreiwöchigen Routen folgt am Ende des Artikels. Kombiniere die Routen für eine mehrmonatige Reise.

Die üblichen Verbindungsstrecken in die Nachbarländer Nepal, Bhutan, Pakistan und Bangladesch sind ebenfalls eingezeichnet. Vor allem Nepal und Indien werden gerne zusammen bereist.

Ich habe fast alle Orte auf der Karte selbst besucht. Dazu habe ich in den letzten 7 Jahren mehr als 6 Monate in Indien verbracht.

Jodhpur Stufenbrunnen: Indien ist ein Sprung ins kalte Wasser

Backpacking in Indien: Reisetipps für Individualreisen

Indien ist kein Reiseziel für Anfänger. Es heißt Südindien wäre einfacher, aber das kann ich nicht bestätigen. Westindien ist etwas relaxter, aber immer noch stressig.

Wirklich einfache Orte in Indien liegen in den Bergen in Nordindien und Nordostindien. In Kaschmir, Ladakh, Sikkim oder Mizoram bist du weit weg vom indischem Stress.

Deine Indien-Reise wird viel einfacher, wenn du einen großen Bogen um indische Großstädte machst. Südasiatische Metropolen sind einfach zu viel von Allem.

Wenn du noch nie vorher individuell gereist bist, sammle besser erst Erfahrung in Südostasien. Wenn du zögerlich bist, versuche dich an „Indien light“: Sri Lanka und Nepal.

Für fortgeschrittene Reisende ist Indien aber umso lohnenswerter. Langweilig wird dir hier nicht, auch nicht nach Monaten auf dem Subkontinent.

Es ist aber selbst als erfahrener Reisender wichtig zu dosieren. Plane genug Strände und erholsame Orte bei einer Indien-Reise ein.

Probleme macht Indien als alleinreisende Frau und selbst zu zweit oder zu dritt. Schließe dich besser einer geschlechtlich gemischten Gruppe an, dann gibt es keine Probleme.

Der beste Grund für Indien? Die Inder!

Warum Indien? Gute Gründe für eine Reise

Gründe für Indien gibt es viele. Ich bin kein “Namaste-Typ”, Trekking in den Himalayas wird mir schnell langweilig und das indische Essen schmeckt mir in Malaysia besser. Trotzdem sind das 3 gute Gründe Indien zu bereisen.

Für mich ist Indien eine Erdung mit der Welt. Wir leben in einer Filterblase und wissen gar nicht was die restlichen 7 Milliarden Menschen bewegt. Auf dem indischen Subkontinent triffst du immerhin 2 Milliarden davon.

Deren Alltag unterscheidet sich extrem von unserem. Wir nehmen so viel Luxus für gegeben hin, den sich jeder Inder hart erarbeiten muss. Aber nicht die Inder sind die Ausnahme, wir sind es. Die meisten Menschen auf der Welt haben viel weniger als wir.

Wir können viel davon lernen, wie Inder mit Armut und Überbevölkerung umgehen. Die Lebensfreude der Inder ist für mich die wichtigste Lektion, die Indien zu bieten hat.

Ich kann natürlich nicht vorhersagen, wie du auf Indien reagieren wirst. Das Land ist ein maximaler Kulturschock und vielen Reisenden ist das unangenehm. Du musst schon bereit sein für eine Reise nach Indien. Nur dann kann die Reise deine Weltsicht verändern.

Sadhus bei der Kumbh Mela in Prayagraj

Spirituelle Indien Reise: Yoga, Ashram & Meditation

Yoga kommt aus Nordindien vom Fuß der Himalayas. Die meisten Yoga-Ashrams findest du noch heute im Bergland von Himachal Pradesh und Uttarakhand.

Yoga-Hauptstadt mit unzähligen Ashrams ist Rishikesh. Dort kannst du einen mehrwöchigen Yoga-Kurs machen oder einfach nur schnuppern.

Yoga-Ashrams findest du aber mittlerweile überall im Land. Wenn du nicht unbedingt ein angesehenes Diplom aus Rishikesh brauchst, hast du fast freie Wahl.

Für buddhistische Achtsamkeits-Meditation mache ein zehntägiges Retreat im Thai-Tempel in Sarnath. Südostasien ist für Vipassana aber ein besseres Reiseziel.

Wenn du dich für den Buddhismus interessierst, reise auf dem Buddha-Trail. Die wichtigsten 4 Orte sind Bodhgaya, Sarnath, Kushinagar sowie Lumbini in Nepal. Auch Rajgir und Nalanda lohnen sich.

Du willst mehrere Monate Zeit in Indien verbringen und über den Tellerrand schauen? Sieh dir einen alternativen Gesellschaftsentwurf in Auroville in Südindien an.

Ayurveda wurde in Indien über Jahrhunderte vergessen und blieb nur in Sri Lanka erhalten. Dort bist du für einen Ayurveda-Kurs oder eine Kur besser aufgehoben.

Affe in Orchha: Indien ist Land des Dschungelbuchs

Natur pur: Nationalparks für Tiger, Elefanten & Löwen

Du wirst im Land des Dschungelbuchs auf jeder Indien-Reise viel Natur erleben. Auch Nationalparks für Tiersafaris gibt es im ganzen Land.

Wie Afrika hat auch Indien seine Big Five: Löwen, Tiger, Panzernashörner, Elefanten & Büffel. Leoparden gibt es auch, aber die sind viel zu scheu.

Um alle Big Five zu sehen musst du mehrere Nationalparks besuchen. Löwen gibt es nur noch im Sasan Gir Nationalpark in Gujarat. Für Panzernashörner musst du zum Kaziranga Nationalpark in Assam.

Bengalische Tiger kannst du theoretisch in vielen Nationalparks sehen. Hohe Chancen hast du in Rajasthan im Ranthambore Nationalpark sowie in Madya Pradesh im Kanha oder Bandhavgarh National Park.

Es ist leider trotzdem sehr unwahrscheinlich einen bengalischen Tiger zu sehen. Am besten eignet sich die heiße Jahreszeit von März bis Mai. Je mehr Tage du bleibst, desto größer die Chancen.

Elefanten und Büffel sowie alle möglichen Affen-Arten musst du nicht extra suchen. Die siehst du auf jeder Indien-Reise früher oder später.

Bundi Fort: Rajasthan ist am beliebtesten in Indien

3 Wochen Rundreise in Indien: 7 Routenvorschläge

Hier sind meine 7 Routenvorschläge für eine Reise nach Indien. Die erste Route „goldenes Dreieck“ gilt als Klassiker. Du schaffst die 3 Orte in nur einer Woche.

Für die verbleibenden 6 Routen solltest du rund 3 Wochen Zeit einplanen. Wenn du langsam reist oder mit einem Badeurlaub verlängern willst, rechne besser mit 4 Wochen.

Die Hälfte der Routen sind Rundreisen. Die kannst du natürlich auch in der Gegenrichtung machen oder von einem anderen Ort starten.

Für die Routen, die keine Rundreisen sind, fliege entweder zum Start zurück oder nimm einen Gabelflug. Du kannst zum Beispiel den Hinflug nach Delhi buchen und Rückflug nach Kolkata.

Du kannst natürlich auch mehrere oder sogar alle Routen kombinieren. Unterschätze aber nicht, dass du auf längeren Reisen langsamer und auch reisemüde wirst.

Amber Fort in Jaipur

1. goldenes Dreieck Rundreise: Taj Mahal & Jaipur ab Delhi

Das goldene Dreieck ist die Indien-Route mit den 3 touristischsten Orten Indiens: Delhi, Agra und Jaipur.

Agra und Jaipur sind leider zwei erstklassige Beispiele dafür, was beim Massentourismus alles schief läuft.

Es gibt nur einen Grund für diese klassische Route: Du willst möglichst viel Indien in wenigen Tagen sehen. Nimm dir besser mehr Zeit und wähle eine andere Route.

Route 1: 1 Woche Goldenes Dreieck - in GROSS

Du startest in Delhi (A). Für die Hauptstadt solltest du mindestens 3 Tage einplanen. Verteile die am besten auf Anfang und Ende, so dass du weder bei Anreise noch Abreise großen Stress hast.

Der zweite Ort ist Agra (B), 2 Stunden Zugfahrt von Delhi. Hier steht Indiens marmornes Wahrzeichen Taj Mahal und die Geisterstadt Fatehpur Sikri. Verschwinde nach einem Tag wieder.

Der dritte Ort ist Jaipur (C), 4 Stunden Zug-/Busfahrt von Agra und Delhi. Schau dir den Stadtpalast an und das Amber Fort. Übernachte in einem für Backpacker bezahlbaren Palasthotel. 2 Tage reichen.

Verlassene Tempel in Orchha

2. Nord- & Ostindien Highlights: von Delhi nach Kolkata

Die Längsdurchquerung von Nordindien nach Ostindien ist eine Perlenkette der Indien Highlights.

Du startest wie beim goldenen Dreieck in Delhi (A). Statt nach Jaipur reist du von Agra (B) weiter Richtung Ganges. Wenn du willst, kannst du vor Agra noch Jaipur besuchen.

Orchha (C) ist der erste Stopp nach Agra mit einem wunderschönen verlassenen Fort mitten auf dem Land. Die in der Landschaft verstreuten Tempel erinnern an Bagan im Kleinformat.

Etwas bekannter ist Khajuraho (D) mit einem Wasserfall und Indiens Erotik-Tempeln. 1 Tag reicht jeweils, aber in Orchha kann man auch hängenbleiben.

Route 2: 3 Wochen Nordindien & Ostindien - in GROSS

Varanasi (E) ist das Highlight jeder Indien-Route. Lass dir Zeit mit dem Besuch. Relaxe auch in den vielen Rooftop-Cafés am Ganges, sonst wird es schnell zu viel. 3-4 Tage sind das absolute Minimum plus 1 Tag mehr für Sarnath.

Bodhgaya (F) ist der wichtigste buddhistische Pilgerort. Aus Südostasien und Ostasien kommen Gläubige, um unter dem Bodhi-Baum zu meditieren. Genau hier wurde Buddha erleuchtet. In 2 Tagen schaffst du es die vielen Tempel aus allen buddhistischen Ländern zu erkunden.

Für Puri (G), Bhubaneswar, Konark und die Höhlen von Udayagiri und Khandagiri brauchst du eigentlich nur 3 Tage Zeit. Du solltest aber verlängern und ein paar Strandtage einlegen. Verbringe lieber mehr Zeit hier als im wenig sehenswerten Kolkata (H).

Chittorgarh Fort in Rajasthan

3. Rajasthan Rundreise: Indiens Wüsten-Paläste ab Delhi

Die Rajasthan Rundreise ist die bekannteste und touristischste Route in Indien.

Wieder startest du mit dem goldenen Dreieck. Von Jaipur (B) aus reist du weiter in den kleinen Wüstenort Pushkar (C) bei Ajmer. Der heilige Ort am See ist eine Oase in der Wüste und Backpacker-Treffpunkt. Bleibe ruhig mehrere Tage und schau auch mal nach Ajmer.

Chittorgarh (D) liegt auf dem Weg nach Udaipur und ist das wohl schönste der vielen Forts in Rajasthan. Ein halber Tag reicht völlig. Alternativ kannst du auch einen Tagesausflug von Udaipur machen.

Udaipur (E) ist die romantische Stadt der Seen und zu Recht sehr touristisch. Schlendere über den Basar, schaue zum Aussichtspunkt auf dem Hügel und mache eine Bootsfahrt. Den Ausflug nach Ranakpur und Kumbalgarh kann ich nicht empfehlen. 3 Tage vergehen wie im Flug.

Route 3: 3 Wochen Rajasthan und Delhi - in GROSS

Jodhpur (F) ist bekannt für sein massives Fort. Highlights sind der restaurierte Toorji Stufenbrunnen mitten in der Altstadt und der Rao Jodha Desert Rock Park. 1 Tag reicht eigentlich.

Jaisalmer (G) ist eine alte Stadt mitten in der Wüste und wirkt wie aus Tausendundeiner Nacht. Relaxe in der wunderschönen Altstadt und bewundere die Sonnenuntergänge über der Thar Wüste. 2-3 Tage sind schnell vorbei.

Wenn du den Rattentempel in Deshnok besuchen willst, halte auf dem Rückweg nach Delhi in Bikaner (H). Ansonsten fahre mit dem Nachtzug nach Delhi durch. Bikaner selbst ist nett, aber kann nicht mit Jaisalmer mithalten.

In Hampi spielt die Musik

4. Westindien Rundreise: Goa & Hampi ab Mumbai

Die Westindien Rundreise ist relaxter als andere Routen und bietet doch viele Highlights.

Du startest und beendest die Rundreise in Mumbai (A). Du könntest selbst in mehreren Wochen nicht alle Gesichter der Bollywood-Metropole sehen. Plane mindestens jeweils 2 Tage zu Beginn und Ende der Reise.

Aurangabad (B) ist einer der am meisten unterschätzten Orte in Indien. Die Tempel von Ajanta und vor allem Ellora sind sagenhaft und für mich das Indien Architektur-Highlight. Plane 3 Tage für Aurangabad und Umgebung.

Route 4: 3 Wochen Westindien - in GROSS

Wenn du nicht so verrückt bist bis Hampi in einem Rutsch zu fahren, halte in Bijapur (D) und/oder Bidar (C). Das sind die früheren Hauptstädte zweier Sultanate mit mittelalterlichen Ruinen. Ein halber Tag reicht jeweils.

Der winzige Ort Hampi (E) war einmal die riesige Hauptstadt des Hindu Vijayanagar-Königreichs. Heute ist der chillige Ort quasi die Backpacker-Hauptstadt Indiens. Wenn du dich erst in Hampi verliebst sind 3 Tage nicht genug.

Goa (F) ist Heimat von Indiens bekanntesten Stränden und berühmt-berüchtigt für das Nachtleben. Du hast die Wahl zwischen ruhigen Stränden, Hippie-Stränden und Party-Stränden. Verbringe hier Tage oder sogar Wochen.

Die meisten Reisenden nehmen den Nachtzug von Goa zurück nach Mumbai. Unterbreche die Fahrt lieber beim Insel-Fort Murud-Janjira (G), an der wenig besuchten Konkan Küste Maharashtras.

farbenfroher südindischer Tempel in Madurai

5. Südindien Rundreise: Kerala & Tamils Tempel ab Kochi

Südindien unterscheidet sich kulturell und mit heißeren Temperaturen von Nordindien.

In Südindien ist Kochi (A) von Europa am besten zu erreichen. Die Küstenstadt wurde früher von Portugiesen und Niederländern besetzt. Erkunde die Stadt auf mehreren Inseln mit Stadtfähren. 1-2 Tage reichen.

Mysore (B) ist eine der wenigen indischen Städte, die du zu Fuß erkunden solltest. Selbst zu den Chamundi Hills kannst du einen langen Spaziergang machen. Besuche unbedingt die größte tibetische Siedlung Bylakuppe. Plane mindestens 3 Tage.

Chennai (C) ist vor allem ein Verkehrsknotenpunkt. Wenn du willst, kannst du aber auch die hektische Stadt besichtigen. 1 Tag reicht.

Mamallapuram (D) ist ein sehr gechillter Strandort an der Ostküste. Wenn dir das Abhängen langweilig wird kannst du die Höhlen und Tempel in den Hügeln erkunden. Bleibe 2 bis 3 Tage.

Route 5: 3 Wochen Südindien - in GROSS

Islamische Eroberer haben es nie bis nach Tamil Nadu geschafft. Der Hinduismus florierte hier und wurde von den Cholas sogar bis nach Angkor und Bali gebracht. Schau dir ein paar der Tempelstädte mit riesigen dravidischen Heiligtümern an.

Die „Stadt der tausend Tempel“ Kanchipuram (E) ist am besten von Mamallapuram zu erreichen. Die größten Tempel findest du aber weiter im Süden rund um Tiruchirappalli (F). Weitere wichtige Tempelstädte sind Madurai, Chidambaran und Kumbakonam. Wenn du viel Zeit hast nimm den Umweg zur Tempelstadt Rameswaram an der ehemaligen Landbrücke nach Sri Lanka. 1 Tag reicht pro Tempelstadt.

Nach den vielen Tempeln hast du dir einen Strandurlaub verdient. Kovalam bei Thiruvananthapuram ist der bekannteste und touristischste Strand in Kerala. Die weniger entwickelten Strände bei Varkala (G) sind für Backpacker aber eine bessere Idee. Entspanne 2-3 Tage.

Die Backwaters von Kerala sind leider viel zu bekannt. Um den Touristenhorden zu entkommen miete in Alappuzha (H) ein Kanu statt einem teuren Hausboot. Oder du erkundest die Backwaters mit Hilfe der öffentlichen Fähre nach Kottayam. 3 Tage reichen selbst für Naturliebhaber.

Der Ganges in Rischikesch

6. Nordindiens Berge: in den Himalaya ab Delhi

Das Dach der Welt ist die ruhigste Gegend Indiens. Du musst nicht wandern gehen um die Bergwelt zu genießen.

Schon 8 Stunden Fahrt von Delhi (A) fühlst du dich in der Yoga-Hauptstadt Rishikesh (B) wie tief in den Bergen. Besuche den indischen Pilgerort Haridwar für eine hektische spirituelle Erfahrung. 3 Tage reichen, außer du machst einen Yoga-Kurs.

Chandighar (C) ist die schönste der indischen Planstädte und überraschend unindisch. Es fehlt das typische Chaos. Die Bauwerke des französischen Architekten Corbusier passen auch nicht zum üblichen Indien-Bild. 1 Tag ist genug.

In Amritsar (D) steht der goldene Tempel, das spirituelle Zentrum der Sikh. Für eine besondere Erfahrung übernachte im Tempel, es gibt einen extra Schlafraum für internationale Gäste auf Spendenbasis. 2-3 Tage sollten es schon sein.

Route 6: 3 Wochen Himalayas in Nordindien - in GROSS

McLeod Ganj (E) ist die Heimat des Dalai Lama und der wichtigste tibetische Ort im indischen Exil. „Dharamsala“ erinnert aber eher an eine Backpacker-Party als an Lhasa. 1 Tag reicht. Besuche alternativ die Hill Stations Shimla oder Manali.

Srinagar (F) wird bald mit dem indischen Eisenbahnnetz verbunden. Schon jetzt kommen viele indische Touristen nach Kaschmir. Die alte Stadt liegt in einer wunderschönen Landschaft am Dal-See. Mache unbedingt einen Tagesausflug in die Berge nach Gulmarg. Plane 3 Tage plus Zeit für Wanderungen.

Die Weiterfahrt nach Leh (G) durch die Berge ist beschwerlich und der Bergpass ist nur im Sommer geöffnet. Es lohnt sich aber in die abgelegene Gegend zu fahren, Ladakh ist wie ein kleines Tibet. Plane 3 Tage und mehr wenn du wandern willst.

Himalaya-Blick auf dem Singalila-Trek bei Darjeeling

7. Geheimtipp Nordostindien: das unbekannte Indien ab Kolkata

Die „sieben Schwestern“ von Nordostindien sind ein wenig beachteter Geheimtipp Indiens.

Nimm von Kolkata (A) den Zug nach Siliguri. Von dort geht es entweder mit der Schmalspurbahn oder mit dem Jeep nach Darjeeling (B). Genieße die kühlen Temperaturen mit einem Tee und Fernblick auf den Mount Everest. 1-2 Tage reichen.

Hol dir in Darjeeling das 30-Tage-Permit für den Bundesstaat Sikkim. Das Inner Line Permit ist eine Formalität und wird dir in wenigen Minuten ausgestellt. Du bekommst es auch in Siliguri oder Kolkata.

In Gangtok (C), der vertikalen Hauptstadt Sikkims kannst du dich wie in Thimphu, Bhutan fühlen – ohne das teure Visum. Von hier aus kannst du mehrtägige Wanderungen auf eigene Faust oder mit Führer organisieren.

Route 7: 3 Wochen Nordostindien - in GROSS

Guwahati (D) und der Großteil von Assam könnten auch in West Bengal sein. Um die vielen Völker Nordostindiens kennenzulernen fahre schnell weiter in die Berge. Eine gute Basis dafür ist Shillong in Meghalaya.

Erkunde von Shillong (E) aus das tropische Bergland der Wasserfälle und Wurzelbrücken. Das geht auf eigene Faust oder mit den Bustouren im Tourist Office. Verbringe auch eine Nacht in Cherrapunji (F) und/oder bei den Wurzelbrücken von Nongriat. Rechne mit mindestens 4 Tagen für Meghalaya.

Zurück im Flachland von Assam entspanne auf Majuli (G), der größten Flussinsel im Brahmaputra. Obwohl das Meer weit weg ist, kommt hier Insel-Feeling auf. Bleibe ein paar Tage, je nach Erschöpfungsgrad.

Für den Rest von Nordostindien musst du dich auf beschwerliche Busfahrten einstellen oder fliegen. Ganz ehrlich? Ich finde weder Nagaland noch Manipur, Tripura oder Mizoram besonders interessant. Alternativ nimm den Rückweg über Bangladesch.

Kamel in Jaisalmer: Rajasthan wird ab April sehr heiss

Praktische Infos & Vorbereitung für deine Indien-Reise

Du brauchst für Indien ein Visum. Mittlerweile ist das e-Visum die beste Wahl. Du hast bis 4 Tage vor Abflug Zeit es zu organisieren.

Die beste Reisezeit für Indien ist Mitte Oktober bis Mitte April. Bis Oktober herrscht Regenzeit und ab April wird es sehr heiß, vor allem in Rajasthan. In Südindien dauert die Regenzeit länger, manchmal bis Dezember.

Von Dezember bis März ist es in den Bergen zu kalt und manche Pässe sind geschlossen. Ladakh und Kaschmir haben im Sommer Hauptsaison. Sie liegen im Regenschatten.

Zimmer musst du in Indien nicht reservieren. Ich suche Übernachtungsmöglichkeiten oft erst vor Ort, das ist günstiger. Wenn du lieber vorher buchst nutze Booking* oder Agoda*.

Züge in Delhi: Transport in Indien ist einfach

Transport: Tipps für Bus, Bahn & Flüge in Indien

Die indische Eisenbahn ist der größte Arbeitgeber der Welt und ein sehr gutes Verkehrsmittel in Indien. Wenn du im Nachtzug Sleeper fahren willst, kauf dir auf dem ersten Basar eine Decke. Ab der teureren 3AC-Klasse wird Bettzeug gestellt.

Früher war der Kauf von Bahntickets eine halbe Wissenschaft. Heute bekommst du die Zug-Tickets online. Registriere dich mit deiner deutschen Handy-Nummer um von der Foreign Tourist Quota zu profitieren.

Abseits der Hauptlinien können sich Busse lohnen. Wie überall auf der Welt ist Rome2Rio eine gute Planungshilfe. In Indien kannst du außerdem direkt auf Redbus suchen. Nimm die Bewertungen dort ernst. Schlecht bewertete Busse sind echt grottig.

Flüge in Indien sind günstig. Nutze für Kurzstreckenflüge immer die flexible Flugsuchmaschine Kiwi. Fliegen ist aber eigentlich unnötig. Nachtzüge sind in Indien meistens die bessere Wahl.

Adivasi in Mandu

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Die Reisekamera für meine Fotos ist eine Canon G7X*

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Hallo Florian,

    vielen Dank erstmal für diesen Beitrag, der einen guten ersten Überblick gibt.

    Ich habe in den letzten Tagen auch etwas für eine geplante Reise recherchiert.

    Du schreibst der Artikel wurde 2019 aktualisiert. Betrifft das auch die Angaben zur Reisekasse?

    Ich mache ja vielleicht auch einen Denkfehler. Aber auch für die sozusagen als Obergrenze genannten 15 Euro für ein Zimmer ,kann ich auf booking.com viel finden. Daher meine Vermutung, dass das Preisniveau inzwischen insgesamt deutlich höher ist als hier angegeben? Kommt man noch mit 1.000 Euro pro Monat über die Runden?

    Grüße

    Fidel

    1. Hi Fidel,

      der Artikel ist nicht nur 2019 überarbeitet, sondern wirklich brandneu geschrieben. Das Budget spiegelt die aktuellen Verhältnisse wieder, auch aus meiner diesjährigen Indien-Reise-Erfahrung.

      Mit 1.000 Euro kommst du nicht nur über die Runden, das wird ziemlich bequem.

      Vielleicht suchst du auf booking nur in Mumbai oder Delhi? In Großstädten sind die Preise höher, vor allem in diesen beiden. An anderen Reisezielen zahlst du deutlich weniger.

      Grüssle,
      Florian

    2. Hallo Florian,
      danke für die rasche Antwort. Das beruhigt mich schonmal. Ich habe zwar nicht nur in Mumbai gesucht, aber insgesamt noch nicht besonders gründlich. Was du jetzt schreibst, hilft mir schon mal weiter, wenn ich insgesamt mit so einem Budget sehr gut auskommen würde. Wie sich das dann im Einzelnen verteilt, kann ich ja dann sehen.
      Grüße
      Fidel

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