Indien: Organisierte Tour oder auf eigene Faust?

Menschen sind verschieden und jeder reist anders. Die nächsten beiden Wochen bekommt ihr mit mir einen Einblick, wie man auf einer organisierten Tour durch den Norden von Indien reist.

Reise Reise Seemann Reise
Jeder tut‘s auf seine Weise
 
(Rammstein)

Meine Reiseweise bezeichne ich gerne als Reisen wie Bear Grylls. Ich bin oft auf der Straße, verlaufe mich gerne in unbekannten Städten und mache nichts lieber als auf einem großen Markt ziellos umherzuwandern.

Mumbai

Indien ist ein Land in dem selbst Bear Grylls Probleme hätte. Einer meiner beliebtesten Artikel handelt davon, wie wenig sich Indien für einen Mitten drin statt nur dabei Reisestil eignet. Ein Leben auf der Straße ist in diesem Land äußerst anstrengend.

Der Artikel versucht aber auch zu zeigen, wie interessant und lohnenswert der Subkontinent ist. Die Vielfalt Indiens will nicht enden, egal ob es um Natur geht oder Religion, Essen, Sprache, Gerüche, Farbe, Kultur, Städte und Lebensweise.

Kultur in Indien

Deswegen habe ich mich vor einigen Wochen sehr über eine Einladung von Shanti Adventure Tours gefreut. Sie veranstalten eine 2 wöchige Bloggerreise durch den Norden von Indien und haben unter uns Reisedepeschen Autoren nach Teilnehmern gesucht.

Eine organisierte Tour hat den großen Vorteil, dass man mehr von den Annehmlichkeiten mitnehmen kann und weniger von den Unanehmlichkeiten mitbekommt.

Chennai

Dies wird nach Mongolei und Tibet meine dritte organisierte Tour in 2 Jahren. Ich bin kein Freund dieser Art zu Reisen aber es gibt kaum ein Land, wo mir eine Tour gerade willkommener ist als in Indien.

Auch meine Freundin ist viel lieber in der Gruppe unterwegs bei all den negativen Schlagzeilen zur Sicherheit für Frauen in Indien.

Eine organisierte Reise hat auch Nachteile, neben den höheren Kosten vor allem fehlende Flexibilität und eine Filterblase durch den Guide, die anderen Teilnehmer und durch die Reise im Privatauto und Übernachtung im Touristenhotel.

Indien hautnah

Shanti Adventure Tours hat einen Ruf individuelle Touren, nah dran anzubieten und kann meine Bedenken in der Hinsicht etwas zerstreuen.

Außer meiner Freundin und mir ist sonst nur noch Bloggerin Doris von littlemissitchyfeet dabei, also kein Tourismus nach Art der Massenviehhaltung.

Ich bin zuversichtlich, dass wir das Land gefühlsecht erleben, aber ein Gummihandschuh schadet in Indien nicht.

Kolkata

Mein persönliches Highlight der Reise sind die Pornotempel von Khajuraho. Nach den Tempeln mit den Erotik Motiven werden wir den Ganges auf einem Boot hinunterfahren, wie es sich für eine Abenteuerreise gehört.

Das Programm findest Du bei Shantitravel: Den Ganges hinunter bis zum Durga Puja Festival.

Ich freue mich sehr Kolkata und Varanasi wiederzusehen, die ich auf meiner ersten Indien Reise schon besucht habe. Dort kann ich besonders direkt den Vergleich ziehen zwischen organisierter Tour und meiner 9 wöchigen Indien Reise auf eigene Faust vor 2 Jahren.

Tihar Festival in Nepal

Viel Neuland bietet das Programm von Shanti Adventure Tours für mich, vor allem das „Goldene Dreieck“, Delhi, Jaipur und Agra. Das Motto der zweiten Woche der Reise heißt dann Durga Puja, ein großes Festival in Kolkata, ähnlich dem Tihar Festival.

In Nepal sind wir gerade auf Visa Run und wenn wir heute wie geplant unser Indien Visum bekommen, sind wir am Nachmittag schon in Delhi, wo die Reise losgeht.

Verfolgen kannst Du die Reise im flocblog, bei littlemissitchyfeet und auf Twitter #ShantiBlogTrip.

Nepal

Die Kosten der Bloggerreise durch Nordindien übernimmt Shanti Travel, alle Meinungen sind meine eigenen.

Die Reisekamera für meine Fotos ist eine Canon G7X*

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Ist was dran. Man kommt schon viel mehr rum mit nem Privatauto und muss auch nicht mal eben nen halben Tag recherchieren ob man überhaupt mit dem Zug fahren soll und wenn ja wohin…

  2. Ein Arbeitskollege von mir, der lange in Indien für die Botschaft tätig war, sagte immer eines: „In Indien brauchst du viel Geld, oder viel Zeit.“ Ich finde, das hat was.

    Für mich wäre nicht das Chaos auf den indischen Strassen der Grund, wieso ich eine geführte Reise wählen würde. Auch nicht die Gefahren, die wohl zum grössten Teil in den Köpfen existieren.

    Doch wenn ich nur zwei Wochen fürs Land hätte, würde ich mir eine Tour durchaus überlegen. Mit etwas Pech geht alleine für den Kauf einer Zugfahrkarte ein halber Tag drauf.

    Wer mit vier Wochen Jahresurlaub durchkommen muss, will den wohl nicht in schmuddeligen Bahnhöfen verbringen.

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