Backpacking ohne Fliegen: mit Bus & Bahn nach Osteuropa

Günstiges Backpacking in Europa und dann auch noch ohne zu Fliegen? Geht! Auf zum schwarzen Meer nach Osteuropa mit Bus und Bahn.

Panzer in Kiew, typische "Denkmale" in Osteuropa

Backpacking in Europa? Das hielt ich lange für unmöglich.

Europäische Unterkünfte und Transportmittel sind doch viel zu teuer!

Bei uns stimmt das auch, aber Süd-, Südost- und Osteuropa sind bezahlbar.

Eine Reise dort ist zwar teurer als in Asien, aber du kannst ohne teuren Langstreckenflug anreisen.

Ich bin von Berlin bis zum schwarzen Meer und zurück mit Bus und Bahn gereist und konnte klimaschädliches Fliegen ganz vermeiden.

874 Euro habe ich in 3 Wochen ausgegeben. Bezahlt habe ich in Kronen, Zloty, Griwna, Rubel, Leu und Forint.

Die vielen Währungen geben schon einen Hinweis auf die kulturelle Vielfalt im „wilden Osten“.

Denn mal ehrlich, auf andere Kulturen und Menschen zu treffen macht eine Reise erst lohnenswert.

Finde heraus, welche Highlights mir in den 6 1/2 Ländern begegnet sind und ob meine Route zum schwarzen Meer und zurück empfehlenswert ist.

Orthodoxe Kirchen wie hier in Rumänien siehst du oft in Osteuropa

Reisen in Osteuropa: die besten Reiseziele

Meine Route ging nördlich der Karpaten durch Tschechien, Polen und Ukraine zum schwarzen Meer.

Von dort ging es südlich der Karpaten durch Transnistrien, Moldawien, Rumänien und Ungarn zurück.

Die besten Reiseziele sind:

  1. Prag, Tschechien (Praha)
  2. Krakau, Polen (Kraków)
  3. Lemberg, Ukraine (Lviv)
  4. Kiew, Ukraine (Kyiv)
  5. Odessa, Ukraine
  6. Kischinau, Moldawien (Chișinău)
  7. Kronstadt, Rumänien (Brașov)
  8. Hermannstadt, Rumänien (Sibiu)
  9. Budapest, Ungarn

Du kannst in jedem dieser Reiseziele kurzweilige 3 Tage verbringen und teilweise noch viel mehr Zeit.

All diese Orte sind für sich selbst interessant. Es gibt außerdem jeweils ein paar lohnenswerte Tagesausflüge oder bei Odessa mehrere Schwarzmeer-Strände.

Besondere Ausflüge waren für mich die Sperrzone von Tschernobyl, das Konzentrationslager Auschwitz und der transsilvanische Königssitz Sinaia.

Prag, Krakau und Budapest leiden in der Hauptsaison an Übertourismus. Je weiter du Richtung Schwarzem Meer kommst, desto untouristischer wird es.

Lemberg in der Westukraine ist der letzte extrem touristische Ort. Erst in Kronstadt in Transsilvanien siehst du dann wieder Touristenhorden.

Osteuropa Karte mit meiner Reiseroute - in GROSS

Osteuropa Karte: Route zum schwarzen Meer & zurück

Vor der Reise stand meine Route nur grob fest. Prag als Start war sicher, genauso wie Kiew in der Ukraine eine Woche später. Das waren die beiden Orte an denen meine Frau für je ein Wochenende mitreisen würde.

Für die Tschernobyl-Tagestour von Kiew war die Planung eine Woche vorher eine gute Idee. Last Minute Preise sind in der Hochsaison 50% höher.

Sonst gab es während der Reise keinen Grund vorher zu planen oder zu buchen. Ich habe bis auf Prag und Kiew alle Unterkünfte, Busse und Bahnen am Reisetag oder am Vortag gebucht.

Der Weg hat sich weitgehend automatisch durch die Transportmöglichkeiten ergeben. Nimm zur Planung einfach Rome2Rio und spiele auf der Karte ein paar Möglichkeiten durch. Reisen in Osteuropa ist sehr einfach.

Ich würde die Route so wieder machen. Nur die Grenzstadt Przemyśl würde ich beim nächsten Mal weglassen. Als Alternative bietet sich Rzeszów an oder du reist von Krakau direkt nach Lemberg durch.

Highlight oder wtf? Friedhof der Kuscheltiere in Lemberg

Die Kosten für eine Reise nach Osteuropa

Meine Gesamtkosten für 3 Wochen Reisen nach Osteuropa belaufen sich auf 874 Euro.

Am meisten kostete das Essen mit 232 Euro. Ich habe nicht selbst gekocht und bin zwei Mal am Tag Essen gegangen. Essen ist für mich der wichtigste Grund zu reisen, da spare ich nicht. Mein Frühstück stammte aber meistens aus dem Supermarkt. Nach unzähligen Jahren in Asien esse ich zum Frühstück lieber etwas Sättigendes statt Cornflakes oder Müsli.

Gar nicht so teuer war der Transport mit 176 Euro. Ich bin fünfmal Fernbus gefahren, davon einmal Nachtbus. Vier Strecken bin ich mit der Bahn gefahren, davon drei Nachtzüge. Von und nach Transnistrien und Moldawien habe ich drei Minibusse (Marshrutka) genommen. Nur einmal bin ich Blablacar gefahren. Nachtzüge und -busse zählen bei mir als Transport und nicht zur Unterkunft.

Meine Übernachtungen kosteten 174 Euro. Für Prag und Kiew haben meine Frau und ich jeweils ein Airbnb genommen. Ansonsten habe ich in Hostels geschlafen, außer einer Nacht im Doppelzimmer in einem Gästehaus in Przemyśl. Ich habe bei den Hostels darauf geachtet, dass es keine Partyhostels sind. Das ist vor allem in Budapest, Krakau und Prag wichtig.

Meine Eintritte und Aktivitäten kosteten 130 Euro. Das lag vor allem an der Tschernobyl-Tour, die alleine schon 85 Euro kostete. Eintritte in Osteuropa sind sonst eher günstig. Selbst eine Vorführung in einem der vielen klassischen Opernhäuser in Lemberg, Kiew oder Odessa kostet nicht viel Geld. Ich habe stattdessen ein Konzert beim Sibiufest in Hermannstadt besucht.

Wie du siehst ist Osteuropa nicht so teuer wie Deutschland. Essen, Transport und Übernachtung sind bezahlbar. Es gibt aber starke regionale Unterschiede. Im Zentrum von Prag werden deutsche Preise abgerufen. Krakau und Budapest sind auch nicht mehr weit davon entfernt. Moldawien und Rumänien sind schon günstiger und die Ukraine ist fast so billig wie Südostasien.

Wenn dir diese Kosten noch zu teuer sind, lass Prag weg. Das ist der teuerste Ort auf der Route und du kannst auch gleich in Polen anfangen.

Innenleben einer ukrainischen Bahn

Vergleich: Kosten für Interrail Ticket in Osteuropa

Junge Europa-Reisende bekommen oft den Tipp doch ein Interrail-Ticket zu kaufen. Wenn du günstig reisen willst, dann lass das lieber sein.

Ich hatte während der 3 Wochen 12 Reisetage und habe 176 Euro bezahlt. Ein Interrail-Ticket für 10 Reisetage kostet nach aktuellen Preisen 401 Euro für Erwachsene und 308 Euro für Jugendliche bis 27 Jahre. Dazu kommen noch Reservierungsgebühren für Sonderzüge wie Eurostar und Nachtzüge im zweistelligen Bereich pro Fahrt.

Interrail lohnt sich wenn überhaupt nur in teuren Ländern in Westeuropa und Nordeuropa und auch da eher für lange Strecken. Wenn du günstig reisen willst, solltest du aber von vornherein einen Bogen um Westeuropa und Nordeuropa machen.

In Osteuropa und Südosteuropa fährst du viel günstiger ohne Interrail. Meine beiden achtstündigen Nachtzüge in der Ukraine kosteten 8 Euro und 10 Euro inklusive Bettenreservierung und Bettwäsche. Selbst der teure elfstündige Nachtzug von Hermannstadt nach Budapest kostete 39 Euro, alles inklusive. Das war kein Sonderangebot, sondern gebucht am Reisetag am Bahnhofsschalter.

Auch in Südeuropa kann ich mir nicht vorstellen, dass sich Interrail lohnt. Wir sind vor ein paar Jahren von Bozen in Südtirol nach Rom mit dem Nachtzug gefahren für 54 Euro pro Person. Auch das war am selben Tag gebucht. Wenn du Angebote suchst kannst du noch günstiger Bahn fahren, aber mir ist flexibles Reisen wichtig.

Nimm nicht die teuren deutschen Zug-Preise als Referenz, wenn du die Kosten für ein Interrail-Ticket vergleichst. Schau am besten auf Rome2Rio, was die Fahrten normal kosten und schau auch nach Fernbussen und Blablacar. Wenn du mich fragst ist Interrail so sinnlos und teuer wie ein Round the World Ticket.

Extrem touristische Karlsbrücke in Prag

1. Urlaub in Prag & Reisen in Tschechien

Prag ist alles andere als ein Geheimtipp. Trotzdem war es mein erster Besuch.

Das liegt auch daran, weil meine Heimatstadt Würzburg als „Prag im Kleinen“ gilt. Die Karlsbrücke ist aber auch eine überdimensionierte alte Mainbrücke. Selbst für Festung, Residenz und Weinberge lassen sich in Prag Ersatz finden.

Nur die Innenstadt von Prag mit unzähligen Feierwütigen erinnert eher an Barcelona als an Sanderstraße. Prag ist ein wichtiger Halt für junge Reisende auf der osteuropäischen Party-Schleife.

Die Knochenkirche in Kutná Hora bei Prag

Wir haben einen Ausflug mit der Bahn nach Kutná Hora gemacht. Die Knochenkirche dort ist wirklich etwas Besonderes. Meine Frau wollte schon lange dorthin und es war auch ein Highlight. Aber selbst eine gute Stunde außerhalb von Prag gelegen ist der Ort sehr touristisch.

Weitere Reiseziele in Tschechien haben mich nicht so interessiert. Krumau an der Moldau ist sicher nett, aber bietet als Deutscher wenig Neues. Ähnliches gilt für die böhmische Schweiz, wenn man schon in der Sächsischen Schweiz war. Und eine Brauereibesichtigung in Pilsen mit all den anderen Prager Touristen tue ich mir sicher nicht an.

Ein Fest auf dem Marktplatz von Prag

Wenn du unbedingt noch mehr in Tschechien sehen willst, mache auf halbem Weg nach Krakau im hübschen Brünn Halt. Alternativ kannst du die Weiterreise nach Krakau auch in Breslau in Polen unterbrechen.

Kosten: 120,72 Euro für 3 Tage Prag

Surftipp: 22Places haben ein paar Tipps für Prag abseits der Touristenhorden.

Der Fernbus nach Prag brauchte 5 Stunden von Berlin und kostete 14 Euro. Die Weiterfahrt nach Krakau kostete 17 Euro und sollte 7 Stunden dauern.

Leider waren es dann doch 12 Stunden, der Fernbus stand mehr als 5 Stunden mit Panne auf der Autobahn. Flixbus ersetzte für diese Verspätung meinen Fahrpreis, aber nicht die genauso hohen Kosten für die Weiterfahrt mit dem Taxi, das ich mit ein paar anderen Reisenden organisiert hatte.

Touristische Pferdekutschen am Krakauer Marktplatz

2. Urlaub in Krakau & Reisen in Südpolen

Ich hatte keine großen Erwartungen an Krakau. Es lag auf dem Weg und ist eine gute Basis für Auschwitz.

Die touristischste Stadt in Polen ist aber auch selbst nicht zu verachten. Der hübsche Marktplatz und die Wawel Burg sind zu recht beliebt. Im jüdischen Viertel Kazimierz können sich Hipster wohlfühlen. Ich habe dort meine ersten von vielen Synagogen in Osteuropa von innen gesehen.

Einer der deprimierenden Räume im KZ Auschwitz

Hauptgrund meines Aufenthalts war die Tagestour nach Auschwitz. Das größte Konzentrationslager der Nazis ist tagsüber leider total überlaufen. Ich bin deshalb erst nach 14 Uhr in Krakau mit dem einstündigen Minivan vom Busbahnhof los.

In Auschwitz I angekommen erfuhr ich zum ersten Mal, dass man Tickets reservieren muss. Ich bekam aber am Schalter noch eins für 16:30 Uhr. Also schaute ich erst in das 2 Kilometer entfernte und nie fertig gestellte Auschwitz II Birkenau.

Die Zeit für das überwältigende Auschwitz I war dann doch sehr knapp und ich war froh keine Tour gebucht zu haben. Ab 19 Uhr fahren keine Minibusse mehr nach Krakau und ich musste mit ein paar anderen gestrandeten Reisenden den letzten Zug zurück nehmen um ca. 20 Uhr mit Umstieg in Trzebinia.

An der Wawel Burg in Krakau

Wegen anderen Reisezielen in Südpolen war ich mir unsicher. Die Salzmine in Wielizcka kam mir viel zu touristisch und teuer vor. Die in Bochnia klingt schon interessanter. Wenn du in die Hohe Tatra in den Karpaten willst, lohnt sich ein Abstecher nach Zakopane.

An der Grenze zur Ukraine muss man eh umsteigen, wegen der anderen Spurbreite der ukrainischen Züge. Also verbrachte ich den Vormittag in Krakau und die Nacht in der niedlichen Grenzstadt Przemyśl. Ich glaube Bochnia oder Rzeszów wären aber interessanter gewesen.

Kosten: 79,28 Euro für 1,5 Tage Krakau und 1 Tag in Przemyśl

Surftipp: Penguin and Pia hat viele Bilder und ein paar Geheimtipps für Krakau.

Die Weiterfahrt nach Przemyśl mit dem Fernbus dauerte knapp 4 Stunden und kostete 8 Euro. Von dort nach Lemberg kommst du für 9 Euro und in 2 Stunden mit der Bahn, inklusive Grenzkontrolle im Zug.

Aussicht vom touristischen Schlossberg auf Lemberg

3. Urlaub in Lemberg & Reisen in der Westukraine

In Lemberg habe ich eigentlich viel weniger Touristen erwartet. Selbst unter der Woche ist die Stadt ein beliebtes Ausflugsziel für Polen.

Die wichtigste Stadt der Westukraine hat eine fabelhafte Altstadt. Es ist aber alles viel kompakter als in Krakau oder Prag und das verstärkt den Effekt der Touristenhorden noch einmal. Wenn sich der Inhalt mehrerer Tourbusse vor dem House of Legends versammelt, weil um Punkt 19:30 Uhr ein Drache an einer Hauswand „Feuer speit“, setzt bei mir der Fluchtinstinkt ein…

Umzug mit Musikkapelle vor der Lemberger Oper

Einen schönen und untouristischen Ausflug kannst du zum Museum für Volksarchitektur und Landleben machen. Ich bin statt die Straßenbahn 1 oder 2 zu nehmen lieber hingelaufen, auf einem netten Weg durch den Wald. In dem Freilichtmuseum wurden alte Gebäude und einige der berühmten Holzkirchen aus der Westukraine zusammengetragen. Schau anschließend noch zum bekannten Lytschakiwski-Friedhof im gleichen Stadtviertel.

Weitere Touren sind auf eigene Faust eher schwer zu machen. Peter ist ein früherer deutscher Reiseblogger und cooler Hund. Er lebt nun in Lemberg und bietet deutschsprachige Touren rund um Lviv an, auch Free Walking Tours in der Altstadt. Dort findest du auch noch viel Inspiration und Infos zu Lemberg.

Eine der Holzkirchen im Freilichtmuseum Lemberg

Weitere Reiseziele in der Westukraine haben mich nicht gereizt. Am ehesten hätte ich noch in die mittelalterliche Stadt Kamianets-Podilskyi am Fuß der Karpaten geschaut. Auch Iwano-Frankiwsk und
Czernowitz sind gute Ausgangspunkte für eine Wanderung in den Bergen.

Das Kloster in Potschajiw mag beeindruckend sein, aber in Kiew gibt es ja auch noch eine tolle Lawra. Ich habe lieber mehr Zeit in Lemberg verbracht.

Kosten: 49,57 Euro für 3 Tage Lemberg

Surftipp: Weltreiseforum hat Inspiration und Tipps für Lemberg

Die Weiterfahrt nach Kiew dauerte knapp 8 Stunden im Nachtzug und kostete 8 Euro.

Besser als die Aussicht sind die Katakomben vom Höhlenkloster

4. Urlaub in Kiew & Reisen in der Zentralukraine

Kiew war für mich der Hauptgrund für die ganze Reise. Wir besuchten einen Freund und ich wollte meiner langjährigen Faszination für Tschernobyl in der Sperrzone auf den Grund gehen.

Kiew selbst hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Eigentlich rechnete ich mit einer typischen deprimierenden postsowjetischen Stadt wie Nowosibirsk oder Ekaterinburg. Das mag für die Außenbezirke auch stimmen, aber die Altstadt ist einfach großartig, viel schöner als Moskau. So ähnlich stelle ich mir St. Petersburg vor.

Venice Beach ist gegen den Kiewer Muskelstrand ein Witz

Spätestens auf der Bootsfahrt auf dem Dnepr und am Stadtstrand mit Muskelbude am Fluss hat Kiew unser Herz erobert. Mit einer flackernden Kerze als einzige Lichtquelle in die Katakomben des Höhlenklosters runtersteigen ist auf jeden Fall einmalig. Neben Särgen von Heiligen teilst du dir das enge Höhlensystem mit betsamen Großmüttern. Die finden die Katakomben von Lawra Petschersk gar nicht schaurig.

Kiew ist touristisch, aber kein Vergleich zu Lemberg, Krakau und Prag. Wie überall in der Ukraine bekommst du für deine Euro in Kiew ordentlich Gegenwert. Puzata Hata, die schon aus Lemberg bekannte günstige Restaurantkette mit deftigem ukrainischen Essen im Kantinenstil gibt es in der Hauptstadt an jeder Ecke. Aber auch normale Restaurants und Cafés kann sich selbst der sparsamste Backpacker leisten. Die Metro ist fast geschenkt und für Eintritte zahlst du rund 2 Euro.

Der neue Sarkopharg über dem Atomkraftwerk Tschernobyl

Einzig die Tschernobyl-Tour kostet ordentlich. Wir haben $90 USD pro Person inklusive Mittagessen bezahlt und das war eines der günstigeren Angebote mit Gruppenrabatt ab 2 Personen. Die einmalige Tour in die Sperrzone lohnt sich aber sehr und es gibt sonst keinen legalen Weg dort rein zu kommen.

Ein weiterer lohnenswerter Tagesausflug soll der nach Tschernihiw sein. Ein weiteres interessantes Reiseziel in der Zentralukraine ist die Pilgerstädte für chassidische Juden in Uman.

Kiew ist der einzige Ort auf dieser Reise, an dem ich am liebsten mehrere Wochen geblieben wäre.

Kosten: 199,57 Euro für 4 Tage Kiew

Surftipp: Bei Todaywetravel gibt es viele Hintergründe und Tipps zu Kiew.

Die Weiterfahrt nach Odessa dauerte 9 Stunden im Nachtzug und kostete 10 Euro.

Frisch gezapftes Bier am schwarzen Meer für 1 Euro

5. Urlaub in Odessa & Reisen in der Südukraine

Wer mein Blog kennt weiß es schon: ich langweile mich an Stränden sehr schnell. Sonst hätte ich sicher mehr Zeit in Odessa verbracht.

Odessa ist aber nicht nur für einen sonnigen Badeurlaub am schwarzen Meer eine gute Idee. Auch ein Bummel durch die Altstadt lohnt sich. Wenn du in der Bahnhofsgegend ankommst denkst du noch, du willst gleich weiter. Aber je weiter du Richtung Stadtkern kommst, desto netter wird es. Die Stadt muss im letzten Jahrhundert einmal ein Tummelplatz für Kreative aus allen möglichen Kulturen gewesen sein. Odessa hat griechische Wurzeln, aber davon sieht man heute nichts mehr.

Chillen in der Altstadt von Odessa

Lohnenswerte Ausflüge kenne ich keine. Wenn du alle Strände südlich von Odessa abgrasen willst hast du aber ein paar Tage zu tun.

Andere eigentlich lohnenswerte Reiseziele in der Südukraine sind so eine Sache. Die Halbinsel Krim ist 2014 gewaltsam von Russland annektiert worden und nicht mehr von der Ukraine aus zugänglich. Weiter östlich als Odessa würde ich sowieso nicht reisen. Die östliche Ukraine ist immer noch Schauplatz eines aktiven Krieges.

Kosten: 26,67 Euro für 1,5 Tage Odessa

Surftipp: 1 thing to do schrieben einen eher nachdenklichen Reisebericht zu Odessa.

Die Weiterfahrt nach Tiraspol dauerte gut 3 Stunden und kostete 5 Euro. Die Busse fahren leider erst ab 12 Uhr Mittags. Von Tiraspol in Transnistrien nach Kischinau in Moldawien sind es dann nochmal knapp 2 Stunden und 2 Euro mit dem Marshrutka.

Transnistrien: Lass uns auf dem Panzer treffen

6. Urlaub in Kischinau & Reisen in Moldawien

Was habe ich schon alles über Transnistrien gehört – das Land das es gar nicht gibt. Ich wollte da gar nicht erst hin. Später merkte ich, dass ich gar keine Wahl habe auf dem Weg von Odessa nach Moldawien.

Das moldawische Gebiet an der Grenze zur Ukraine hat sich nach dem Zerfall der Sowjetunion 1990 abgespaltet. Transnistrien wird ähnlich wie Südossetien und Abchasien in Georgien von Russland unterstützt. Offiziell gibt es all diese Länder nicht, aber in der Praxis spielt das keine Rolle. Sie haben sogar eine jährliche Fussball-Meisterschaft. Tibet und Kurdistan sind genauso dabei wie Franken.

Transnistrischer Rubel mit Kathedrale von Tiraspol in Transnistrien

Wenn du in Transnistrien einreist bekommst du eine Transiterlaubnis für mehrere Stunden, die bei der Weiterfahrt nach Moldawien von transnistrischen Grenzbeamten geprüft wird. Auf moldawischer Seite steht kein Grenzbeamter, weil es die Grenze zu Transnistrien laut Moldawien gar nicht gibt. Habe ich mir wohl eingebildet…

Mehr als 1-2 Stunden brauchst du in Tiraspol auch nicht. Die Stadt und ihre Bauwerke wirken extrem sowjetisch bis zum T-34-Panzer-Denkmal gegenüber dem Regierungspalast neben der breiten Paradestraße. Anscheinend kam in der Pridnestrowischen Moldauischen Republik auch niemand auf die Idee Lenin-Statuen zu zerstören.

Mit dem Trolleybus kommst du in den Nachbarort Bendery mit seiner schönen Burg. Ich musste mich mit dem Anblick aus dem Marshrutka beim Vorbeifahren begnügen. Die Busse von Odessa fahren leider erst mittags und so blieb mir keine Zeit dafür.

Ich habe trotzdem in weniger als 2 Stunden die Monumente gesehen vom 5-Rubel-Schein, vom 25-Rubel-Schein, vom 50-Rubel-Schein und vom 500-Rubel-Schein. Das soll mal jemand in einem anderen Land nachmachen. Transnistrische Rubel sind übrigens außerhalb von Transnistrien wertlos.

Der lebendige Hauptmarkt in Kischinau

Auch Kischinau in Moldawien war jetzt kein Highlight für mich, bis auf den lebendigen Hauptmarkt. Ich hab aber auch nicht viel mehr gesehen als die Innenstadt, den großen Stadtpark und auf dem Weg zwischen den beiden ein orthodoxes Kloster und die Einkaufsstraße mit Regierungsgebäuden.

Wenn du etwas mehr Geduld für das am wenigsten besuchte Land Europas mitbringst kannst du einen Tagesausflug zur archäologischen Stätte Orheiul Vechi machen. Ebenfalls nicht schlecht klingen die mit mehr als 200 Kilometer längsten Weinkeller der Welt.

Kosten: 20,00 Euro für 1 Tag in Tiraspol und Kischinau.

Surftipp: Meinweltbuch hat einige Moldawien Tipps mit Abandoned Place.

Die Weiterfahrt nach Iași mit dem Marshrutka kostete 9 Euro und dauerte knapp 3 Stunden.

Der Kulturpalast ist das Wahrzeichen von Iași

7. Urlaub in Iași & Reisen in Rumänien

Von Iași (sprich Iaschi) hatte ich noch nie gehört, obwohl es die frühere Hauptstadt und „Wiege der rumänischen Kultur“ ist.

Einmal durch die historische Innenstadt laufen ist dann auch sehr nett. Ich war an einem Wochenende da und wie sich das für eine Studentenstadt im Sommer gehört gab es ein kleines Musikfestival mit lokalen Bands an der Bibliothek.

Auf dem Marktplatz fand gleichzeitig ein Filmfestival statt. Und hinter der größten Sehenswürdigkeit der Stadt, dem Kulturpalast gab es ein weiteres Film-Event. Die halbe Stadt schien dort außerdem ein Picknick in den Gärten zwischen Palast und Palast-Mall zu machen.

Kleines Musikfestival in Iași

Manche Reisende machen von Iași aus eine Tour nach Bukowina zu den kunstvoll bemalten Moldau-Klöstern. Von dort könnte man auch gleich noch tiefer in die Karpaten reisen nach Maramures, bekannt für die dortigen Holzkirchen.

Das ist ja alles gut und schön, aber ich wollte in Rumänien vor allem nach Transsilvanien beziehungsweise Siebenbürgen im Zentrum des Landes. Deshalb habe ich die Schleife im Norden ausgelassen.

Kosten: 20,96 Euro für 1 Tag in Iași

Surftipp: Creative Elena hat Iași und die bemalten Klöster in Bukowina besucht.

Die Weiterfahrt nach Kronstadt kostete 15 Euro mit dem Fernbus und dauerte 6 Stunden.

Das Märchenschloss Peleș in Sinaia ist Transsilvanien pur

8. Urlaub in Kronstadt & Reisen in Transsilvanien

Transsilvanien, Graf Dracula und Vlad der Pfähler? Kennt man irgendwie. Aber lohnt sich eine Reise ins Land der Vampire?

Vampire habe ich keine gesehen und auch das als „Draculas Schloss“ touristisch vermarktete Bran Castle bei Kronstadt (Brașov) ist eher eine Enttäuschung.

Dafür ist die königliche Sommerresidenz in Sinaia bei Kronstadt um so sehenswerter, vor allem dank dem Märchenschloss Peleș.

Wanderung in der Sieben-Leitern-Schlucht

Klar, die vielen Herrschaftshäuser in Sinaia sind nicht aus dem Mittelalter, sondern aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Aber ein schönes Fotomotiv geben spätestens die beiden benachbarten Schlössers Peleș und Pelișor ab. Das Setting in den Bergen erinnert ein wenig an Füssen mit Neuschwanstein und Hohenschwangau, wenn auch nicht ganz so majestätisch.

Ich würde einen Besuch in Sinaia am Montag oder Dienstag empfehlen, wenn es keine Schlossführungen gibt. Du kannst trotzdem durch den Innenhof und Garten laufen. An den anderen Tagen müssen die Touristenhorden echt schlimm sein. Wenn du das Schloss besuchen willst musst du außerdem ohne Übertreibung stundenlang Schlange stehen.

Blick vom Hausberg auf Kronstadt

Auch Kronstadt selbst ist sehenswert. Leider finden das auch die Touristenhorden, die sich durch die Altstadt drängen. Um dem Trubel zu entkommen kannst du direkt von der Altstadt in einer Stunde auf den Hausberg laufen und die tolle Aussicht vom Gipfel beinahe allein genießen.

Oder du machst mit Hilfe von Bus und Bahn eine der vielen Wanderungen im Umland. Die beliebte Sieben-Leitern-Schlucht solltest du an einem rumänischen Feiertag aber besser meiden. Ich spreche aus Erfahrung…

Kosten: 84,31 Euro für 3 Tage in Kronstadt

Surftipp: 1 thing to do waren zum Oktoberfest in Kronstadt

Die Weiterfahrt nach Hermannstadt kostete 4 Euro mit einer Mitfahrgelegenheit über Blablacar und dauerte knapp 3 Stunden.

Hermannstadt vom Turm der evangelischen Kirche

9. Urlaub in Hermannstadt & Reisen in Siebenbürgen

Siebenbürgen hat eine deutsche Geschichte, die bis in das 12. Jahrhundert zurückreicht. Hermannstadt gilt als Juwel der Siebenbürger Sachsen.

Die Städte Siebenbürgens wurden von den beiden Weltkriegen größtenteils verschont und haben sich ihre mittelalterlichen Gebäude bewahrt. Hermannstadt (Sibiu) gilt zusammen mit Schäßburg (Sighișoara) als schönstes Reiseziel der Gegend.

Viele deutschstämmige Einwohner sind aber unter dem rumänischen Diktator Ceaușescu geflohen. Nach dem Fall des eisernen Vorhangs aus dem verarmten Rumänien kam es dann sogar zu einer Massen-Flucht nach Deutschland.

Musikkapelle auf dem Hermannstädter Marktplatz

Merkwürdigerweise hat die deutsche Sprache diesen Exodus teilweise überlebt. Im Büchercafé Erasmus bekommst du den Kaffee auch wenn du auf deutsch bestellst. Dort liegen auch die deutschsprachigen Zeitungen von Hermannstadt aus.

Der Fremdenführer in der evangelischen Kirche spricht zwar mit Akzent, aber sehr verständlich. Im Freilandmuseum unterhalten sich sogar ganze Schulklassen auf deutsch. Die meisten davon sind interessanterweise Rumänen. Deutsche Schulen haben wie in Südamerika einen guten Ruf.

Fußgängerzone beim Sibiufest in Hermannstadt

Ich wollte eigentlich nur einen Tag bleiben, aber verlängere kurzfristig auf zwei. Es findet nämlich im Juni das Sibiufest statt mit vielen musikalischen und artistischen Einlagen in der Fußgängerzone und auf mehreren Bühnen.

Am zweiten Tag tagsüber suche ich den Palast vom Zigeunerkönig. Im Erasmus Café lag eine Postkarte mit dem Bild des Palasts aus und ich finde einfach keine Infos über den genauen Ort dieses Mysteriums. Mit viel Glück erspähe ich die lustigen Türmchen des Gebäudes vom Stadtbus aus. Vorbei an Kaufland, Penny, Lidl, DM und Deichmann erreiche ich das kuriose Bauwerk im beschaulichen Vorort Neppendorf.

"Zigeunerpalast" des "Königs der Roma" in Hermannstadt

Auch wenn kein Festival stattfindet und du keinen Zigeunerpalast suchst, kannst du in Hermannstadt locker 2 Tage oder noch mehr Zeit verbringen. Lohnenswerte Tagesausflüge führen zum Beispiel nach Karlsburg, zur Burg Hunedoara und zur großen Kirchenburg von Birthälm. Das Astra Freilandmuseum in Hermannstadt kann leider mit dem in Lemberg nicht mithalten.

Auch im Rest von Siebenbürgen gibt es noch viel zu entdecken. Du kannst langsam über Land weiterreisen nach Schäßburg (Sighișoara), zum Salzbergwerk Turda, nach Klausenburg (Cluj-Napoca) und schließlich nach Oradea an der Grenze zu Ungarn. Oder wenn du auch etwas vom „echten Rumänien“ außerhalb Siebenbürgens sehen willst, mache Richtung Ungarn Halt in der Universitätsstadt Timișoara.

Kosten: 49,13 Euro für 2 Tage in Hermannstadt

Surftipp: Reporterreisen bietet tolle Reportagen rund um Hermannstadt.

Die Weiterfahrt nach Budapest mit dem Nachtzug kostete 39 Euro und dauerte 11 Stunden.

Das Budapester Parlamentsgebäude vom ÖPNV-Boot aus

10. Urlaub in Budapest & Reisen in Ungarn

Budapest muss ich nicht groß vorstellen. Die Stadt galt noch vor wenigen Jahren als Geheimtipp, aber das Geheimnis ist längst raus.

Egal wohin du in der Innenstadt läufst, die Touristenmassen sind schon da. Die Kettenbrücke ist fest in der Hand der Selfiekrieger und am Aussichtspunkt vor der Freiheitsstatue musst du anstehen.

Am Stadtpark mit Burginsel und Thermalbad halten Tourbusse im Minutentakt. Selbst nach dem schon beliebten Herrmanstadt ist der massive Tourismus in Ungarns Hauptstadt ein rechter Schock.

Thermalbad mit Heilquellen in Budapest

Um so mehr wundert es mich, dass auf dem öffentlichen Boot so wenig los ist. Mit einer 24-Stunden-Karte für den Nahverkehr kannst du auch die Bootslinien auf der Donau fahren. Das wissen aber anscheinend nur wenige und so entkomme ich zumindest zeitweise dem Massentourismus zwischen Margarethen-Insel und Petőfibrücke.

Auf dem Rückweg zu Fuß bin ich in der großen Markthalle wieder angekommen im Touristentrubel. Das nun folgende jüdische Viertel kommt mir nur wenig koscher vor und erinnert mich eher an die Khao San Road in Bangkok.

Gewitter über der Festung von Budapest

Wenn du mehr Geduld mit Budapest hast, kannst du vieles Interessantes sehen und auch einen Tagesausflug zum bekannten Plattensee machen.

Wenn ich ein weiteres Reiseziel in Ungarn aussuchen müsste, dann wäre das die schöne Stadt Szeged im Süden mit dem wohl einzigen Paprika-Museum der Welt. Die ungarische Küche ist eine der interessantesten in Europa und die Paprika steht dabei im Mittelpunkt.

Kosten: 52,00 Euro für 2 Tage in Budapest

Surftipp: Weltreize kennen gleich 44 Tipps für Budapest

Die Weiterfahrt nach Berlin mit dem Nachtbus kostete 36 Euro und dauerte 11 Stunden.

Gulasch im Brot in Krakau - gibt es eigentlich überall

Tipps & Infos zum Reisen in Osteuropa

Die beste Reisezeit ist sicher der Sommer, gefolgt von Herbst und Frühling. Ich würde in Zeiten des Klimawandels nicht nochmal im Juni reisen. Es war durchgehend heiß, täglich um die 30°C.

Von der Reisedauer würde ich für diese Strecke mindestens 4 Wochen einplanen. Mit meinen 3 Wochen habe ich vor allem in Odessa, Krakau und Moldawien ziemlich gehetzt. Für die Karpaten blieb mir gar keine Zeit. Und am Ende der halsbrecherischen Reise war ich urlaubsreif.

Visa brauchst du als deutscher Staatsbürger Stand 2019 keine. Tschechien, Polen und Ungarn sind sowieso Schengen-Staaten und Rumänien wird bald beitreten. In Moldawien, Transnistrien und der Ukraine bekommst du eine visafreie Einreiseerlaubnis.

Wegen dem Essen macht man sicher keine Osteuropa-Reise. Schlecht ist es aber auch nicht. Zur Not gibt es eigentlich immer eine Variante von Gulasch oder Pierogi. Ansonsten bestell einfach irgendwas Unleserliches von der Karte und du bekommst höchstwahrscheinlich Fleisch mit Kartoffeln. Vegetarier haben leider wenig Auswahl. Wirklich überall scheint es Kürtőskalács zu geben – ungarisch für Baumstriezel.

Die Sprachbarriere ist schon recht hoch, außer du kannst russisch. Gerade in der Ukraine schaut es mit englisch mau aus und kyrillisch liest sich auch nicht leicht. In Rumänien kannst du dir mit spanisch oder italienisch behelfen. Rumänisch stammt vom Lateinischen ab.

Unterkünfte habe ich alle vorher gebucht, statt vor Ort zu suchen. Es gibt eigentlich keine Backpackerstrassen wie in Asien, wo man einfach durchläuft und ein Hostel oder Guesthouse findet. Ich habe alles auf Booking* gebucht.

Tickets für den Transport habe ich mal am (Bus-)Bahnhof gebucht, mal vorher. E-Tickets wurden meistens akzeptiert. Nur beim Zug von Kiew nach Odessa und beim Zug von Hermannstadt nach Budapest musste ich zwingend offline buchen.

Wenn du einmal mit Rome 2 Rio nichts finden solltest, probiere auch Busbud. In Rumänien habe ich außerdem auf Virail und Autogari geschaut, da gab es noch mehr Busverbindungen.

Am besten lässt sich diese Tour mit einer Baltikumrunde oder Balkandurchquerung erweitern bis Griechenland. Du kannst sogar weiter über Land reisen bis Istanbul und Georgien.

Lust bekommen auf den wilden Osten ohne Flugzeug? Los geht’s!

Habe ich noch ein sehenswertes Reiseziel vergessen in Tschechien, Südpolen, Ukraine, Moldawien, Rumänien oder Ungarn?

Die Reisekamera für meine Fotos ist eine Canon G7X*

*Affiliate-Werbelink: Wenn dir meine Infos helfen kaufe bitte darüber – kostet nix extra!


cover3d_100_240
mehr Infos

1,867 Abonnenten
Reise Newsletter
plus: Reise Bildband

Infos zu Newsletter, Versender, Messung & Widerruf in der Datenschutzerklärung.

* Kein Spam, Kein Schmarrn



Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

  1. Sehr coole Liste mit vielen Städten! Und eine Reise mit dem Bus kann nicht nur günstig, sondern auch sehr entspannend sein. :)

  2. Danke für den ausführlichen Bericht. Da sind wirklich sehr schöne Städte dabei. Ich finde Osteuropa wird als Reiseziel oftmals total vergessen, obwohl es so schöne Orte gibt und es preislich echt günsig ist, wie du gezeigt hast. Danke für die Inspirationen! :)

  3. Hey Flo,
    danke für den Beitrag. Schreibe derzeit auch viel über das Reisen mit dem Zug, weil es doch eine gute Alternative ist. Das es mit dem Interrail Ticket durch Osteuropa teurer ist, habe ich mir fast gedacht. Die ganzen lokalen Buchungsseiten sind nämlich deutlich günstiger und in beispielsweise Albanien gibt es sogar kein Interrail. Hast du zufällig eine Auflistung deiner genommenen Züge? Oder waren das immer Direktverbindungen?

    1. Hi Julian,

      am Ende jedes Stopps steht in diesem Artikel, wie man zum nächsten Ort kommt. Da stehen auch die Preise.

      In der Ukraine gilt Interrail auch nicht. Wäre dort aber auch Schmarrn, ein Nachtzug mit Schlafplatz kostet keine zehn Euro.
      Wie gesagt, ich glaube in Westeuropa oder Skandinavien könnte sich Interrail für gewisse Routen lohnen. Aber das sind ja unerschwingliche Reiseziele für junge Menschen…

  4. Cooler Post. Ich finde auch, dass der „wilde Osten“ für Backpacker viel zu bieten hat und sich oft noch recht abenteuerlich anfühlt. Gerade bei einer Reisedauer von zwei bis drei Wochen bietet die Gegend auch das ideale Preisleistungsverhältnis. Vermutlich noch günstiger, wenn man sich auf ein Land/Region konzentriert.

  5. Hi Flo

    Wieder mal ein super Artikel. Viele alte Bekannte, ich komme gerade zurück aus Rumänien (und hab drüber geschrieben).

    Und die restliche Tour hab ich mal Retour gemacht, vom Kaukasus über die Krim, Odessa, Lemberg, Krakau nach Berlin, alles mit den Öffis. Die Gegend ist super für Backpacking.
    Den lese ich nochmal in Ruhe, den Artikel.

    Grüße
    Christian

  6. Das wärs einmal… noch ein richtiges Abenteuer! Vielleicht würde ich mir hier und da etwas mehr Luxus gönnen und mehr Geld ausgeben, aber ganz einfach und ursprünglich ist eben auch super! Liebe Grüsse, Miuh

    1. Geld ausgeben ist auf jeden Fall ne gute Sache in vielen dieser Länder.
      Aber Luxus ist ja schon recht individuell. Reisen ist für mich Luxus ;)

  7. Cool! Das wäre doch Stoff für 10 Posts gewesen. ;)

    1. Ja klar, kann man machen. Aber ist auch ok in einem Artikel. Man kann den Artikel ja gut überfliegen, hoffe ich. Länder in Europa sind eh so klein. ;)

      Ich würde mich außerdem schämen, wenn ich nach 2-3 Tagen pro Ort Destinationsartikel mit „Geheimtipps“ schreibe. Was dabei dann rauskommt sehe ich wenn andere Blogs über mein geliebtes Bangkok schreiben…

Schreibe einen Kommentar