17 gute & günstige Einsteiger-Kameras bis 500 Euro [2020]

Was kostet 2020 eine gute und günstige Einsteiger-Kamera? 350 Euro bis 500 Euro! Lies welche Kameras empfehlenswert sind und ob es unbedingt eine Spiegelreflex sein muss.

Welcher Mönch hat die bessere Einsteiger-Digitalkamera?

Wie viel Geld für eine Einsteiger-Digitalkamera musst du mindestens ausgeben?

350 Euro ist das Mindestbudget für eine gute und günstige Kamera.

Investiere als Neu-Einsteiger aber nicht mehr als 500 Euro.

Billige Kameras für 100 oder 200 Euro sind kaum besser als Smartphones.

Lies den Artikel für meine Kauf-Empfehlungen und Bestenlisten mit Schwerpunkt auf Reisekameras.

Gute & günstige Digitalkamera für Anfänger

Canon G7X Profikompakte mit nur 300 Gramm Gewicht

Wie viel Geld musst du ausgeben für eine gute und günstige Digitalkamera für Einsteiger?

Mit 350 Euro bist du dabei mit dieser günstigen guten Kamera:

  • Canon G9X II* für ca. 350€ – beste kleine und günstige Kompaktkamera 2020

Besser noch du planst 500 Euro Budget ein für einen dieser Preis-Leistungs-Sieger:

Als Anfänger mehr als 500 Euro auszugeben lohnt sich auf dem aktuellen Kameramarkt nicht.

Weitere Kamera-Empfehlungen findest du in den folgenden Bestenlisten.

Worauf musst du bei Einsteiger-Kameras achten?

Portraits haben andere Anforderungen als andere Fotografiestile

Als Neu-Einsteiger weißt du noch nicht, was du am liebsten fotografieren wirst:

  • Landschaft?
  • Portraits?
  • Street?
  • Events?

Oder etwas ganz anderes? Für alle diese Fotografie-Typen brauchst du eine andere Ausrüstung.

Eine Einsteiger-Digitalkamera muss deshalb 3 Voraussetzungen erfüllen. Sie muss…

  1. günstig sein, weil du als Einsteiger kein großes Budget hast.
  2. leicht und klein sein, damit sie immer dabei ist.
  3. flexibel sein, damit du viele Stile ausprobieren kannst.

Der beste Kompromiss zwischen 1., 2. und 3. ist eine Kamera mit mindestens 1-Zoll-Sensor und Standardzoom. Die sind leicht, klein, günstig und ausreichend flexibel.

Du wirst in den ersten Jahren wahrscheinlich keine Objektive wechseln. Als Einsteiger musst du also keine Systemkamera mit Wechselobjektiv kaufen.

Spiegelreflexkamera mit Kit-Objektiv oder Profi-Kompaktkamera?

Gleichwertig: Profikompakte über DSLM bis DSLR - camerasize.com

Du hast keine genauen Vorstellungen und willst sowieso nur das Kit-Objektiv verwenden? Kaufe keine Spiegelreflexkamera (DSLR) und auch keine spiegellose Systemkamera (DSLM).

Profi-Kompaktkameras mit großem Sensor und lichtstarkem Objektiv sind bei Lichtleistung und Gewicht die bessere Wahl.

An diesen Edelkompakten kannst du genauso Komposition, Fototechnik und die wichtigen Einstellungen lernen wie an einer DSLR oder DSLM.

In einigen Jahren kennst du deine individuellen Bedürfnisse viel besser. Du kannst dann auf die zu dir passenden Objektive mit einer Systemkamera aufrüsten.

Dann bleibt dir die Profi-Kompakte als sehr fähige Zweitkamera erhalten. Das ist besser als jeder “Upgrade-Path”.

Gute Einsteiger-Kameras bis 200 Euro, 300 Euro & 400 Euro

Es gibt keine wirklich lohnenswerten Kameras für Einsteiger mit einem Preis bis 300 Euro oder gar 200 Euro. Zwischen 300 und 400 Euro findest du aber bereits zwei gute Kameras.

Die Bestenliste bis 400 Euro vergleicht 4 Testwerte:

  1. Lichtleistung:
  2. Dynamikbereich:
  3. Gewicht:
  4. Preis:
200-400€
Sony RX100 II*(28-100)98%93%281g379€
Canon G9X II*(28-84)91%100%206g357€
Canon 2000D*Canon 18-5581%66%675g373€
Fujifilm X-A5*Fujinon 16-5080%93%534g369€
Sony RX100*(28-100)79%93%240g325€
Canon 4000D*Canon 18-5556%47%635g279€
Panasonic GX800*Panasonic 12-3247%174%339g340€

Selbst eine Digitalkamera wie die günstige Canon 4000D für unter 300 Euro bietet bereits einen vollwertigen Funktionsumfang mit manuellen Einstellungen. Verglichen mit einem Smartphone hast du einen größeren Dynamikbereich, mehr Abbildungsleistung und mehr Lichtleistung.

Für etwas mehr Geld bekommst du allerdings schon eine Sony RX100 Profikompakte*, die in jeder Hinsicht besser ist.

Die Sony RX100 ist aber nicht mehr die jüngste, sie stammt aus dem Jahr 2012. Es lohnt sich die paar Euro extra auszugeben für die aktuellere Canon G9X II*. Die ist außerdem lichtstärker und nochmal leichter.

500 Euro sind der Sweet Spot für Einsteiger-Kameras

Gute Einsteiger-Kameras bis 500 Euro

Ein Budget bis 500 Euro ist optimal für Einsteiger. Mehr musst du für eine Einsteiger-Kamera nicht ausgeben.

Die Bestenliste von 400 Euro bis 500 Euro vergleicht 4 Testwerte:

  1. Lichtleistung:
  2. Dynamikbereich:
  3. Gewicht:
  4. Preis:
500€
Panasonic LX15*(24-72)238%100%310g446€
Panasonic LX100*(24-75)182%100%393g520€
Canon G7X II*(24-100)173%115%319g499€
Sony RX100 III*(24-70)154%87%290g424€
Sony a5100*Sony 16-50108%115%399g408€
Sony a6000*Sony 16-50108%152%460g486€
Nikon D3500*Nikkor 18-5595%264%615g403€
Olympus E-M10 II*Olympus 14-4267%100%500g499€
Olympus E-PL9*Olympus 14-4264%93%490g400€
Panasonic GX80*Panasonic 12-3253%107%496g429€

Vier Kameras um die 500€ sind entscheidend besser als Kameras bis 400€. Es sind die lichtstarken und leichten Profikompakten von Sony, Canon und Panasonic.

Auf dem Papier sieht die Panasonic LX15 am besten aus. Aber die Praxistauglichkeit ist bei der Sony RX100 III* mit Sucher und der zoomstarken Canon G7X II* besser, siehe Kompaktkamera Vergleich.

Die Panasonic LX100 ist schon recht alt, sowie größer und schwerer als gleichwertige Kompaktkameras.

Systemkameras wie Sony a5100/a6000 oder Nikon D3500 sind weder von der Lichtleistung noch vom Gewicht attraktiv. Sie lohnen sich nur dann, wenn du mit der Kamera weitere Spezial-Objektive kaufst.

Gute Einsteiger-Kameras bis 600 Euro

Auf 600 Euro Kaufpreis zu steigern lohnt sich kaum noch. Bleibe lieber bei den Kameras für rund 500 Euro.

Die Bestenliste bis 600 Euro vergleicht 4 Testwerte:

  1. Lichtleistung:
  2. Dynamikbereich:
  3. Gewicht:
  4. Preis:
600€
Canon 2000D*Tamron 17-50 f/2,8*225%66%916g597€
Sony RX100 IV*(24-70)175%107%298g589€
Canon G5X*(24-100)147%87%353g595€
Nikon D5600*Nikkor 18-55104%283%668g557€
Canon M6*Canon 15-4594%107%473g580€
Canon M200*Canon 15-4591%132%429g569€
Canon 250D*Canon 18-5583%187%649g601€

Kameras bis 600€ haben keine erheblichen Vorteile mehr gegenüber Kameras um die 500€. Die Werte sind ungefähr gleich und teilweise sogar schlechter. Auch in der Praxis gibt es keine Vorteile.

Eine Ausnahme ist die Sony RX100 IV*, wenn du gern Videos aufnimmst. Es ist die günstigste Profikompakte mit Phasen-Autofokus.

Das Tamron 17-50 f/2,8* ist das einzige Objektiv mit konstanter Blende im Vergleich. Auch die Abbildungsleistung ist besser als bei allen anderen hier aufgeführten Objektiven. Als Anfänger wirst du davon aber nicht groß profitieren.

Gute Einsteiger-Kameras bis 700 Euro oder 800 Euro

Du bist neugierig, was du für ein noch größeres Budget bekommst? Erwarte nicht zu viel!

Die Bestenliste von 600 bis 800 Euro vergleicht 4 Testwerte:

  1. Lichtleistung:
  2. Dynamikbereich:
  3. Gewicht:
  4. Preis:
700-800€
Nikon D3500*Tamron 17-50 f/2,8*265%264%855g835€
Panasonic LX100 II*(24-75)247%93%392g779€
Canon 250D*Tamron 17-50 f/2,8*232%200%889g800€
Canon G7X III*(24-100)182%93%304g699€
Sony RX100 V*(24-70)182%93%299g754€
Sony A7*Sony 28-70180%325%760g844€
Panasonic GX9*Panasonic 12-3264%107%477g699€

Die Sony A7* ist die günstigste Vollformatkamera mit extra großem Sensor auf dem Markt. Du hast damit einen größeren Dynamikbereich. Aber wenn du nur das Kit-Objektiv nimmst, ist die Lichtleistung nicht besser als bei einer Profikompakten.

Wenn es dir nur um einen hohen Dynamikbereich geht, bist du mit einer Nikon D3500* für den halben Preis fast genauso gut aufgehoben. Diese Kamera kannst du außerdem mit dem lichtstarken Tamron 17-50 f/2,8* aufrüsten als Alternative zur Vollformatkamera.

Übrigens, mit Belichtungsreihen kannst du mit jeder Kamera den Dynamikbereich erweitern. Deshalb ist ein hoher Dynamikumfang kein Muss.

Was kostet eine deutlich bessere Kamera?

Für eine nennenswerte Leistungssteigerung gegenüber den 500 Euro Kameras findest du bis 800 Euro nichts. Auch für 900 oder 1000 Euro bekommst du keine deutlich bessere Kamera.

Erst für 1.100 Euro gibt es ein Sigma 18-35 f/1,8* mit einer Spiegelreflex von Nikon oder Canon.

Das Sigma-Art-Objektiv ist bei Lichtleistung und Abbildungsleistung Spitzenklasse. Mehr dazu in der Digitalkamera Bestenliste.

Nikon vs Canon vs Sony? Spiegellos oder Spiegelreflex?

Lass dich vom Preis leiten statt von der Marke

Lass dich als Neu-Einsteiger nicht von Kamera-Marken blenden. Es kommt viel mehr auf das jeweilige Kamera-Modell an, als auf den Hersteller.

Auch ob du dich für eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera oder eine spiegellose Systemkamera entscheidest ist unwichtig. Die Unterschiede bei Gewicht und Handling sind nicht so groß.

Nicht empfehlenswert sind Bridge-Kameras und andere Kameras mit kleinem Sensor. Solche Kameras werben mit ihrem großen Zoombereich. Aber du verlierst durch die schlechte Lichtleistung und Abbildungsleistung den entscheidenden Vorteil gegenüber Smartphones.

Systemkameras sind dann eine gute Idee, wenn du genaue Vorstellungen für deine Fotografie hast. Suche die Systemkamera nach Objektiv-Auswahl aus, das spart viel Geld. Vergleiche Preise von kompletten Objektiv-Sets im Mount-O-Mat.

Günstige Vollformatkamera mit großem Sensor

Die günstigste Vollformatkamera: Sony A7 mit Kit-Objektiv*

Der Sensor von Vollformat-Kameras ist besonders groß. Dadurch haben sie eine bessere Lichtleistung und einen größeren Dynamikbereich.

Vollformat-Kameras sind aber auch teurer und schwerer. Besonders die Vollformat-Objektive gehen ins Geld und drücken auf das Gewicht.

Oft werden Vollformat-Kameras als eierlegende Wollmilchsau dargestellt. Aber in den allermeisten Alltags-Situationen reichen leichtere, günstigere und kleinere Kameras.

Die günstigste Vollformatkamera ist die Sony A7 mit Kit-Objektiv* für rund 800 Euro. Das ist ein älteres Modell aus dem Jahr 2013, aber immer noch eine gute Kamera.

Überlege dir gut, ob du als Anfänger zur Vollformatkamera greifst. Die Sony A7 kann ihre Vorteile erst mit guten Objektiven ausspielen. Du solltest mindestens nochmal so viel Geld wie für die Kamera in lichtstarke Objektive investieren, zum Beispiel das Objektiv Tamron 28-75 f/2,8*.

2 Empfehlungen für günstige & gute Einsteiger-Kameras

Kompaktkamera Empfehlung: Canon G7X II*

Diese Kameras solltest du als Einsteiger berücksichtigen:

  1. Canon G7X
    Canon Powershot G7X II
    *
    • Lichtleistung: 173%
    • Dynamikbereich: 115%
    • Gewicht: 319g
    • Formfaktor: 1-Zoll (2,7)
    • Preis: ~€500 Euro

    [+] leicht
    [+] kompakt
    [+] 4x Zoom

    [-] Akku nur 265 Auslösungen

    Die Canon G7X II Profi-Kompaktkamera ist eine kleine, kompakte und leichte Immer-Dabei-Kamera mit guter Lichtleistung und Bildqualität. Das Objektiv hat mehr Zoom und weniger Blendenabfall als bei den Alternativen Sony RX100 und Panasonic LX15.

  2. Canon G9X II
    Canon Powershot G9X II
    *
    • Lichtleistung: 91%
    • Dynamikbereich: 100%
    • Gewicht: 206g
    • Formfaktor: 1-Zoll (2,7)
    • Preis: €350 Euro

    [+] sehr leicht
    [+] sehr kompakt
    [+] günstig

    [-] Akku nur 235 Auslösungen
    [-] kein Klappbildschirm
    [-] wenig Bedienelemente

    Die Kamera für Minimalisten ist die ultrakompakte Canon G9X II mit nur 206 Gramm. Sie ist nicht nur Leichtgewichtssieger, sondern auch Preissieger. Das macht die beste günstige und beste leichte Kamera zur idealen Zweitkamera.

Was sind deine Erfahrungen mit Einsteiger-Kameras?

Beitrags-Historie
01.09.2019: Erstmals veröffentlicht
26.02.2020: Tabellen aktualisiert und Canon M200 hinzu

cover3d_100_240
mehr Infos

2,047 Abonnenten
Reise Newsletter
plus: Reise Bildband

Infos zu Newsletter, Versender, Messung & Widerruf in der Datenschutzerklärung.

* Kein Spam, Kein Schmarrn


Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hi Florian,

    Danke für den Beitrag ;-)

    Empfiehlst du, wenn die aktuelle G7x Mark II einem zu teuer ist die Mark I oder die kleinere G9x Mark II?

    Danke!

    Beste Grüße,

    Daniel

    1. Hi Daniel,

      keine Frage, ich würde nicht die G9X II nehmen, sondern die G7X I.
      Besser gesagt, ich benutze selbst immer noch meine Canon G7X I als Hauptkamera, seitdem sie vor zig Jahren raus kam. Es gibt keinen guten Grund auf die II oder III upzugraden. Das mache ich frühestens, wenn die I aufgibt.

      Versteh mich nicht falsch, die G9X II ist eine tolle Kamera mit dem gleichen Sensor und weniger Gewicht. Aber das Objektiv ist halt schon schlechter. Du hast weniger Weitwinkel, weniger Telezoom und auch weniger Lichtleistung. Vor allem beim Weitwinkel und der Lichtleistung will ich persönlich keine unnötigen Abstriche machen.

      Wenn du beide für ungefähr den gleichen Preis kriegst, schlag bei der G7X I zu.

      Wünsche noch gutes Vergleichen ;)

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.