Wer waren die letzten Mayas in Guatemala?

Als die Spanier kamen, gab es 3 große lateinamerikanische Zivilisationen:
  • Azteken
  • Mayas
  • Inkas

Die Mayas in Mittelamerika haben am längsten gegen die Spanier ausgehalten.

Maya Tanz
Warum?
  • Azteken und Inkas waren Königreiche
  • Mayas lebten in zahlreichen Stadtstaaten.

Die Azteken haben sich nie davon erholt, daß ihr König Moctezuma von einer Truppe Spanier getötet wurde. Eine noch kleinere Truppe Spanier ermordete den Inka König Atahualpa in Südamerika.

Beide Königreiche nahmen ein schnelles Ende.

Tikal, nahe Flores - dem Dschungel überlassen
Mayas organisierten sich als unabhängige Stadtstaaten. Herrscher regierten kleine Gebiete und für kurze Zeiträume. Die Spanier mussten also jede Maya Stadt einzeln erobern. Dazu brauchten sie insgesamt 170 Jahre.

Dabei hatte die Maya Zivilisation ihre Blütezeit schon lange hinter sich. 500 Jahre vor Ankunft der Spanier wurden die meisten Städte aufgegeben und dem Dschungel überlassen. Vielleicht eine große Dürre, niemand weiß den Grund.

Flores in Guatemala, früher Tayasal
Die Mayas haben schon immer Städte dem Dschungel überlassen. El Mirador war eine Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern und wurde vor Christi Geburt verlassen. Heute muss man 2 Tage durch den Dschungel wandern zu den gigantischen, überwachsenen Maya Ruinen.

Die Maya Stadt, die am längsten übrig blieb, liegt in der Nähe von El Mirador im heutigen Guatemala. Tayasal hielt gegen die Conquistadores stand, bis kurz vor der Erfindung der Dampfmaschine. Das liegt daran, daß Tayasal eine Insel in einem See ist.

Kirche drauf und gut in Flores
1697 kamen die Conquistadores schließlich mit einem Schiff und Schusswaffen und nahmen die Stadt ein.

Sie zerstörten die Heiligtümer und bauten eine Kirche über den Tempel. Dann bauten sie die neue Stadt Flores über die alte Tayasal.

Wo heute ein Ausguck steht, haben sich damals einige Tayasal Mayas ins Exil geflüchtet.

Ausguck nahe Flores
So gingen die „gottesfürchtigen“ Spanier überall in Lateinamerika vor. Genozid, Plünderung und achtlose Zerstörung von Kultur.

Hernán Cortés, der Conquistador, wird in Mexiko heute noch gehaßt.

gute Aussicht vom Ausguck
Es ist trotzdem atemberaubend, wie Cortés und Pizzaro mit wenigen Hundert Spaniern einen ganzen Kontinent eroberten.

Kann man die beiden in einem Atemzug nennen mit Dschingis Khan, Alexander dem Großen, Julius Caesar, Ashoka und Napoleon?

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