Wieder unterwegs

Seit 3 Wochen bin ich wieder auf Reise. Es könnten auch 3 Monate sein oder ein ganzes Leben. War es denn jemals anders?

Ja, war es. Ich weiß noch, daß ich gar nicht unbedingt weg wollte aus Deutschland. Weder vor dieser Reise, noch vor der letzten.

Reisen ist unbequem und unvorhersehbar.

reisender
 
Reisen, was soll das denn?

Es geht gar nicht um das Reisen. Es geht um Veränderung. Es geht um Inspiration. Es geht darum die Komfortzone zu verlassen. Es geht darum Erfahrungen zu machen. Es geht darum sich wieder zu fühlen wie ein kleines Kind.

In jedem fremden Land fühlt man sich erstmal wie ein kleines Kind. Man muss die einfachsten Dinge neu lernen. Bloß um Essen zu gehen muss man neue Wörter lernen, eine neue Währung, neue Gerichte und Gepflogenheiten.

Reisen ist ein guter Katalysator für Veränderung. Ein Buch kann genauso ein Katalysator sein, eine berufliche Herausforderung, ein Hobby, eine Wanderung, ein Wettkampf, eine neue Sprache, eine eigene Familie und viele mehr.

thepoint
 
Macht es euch unbequem, egal wie.

Wir leben nur einmal!

7 comments to Wieder unterwegs

  • Dana

    Unbequem klingt unbequem, aber wie du schon sagst, das macht das Leben auch aus. Sonst wärs ja langweilig… :)

  • Der LUPO

    Ich leb lieber besser und dafür etwas länger… ;-)

  • Dana

    Super Einstellung :) Weil kurz und schlecht ist ja auch nicht wirklich erstrebenswert!! Grüßle auf die andere Seite der Welt :)

  • [...] aus Würz­burg erin­nern sich noch an ihn — seine Welt­reise bloggt und in Bil­dern zeigt: Und seit ein paar Wochen ist er wie­der unter­wegs. Kategorien: Unsortiertes | Schlagwörter: 2012, bahnhof, basketball, blog, blogosphäre, [...]

  • Der LUPO

    Schau mal, was Hesse schon gewusst hat:

    “Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.”

    Das ganze Gedicht “Die Stufen” gibt’s hier:

    http://www.lyrikwelt.de/gedichte/hesseg1.htm

  • Ui, schönes Zitat. Wussteste auswendig, oder?

    “Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne” hab ich auch schonmal gehört.

    Trotzdem, das Gedicht ist furchtbar schwülstig. Ich bin aber auch ein Lyrik Banause, ich kann net mal die vom Bukowski leiden (außer eins).

  • Der LUPO

    Hab ich heut im Arztzimmer gelesen, hing an der Wand. Ja, ich war beim Arzt. Soll sich der Greg ruhig Sorgen machen!

    P.S.: ich mag behaupten, dass fast immer, wenn man einen Text oder ein Gesicht nicht versteht, dann ist man gerade nicht in der richtigen Stimmung dafür. Wie oft haben wir schon was gelesen, und plötzlich: wir könnens nachvollziehen. Auch wenn wir’s immer nie konnten vorher. Des selbe gilt übrigens auch für Gemälde oder Kunst generell. Also: ohne Fleiß, kein Preiß…

Hinterlasse eine Antwort

  

  

  

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>