Ja, war es. Ich weiß noch, daß ich gar nicht unbedingt weg wollte aus Deutschland. Weder vor dieser Reise, noch vor der letzten.
Reisen ist unbequem und unvorhersehbar.
Reisen, was soll das denn?
Es geht gar nicht um das Reisen. Es geht um Veränderung. Es geht um Inspiration. Es geht darum die Komfortzone zu verlassen. Es geht darum Erfahrungen zu machen. Es geht darum sich wieder zu fühlen wie ein kleines Kind.
In jedem fremden Land fühlt man sich erstmal wie ein kleines Kind. Man muss die einfachsten Dinge neu lernen. Bloß um Essen zu gehen muss man neue Wörter lernen, eine neue Währung, neue Gerichte und Gepflogenheiten.
Reisen ist ein guter Katalysator für Veränderung. Ein Buch kann genauso ein Katalysator sein, eine berufliche Herausforderung, ein Hobby, eine Wanderung, ein Wettkampf, eine neue Sprache, eine eigene Familie und viele mehr.
Macht es euch unbequem, egal wie.
Wir leben nur einmal!





Unbequem klingt unbequem, aber wie du schon sagst, das macht das Leben auch aus. Sonst wärs ja langweilig… :)
Ich leb lieber besser und dafür etwas länger… ;-)
Super Einstellung :) Weil kurz und schlecht ist ja auch nicht wirklich erstrebenswert!! Grüßle auf die andere Seite der Welt :)
[...] aus Würzburg erinnern sich noch an ihn — seine Weltreise bloggt und in Bildern zeigt: Und seit ein paar Wochen ist er wieder unterwegs. Kategorien: Unsortiertes | Schlagwörter: 2012, bahnhof, basketball, blog, blogosphäre, [...]
Schau mal, was Hesse schon gewusst hat:
“Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.”
Das ganze Gedicht “Die Stufen” gibt’s hier:
http://www.lyrikwelt.de/gedichte/hesseg1.htm
Ui, schönes Zitat. Wussteste auswendig, oder?
“Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne” hab ich auch schonmal gehört.
Trotzdem, das Gedicht ist furchtbar schwülstig. Ich bin aber auch ein Lyrik Banause, ich kann net mal die vom Bukowski leiden (außer eins).
Hab ich heut im Arztzimmer gelesen, hing an der Wand. Ja, ich war beim Arzt. Soll sich der Greg ruhig Sorgen machen!
P.S.: ich mag behaupten, dass fast immer, wenn man einen Text oder ein Gesicht nicht versteht, dann ist man gerade nicht in der richtigen Stimmung dafür. Wie oft haben wir schon was gelesen, und plötzlich: wir könnens nachvollziehen. Auch wenn wir’s immer nie konnten vorher. Des selbe gilt übrigens auch für Gemälde oder Kunst generell. Also: ohne Fleiß, kein Preiß…