Einnahmen und Ausgaben als digitaler Nomade: Wie viel ist genug?

Was kostet ein Jahr Langzeitreise? Was kann man mit Reiseblog und Stockfotos verdienen und reicht das? Die Jahresbilanz meiner Einnahmen und Ausgaben.

gold

So viel war's nicht

Einnahmen und Ausgaben 2015

1 Jahr ist vergangen, seit der Jahresbilanz 2014. Höchste Zeit für den Rückblick auf die Zahlen für 2015:
  • 6.131 € Einnahmen
  • 6.070 € Ausgaben

Dazu kommen noch Ausgaben für eine Auslandskrankenversicherung von ca. 400 € im Jahr und 15 € Hosting für flocutus.de inkl. Weiterleitungen wie flocblog.de und zustandlos.de.

Dazu kommen noch Einnahmen über die VG Wort. Die Höhe erfahre ich erst im Juli. Wahrscheinlich sind es zwischen 100 € und 200 €. Ich habe mich leider erst im Herbst dort angemeldet.

Profitabilität

2015 bin ich mit ca. 96% Kostendeckung knapp an der Profitabilität vorbeigeschrammt.

Es gibt 2 Wege profitabel zu werden:

  1. Kosten senken
  2. Einkünfte erhöhen

Im Vergleich zum Vorjahr ist mir beides gelungen. 2014 sah die Verteilung noch so aus:

  • 2.065 € Einnahmen ’14
  • 8.189 € Ausgaben ’14

2014 waren es nur 25% Kostendeckung.

buddha_beer

Wichtiger Ausgaben-Posten? Buddha Bier!

Ausgaben-Posten

Starten wir mit dem für ein Reiseblog interessanteren Teil: den Ausgaben. Ich unterteile die Ausgaben auf einer Langzeitreise in 3 Bereiche (2014 in Klammern):

  • 2.819 € Essentielles (3.317 €)
  • 2.196 € Reisen (2.259 €)
  • 1.100 € Luxus (2.213 €)

Wohin ich mit diesen Ausgaben gereist bin, siehst DU in meinem Jahresrückblick mit Foto-Highlights 2015.

Die Einsparungen zum Vorjahr kommen vor allem durch weniger große Anschaffungen. 2014 habe ich viel ersetzen müssen, und 2 Kameras, 2 Objektive, 2 Kindle und einen Laptop gekauft. 2015 fiel nur 1 neuer Kindle an und die Reparatur meiner Canon G7X Kamera.

Detaillierter lassen sich die Kosten 2015 so aufschlüsseln (2014 in Klammern):

2.819 € Essentielles (3.317 €), davon:

  • 1.579 € Essen (1.807 €)
    Garküchen, Restaurants und Supermarkt
  • 683 € Übernachtung (752 €)
    6 Monate Asien und Äthiopien: Guesthouses, 3 Monate USA: gratis Wohnung, 1 Monat Saigon: Wohnung, 2 Monate Deutschland: bei Freunden und Familie
  • 99 € Nahverkehr (319 €)
    Öffentlicher Nahverkehr, Mopedmiete und Taxis
  • 144 € Visa (208 €)
    Vietnam, Kambodscha, Äthiopien, USA
  • 247 € Kleidung (151 €)
    Schuhe und Ersatz für verschlissene Kleidung
  • 66 € täglicher Bedarf (79 €)
    Toilettenartikel, Wäsche, Friseur, …

2.196 € Reisen (2.259 €), davon

  • 1.283 € Flüge (1.414 €)
    3 Interkontinentalflüge, 8 Kontinentalflüge
  • 645 € Überlandtransport (660 €)
    Bahn, Bus und Boot
  • 268 € Aktivitäten (186 €)
    Eintrittsgelder und Touren

1.100 € Luxus (2.213 €), davon

  • 429 € Elektronik (1.558 €)
    Canon G7X Reparatur, 1 Kindle, Sim-Karten mit Datentarif
  • 494 € Bier (442 €)
    wenn’s sein muss auch Wein
  • 176 € Kaffeeklatsch (214 €)
    Cappuccino, Kaffee und Kuchen
Bist du schon versichert? 50 Reisekrankenversicherungen auf einen Blick

Ausgaben Ausblick 2016

Die Kosten lassen sich nicht mehr groß senken, ohne auf unseren hohen Lebensstandard zu verzichten. 2016 wird trotzdem einige Änderungen bringen.

2016 wird wahrscheinlich das erste Jahr ohne USA Aufenthalt und damit das erste Jahr ohne Weltreise in fast allen Zeitzonen von Asien über Europa nach USA und zurück. Interkontinentalflüge nerven total und sind ziemlich teuer. Andererseits konnten wir in den USA kostenlos wohnen, also steigen dafür die Übernachtungskosten.

Wie schon im Jahresrückblick 2015 gesagt, reisen wir jedes Jahr langsamer und es wird Zeit, diesem Wandel endlich in’s Auge zu sehen. Statt weiterhin tagesweise in günstigen Guesthouses zu übernachten, werden wir 2016 wochen- oder monatsweise Wohnungen mieten und endlich House Sitting ausprobieren.

Wir werden dieses Jahr vergleichsweise sesshaft werden. Nach 4 1/2 Jahren Dauerreise, ist ein wenig die Luft raus. Für den Sommer haben wir deswegen einen Trip mit dem Camper durch Südeuropa geplant.

Es kommt wie immer auf die Perspektive an: Für uns Rucksackreisende, verspricht ein Camper ein hohes Maß an Sesshaftigkeit. Für sehr sesshafte Menschen, verspricht ein Camper wahrscheinlich ein hohes Maß an Mobilität ;)

fancyguesthouse

Weniger "Fancy" Guesthouses in 2016

Wie man günstig reist?

Ich werde oft gefragt, wie man günstig reist. Der beste Tipp und vielleicht der einzige, den Du wirklich brauchst: Mach’s wie die Locals!

Die Einheimischen kennen sich aus und sie haben viel weniger Geld als Du. Wenn Du den Locals auf Augenhöhe begegnest, hast Du außerdem eine bessere Reise-Erfahrung und lernst mehr über das Land.

Günstiges Reisen ist aber nicht so sehr eine Frage von praktischen Tipps. Es kommt wie immer auf die richtige Perspektive an.

Meine Reiseblogger-Kollegin Feli vom Backpacking-Blog Travelicia* würde auf Denglish sagen: es geht um das „richtige Mindset“. Für Feli lautet die Glücksformel:

Glück = Realität – unsere Erwartungen

Diese Formel stammt von Wait But Why: Why Generation Y Yuppies Are Unhappy (engl.)

Buch: Besser Sparen, mehr Reisen

Feli hat ein Buch zum günstigen Reisen geschrieben und überraschenderweise geht es dabei nicht so sehr um praktische Tipps, sondern in erster Linie um das „richtige Mindset“.

Feli schreibt über den maximalen Lebensstandard, die Rolle von Geld und Lebensziele. Darauf folgen 15 Fallbeispiele mit genauen Zahlen, wie sich andere Reisende ihren Reisetraum erfüllt haben.

Ein Zusatzpaket zu dem Buch, enthält Experten-Interviews mit günstig reisenden Backpackern. Auch ein Interview mit mir ist dabei. Feli und ich sprechen u.a. über Flugsuche-Fehler und Wikitravel, wenn Du mich fragst eine der nützlichsten Webseiten für (günstiges) Individualreisen.

Wenn Dir noch die nötige Motivation fehlt oder Du dem Mythos aufsitzt, dass Reisen teuer ist, schau Dir Felis Buch an:

Besser Sparen, mehr Reisen* .

*Affiliate Link

Einkommens-Quellen

Mein Einkommen verteilt sich 2015 auf 2 Quellen

  1. 2.883 € Stockfotos
  2. 3.248 € Reiseblog

Die Einkünfte durch das Reiseblog lassen sich weiter aufschlüsseln in

Mehr Infos zu Stockfoto Einkünften

Passives Einkommen

5.331 € meines Einkommens im Jahr 2015, also 87%, stammt aus passivem Einkommen. Ich bin 2014 von aktivem Einkommen durch selbstständige Arbeit auf sogenanntes passives Einkommen umgestiegen.

Aktives Einkommen verdienst Du ab dem 1. Monat. Du tauschst direkt Zeit gegen Geld. Meine Partnerin Michela setzt hauptsächlich auf aktives Einkommen, im Moment als Web Developer.

Ich setze seit 2 Jahren auf passives Einkommen. Passives Einkommen aufzubauen dauert viel länger, als nur 1 Monat und ist deswegen nur mit Rücklagen möglich oder durch Querfinanzierung mit aktivem Einkommen.

Passives Einkommen ist dafür nachhaltiger und bleibt im besten Fall auch dann erhalten, wenn Du nicht daran arbeitest. Wie so oft klaffen Praxis und Theorie auseinander: Kein Einkommen ist wirklich passiv.

walkingbeach

Michela auf ihrem eigenen Weg

Einkommen Ausblick 2016

Theoretisch könnte ich bis Ende des Jahres meine Stockfoto-Bilderzahl gut verfünffachen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es Sinn macht, mehr Stockfotos anzubieten.

Leider sind meine Einnahmen von ihrem Höchststand bei monatlich 400€ nach nur 3 Monaten auf 200€ monatlich gefallen. Wenn das so bleibt, sind Stockfoto Verkäufe kein besonders nachhaltiges passives Einkommen.

Selbst wenn die Nachhaltigkeit fehlt, sind Stockfotos wahrscheinlich trotzdem die beste Wahl, um mein Einkommen maßgeblich und halbwegs vorhersehbar zu erhöhen. Ein Worst-Case von 1.000 € im Monat für angenehme Arbeit, ist schließlich kein Grund zur Klage.

Von Januar 2015 bis Januar 2016, konnte ich die flocblog Leserzahl von ca. 10.000 monatliche Leser fast auf 20.000 verdoppeln. Vielleicht klappt das 2016 noch einmal? Einen guten Start hatte das flocblog bereits, dank eines Artikels auf Spiegel Online.

Vielen Dank für’s Lesen!

strandstand

Vergleichst Du Dich mit dem Obstsalat-Verkäufer oder mit Bill Gates?

Reichen 500 Euro im Monat?

500 Euro im Monat klingt für D/A/CH Verhältnisse nicht nach viel Geld. Aber wenn Du diesen Text lesen kannst, bist Du im globalen Vergleich extrem reich. Für die meisten Menschen weltweit, sind 500 Euro im Monat sehr viel Geld.

Es kommt wie immer auf die Perspektive an: Hier in Thailand liegt der Mindestlohn bei 300 Baht (7,50 €) pro Tag. Viele Menschen auf dem Land verdienen nicht einmal den Mindestlohn oder betreiben gar Subsistenzwirtschaft und leben von der Hand in den Mund.

Ganz objektiv betrachtet, verdiene ich mit 6.000 € pro Jahr mehr als 80% aller Menschen, laut globalrichlist.com.

Wenn ich mich mit Bill Gates vergleiche, bin ich natürlich immer noch arm. Aber der Unterschied im Lebensstandard zwischen Bill Gates und mir ist viel kleiner, als zwischen einem indischen Obstsalat-Verkäufer und mir.

Wir geben in Bangkok gerade etwas mehr für Übernachtung aus, als normal, mit gut 8.000 Baht (200 €) für 1 Monat in einer ziemlich coolen Wohnung mit Luxus wie Kühlschrank, Couch und Schreibtisch.

Vorgestern hat ein Taxifahrer kommentiert, dass wir wohl sehr reich sein müssen. Seine 2.000 Baht (50 €) Monatsmiete für eine Familie, hält er für kaum bezahlbar.

Wenn Du das erst einmal verstanden hast, dann kommen Dir fast alle Probleme, die Dir täglich begegnen wie Erstwelt-Probleme vor. Und genau das sind sie auch.

Brauche ich mehr Einkommen?

Die kurze Antwort ist: Nein, ich brauche nicht mehr Einkommen.

Ich könnte mit viel weniger auskommen, nicht zuletzt dank Geo Arbitrage. Das ist nicht mein Ziel, aber es ist sehr beruhigend das zu wissen.

Mein Ziel ist es, mehr zu verdienen, um wieder sparen zu können, wie vor meiner Reise.

Mein Ziel ist es nicht mehr konsumieren zu können. Ich habe jetzt schon viel mehr, als ich brauche und muss wirklich nicht noch mehr konsumieren.

globalrichlist

Reicher als 80% der Menschheit laut globalrichlist.com

Ausstieg aus der Konsumgesellschaft

Werbung will uns glauben machen, dass es uns erfüllt zu kaufen. Es dauert manchmal ein ganzes Leben, bis wir herausfinden, dass das nicht stimmt oder zumindest nicht die einzige Wahrheit ist.

Meine Partnerin Michela und ich haben vor vielen Jahren unabhängig voneinander festgestellt, dass der Konsum uns den damit einhergehenden Lebens-Verzicht nicht wert ist.

Du kaufst schließlich nicht mit Geld, sondern mit Deiner Lebenszeit.

Wir sind aus der Konsumgesellschaft ausgestiegen. Ein Ausstieg aus der Konsumgesellschaft, heißt für uns nicht, dass man nicht mehr konsumieren darf.

Wir sind ausgestiegen aus:

  • übermäßigem Konsum
  • Konsum des Konsums willen
  • Konsum um seelische Löcher zu stopfen

Ein Ausstieg aus der Konsumgesellschaft, heißt für uns nicht, dass man dem Kapitalismus entsagen muss und die Arbeitsteilung wieder abschaffen will.

Zurück zum eigenen Bauernhof ist schön romantisch, aber nicht erstrebenswert und bei bald 8 Milliarden. Menschen ein Luftschloss.

mamuschkas

Konsum: mehr, mehr, mehr

Ich kaufe nichts! Oder?

Ein Ausstieg aus der Konsumgesellschaft, heißt für mich bewusst zu konsumieren und ganz genau zu schauen, welche Art von Konsum mich erfüllt und welche nicht.

Wenn ich etwas sehe, das ich kaufen will, sage ich:

Ich kaufe nichts. Warum sollte ich gerade für Dich eine Ausnahme machen?

Diese Idee stammt von Spartan Traveler: The Key to Freedom isn’t Making More, it’s Spending Less (engl.)

Manchmal mache ich eine Ausnahme und das ist absolut in Ordnung. Es geht nicht darum gar nichts zu kaufen. Es geht wie immer im Leben um einen gangbaren Mittelweg, nicht um ein dogmatisches „Du musst!“.

In den meisten Fällen, mache ich aber keine Ausnahme und kaufe nichts. Deswegen geht es mir nicht schlechter. Ich kann nicht behaupten, dass erhöhter Konsum zu meinem Wohlbefinden beiträgt.

Wir müssen nicht dauernd kaufen und das hat überhaupt nichts mit Verzicht zu tun. Ganz im Gegenteil, es hat ganz viel mit Freiheit zu tun.

voegel

Freiheit?

Konsum und Sinnsuche

Viel zu oft laufen Menschen in unserer Gesellschaft der Konsum-Karotte hinterher oder der Karriere-Karotte oder der Kinder-Karotte, weil sie glauben, es gibt keine Alternative.

Aber es gibt immer eine Alternative.

Vielleicht schmecken Dir die Karotten ganz gut und Du brauchst gar keine Alternative. Das ist natürlich ok, so lange es Deine bewusste Entscheidung ist und Du nicht nur in Deinen Lifestyle rein gerutscht bist.

Wenn Du nämlich keine Entscheidung triffst, machen das andere Menschen für Dich und wahrscheinlich nicht in Deinem Sinne. Das wäre eine enorme verpasste Gelegenheit und im schlimmsten Fall ein verpasstes Leben.

Dieses Konzept stammt von Raptitude Most lives are lived by default. (engl.)

Wieviel ist für Dich genug? Und was sagst Du zum Leben nach Deinem eigenen Maßstab?

Fuck Yeah Existentialismus: Finde Deinen eigenen Weg! ;)

 

1,893 Abonnenten
Flugschnäppchen Newsletter
Plus: gratis Reise-Bildband

* Kein Spam, Kein Schmarrn

Deine Meinung? Sei freundlich. Verlinke ruhig.
  1. Marc says:

    Sehr guter Beitrag, vor allem der Teil mit dem Konsum. „Bewusst zu konsumieren“ ist tatsächlich das Zauberwort. Ein Trick dabei ist, wenn du etwas materielles kaufst, dafür etwas anderes abzugeben. Ich kaufe kaum noch was, weil ich nicht weiß, was ich abgeben soll. Also habe ich schon alles.
    Generell bringen einen aber die weniger materiellen Dinge mehr im Leben. Reisen, Erlebnisse, Bildung.

    Viele Grüße,
    Marc

    Antworten
    • Hi Marc,

      Erlebnisse > Dinge

      unterschreibe ich gerne, zumindest als genereller Leitfaden.

      Aber es kommt auch hier darauf an. Ich will sicher nicht jedes Erlebnis machen, das es zu machen gibt oder auf alle Dinge verzichten, auf die man verzichten kann. ;)

  2. Oliver says:

    Wahre Worte und mal wieder ein informativer Beitrag mit interessanten Zahlen (hätte allerdings gedacht so einmalige Kalender Ideen wie „Ansichten aus dem Flugzeug“ bringen da mehr ein ;) ).

    Fans der o.g. Karotten bin ich übrigens ebenfalls nicht, wobei ich auch sagen muss, je älter ich werde oder je länger ich reise?, desto weniger interessieren / reizen mich diese 3 Themen.

    Ansonsten bin ich gespannt welcher Camper es wird, denn wenn einer es schafft das beste Preis / Leistungsverhältnis zu finden, dann ja wohl Du.

    BG aus KL
    Olli

    Antworten
    • Die 3 Karotten werden uns auch immer fremder, wobei die Kinder-Frage stellen wir uns doch manchmal. Aber ich glaube langsam die Karotten gibt’s nur im 3er-Pack, quasi im Familien-Sparpack ;)

      Das mit dem besten Camper wird sich diesmal nicht verallgemeinern lassen. Das beste Preis/Leistungsverhältnis für uns ist der olle Camper meiner Eltern, der sowieso ungenutzt herumsteht…

      Schaut ihr Richtung Bangkok? Treffen in der Mitte in Penang?

    • Übrigens, die Verkaufszahlen der Kalender habe ich mit schwerem Herzen aufgenommen. Da steckt viel Arbeit drin und ich bin stolz auf die Kalender.

      Naja, ich biete sie nächstes Jahr wieder an, das ist dann nur noch 1 Mausklick zum Kalendarium-Update.

    • bit says:

      Ich fand den Bestellvorgang des Kalenders sehr unübersichtlich. Zumindestens kann ich mich erinnern, einen kaufen zu wollen. Habe ich letztlich nicht getan.

      Habe vor kurzem einen ziemlich teuren Flug über deinen Momondo-Link gekauft ;-)

    • Ach Du warst das mit dem teuren Flug! Ne Quatsch, ich kann da nix einsehen und krieg auch immer nur nen superkleinen Anteil. Trotzdem vielen Dank!

      Danke auch für das Feedback zu meinbildkalender.de. Meine Mutter hat sich auch beschwert über den Bestellvorgang. Wenn die das nicht hinkriegen, werde ich wohl in Zukunft eher auf amazon verweisen müssen, gut zu wissen…

  3. Georg says:

    Also von 25% Kostendeckung auf fast 100% ist schon ziemlich enorm.
    Glückwunsch dazu.

    Wieso kaufst du so viele Kindle Geräte und Kameras? Gehen die so schnell kaputt?

    Ich würde mal annehmen bei den Ausgaben kannst du nur noch beim Bier und Wein viel Geld sparen. Ich weiß aber nicht wie da der Wille dazu vorhanden ist.

    Antworten
    • Ne also beim Bier sparen geht ja mal gar nicht ;)

      Ich habe in den 4 1/2 Jahren seit Reisebeginn rund 12 Kindle und ich glaube 5 Kameras verloren, zerstört oder geklaut bekommen. Kindle und Kamera sind aber auch immer dabei und ich habe dafür kein Handy.

      Sag mal, hast Du nicht ein paar Anekdoten auf Lager von Thais, die sich wundern, wie reich wir Farang sind?

  4. Georg says:

    Ja ein paar Anekdoten habe ich. In letzter Zeit wundere ich mich aber auch über den Reichtum der Thais, wegen der Menge an I-Phone 5 und 6, die ich hier sehe. Oder Leute die nichtmal Geld haben für 5 Euro essen zu gehen, kaufen sich niegelnagel neue Autos in Bangkok. Wo in Bangkok ein Auto so überflüssig ist.

    12 Kindle also das ist ne Menge, aber ok wenn du so viel reist und das immer dabei hast geht das schon schnell kaputt oder verloren.

    Antworten
  5. Beleniel says:

    Das ist mal ein echt hilfreicher und sinnvoller Artikel über das Reisen und die Ein-/Ausgaben mit super hilfreichen Tipps und viel Transparenz! Danke dafür!!!

    Antworten
    • Also, selbst diese uralte Vancouver, BC Grossmutter muss gestehen, dass Florian ‚ s Aus fuer Unger = Aufuehrungen…..OK that’s it ….my spell checker spielt deppert….. thus continued in English …. are exceptional … and second to NONE in details, topics and up to date …. often one word in a blog will give most valuable inf, l.e. Kuala Lumpur Air Asia scrutiny of 7 pounds limit….
      I have 5 AK Flights booked coming May + 1 each LAO / VN in June before returning home on ANA ( Canadian $ 614.00 YVR》HND》SIN / BKK》HND》YVR) my revised budget comes to Can $ 12.70 @ day all in……58 days….. and I still learn from Florian ‚ s remarkable observations and experience he so generously shares. Thanks a lot.

  6. Ricardo says:

    Hallo, ich fand diesen Beitrag sehr interessant und informativ. Habe selber fast 30 Jahre in Lateinamerika gelebt. Ich fand mich in einigen von deinen Schilderungen selber wieder.

    Antworten
  7. Hallo Florian,

    eine schönste Aufstellung. Ich bin selbst immer wieder verwundert wie günstig Reisen im Endeffekt sind.

    In deiner Liste der Einnahmen ist mir eines aufgefallen:

    Hast du nur die VG Wort?

    Es gibt auch die VG Bild-Kunst!

    Als Fotograf könnte das für dich eine tolle Einnahmequelle sein. Die Websitenbilder werden auf jeden Fall bezahlt. Wie es mit den Fotos in den Stockbörsen aussieht, weiß ich nicht. Normalerweise gibt es unabhängig von der Anzahl der Aufrufe 1-2 € pro Foto. Mit deinen über 1.000 Bildern könnte das gutes Geld für dich sein.

    Ich habe dir eben einen Guide dafür bei Peer in SIN herausgesucht: http://www.selbstaendig-im-netz.de/2014/12/17/einnahmequellen/vg-bild-kunst-einnahmequelle-fuer-fotografen-grafiker-und-designer/

    Vielleicht geht sich so der ein oder andere zusätzliche Käsekuchen aus ;).

    lg Thomas

    Antworten
    • Hi Thomas, sehr coole Info. Dann melde ich mich dort auch noch an. Buch mit ISBN habe ich, dank meiner Kalender ;)

      Stockfotos glaube ich nicht, aber was halten die wohl von Flickr, 500px, Instagram, etc.?

      Grüssle,
      Florian

      P.S.
      darf ich davon ausgehen, dass tuerkische-riviera-urlaub.de in Zukunft durch tuerkeireiseblog.de ersetzt wird? Gute Entscheidung!

    • Hey Florian,

      gerne. Als Fotograf sollte es sich bei dir richtig auszahlen!

      Ich habe mir selbst erst vor einem Jahr einen Instagram Account zugelegt. Deswegen kann ich nicht sagen, wie die Vg-Kunst auf solche Bilder reagiert. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass sie akzeptiert werden. Bilder die ich mit meiner Handykamera gemacht habe sind durchgegangen.

      Es wird expliziet darauf hingewiesen, dass Fotos, die auf anderen Webseiten veröffentlicht werden, vergütet werden. Ich sehe deswegen gute Chancen für dich, dass die Stockfots auch angenommen werden. Sie sind nicht nur in den Stockfoto-Plattformen zu finden, sondern später durch den Verkauf auch auf anderen Seiten.

      Schreibe einfach eine E-Mail an die VG-Kunst. Die können dir das mit Sicherheit beantworten. Ich bin selbst neugierig wie sich das gestaltet. Damit wären Stockfotos um einiges interessanter.

      Der Anmeldeschluss für die Nachausschüttung ist Ende Februar! Du solltest dich zum Thema Vertrag und Anmeldung deswegen beeilen. Du kannst alle Webseiten-Bilder des letzten Jahres nachmelden!

      Ein paar ander Dinge können sogar 5 Jahre rückwirkend gemeldet werden! Bücher, Zeitschriften, etc.

      http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/faq/auswertung-bild.html

      Ja. TürkeiReiseblog.de ist der neue Name für Türkische-Riviera-Urlaub.de. Der Name passt bei weitem besser zum Blog. Ich möchte in Zukunft mehr über den Rest der Türkei schreiben. Istanbul, Kappadokien, Ostanatolien, etc.

      lg Thomas

    • Hi Thomas, danke nochmal für all die wertvollen Tipps. Ich habe denen schon unter der Kontaktadresse geschrieben wegen Zuschickung Vertrag. Ist ja recht unübersichtlich, wie man sich überhaupt anmelden kann. Wahrscheinlich Absicht ;)

      Das mit Stockfotos kann man sicher mal probieren. Wäre aber schon krass. Da muss es ja irgendwelche Richtlinien geben. Was wenn ich einfach all meine Bilder als Thumbnails auf Picasa hochlade oder sowas? Das wären ja mehrere 100.000 Bilder. Kann ja nicht sein, dass das vergütet wird.

      Ich werde mich mal genauer erkunden…

    • Gute Frage.

      Vermutlich wird es eine Abgrenzung nach dem Motto: „Gewinnerbringungsabsicht / künstlerischen Wert“ festgelegt.

      Interessant wäre es aber schon, was passiert wenn du ihnen einfach einma 100.000 Bilder zusendest. :) Ein wenig Arbeit hätten sie auf jeden Fall bei der Kontrolle.

      Ich sehe gute Chancen für deine Stockbilder. Immerhin verdienst du damit Geld und sie werden in anderen Medien verwendet. Es wäre seltsam sie auszuschließen und gleichzeitig Bilder zu akzeptieren, die du in deinem eigenen Blog veröffentlichst.

      Ich werde meine Instagram-Bilder nachmelden. Mal sehen was dabei herauskommt. Bzw. es wäre interessant zu wissen, wie es mit den Stockbildern ausschaut.

    • Probieren kann man’s ja. Ich bekomme jetzt die Unterlagen, aber in der FAQ wird ja schon angedroht, dass die Bearbeitung nen Monat oder länger dauern kann…

  8. Patrick says:

    Du und deine Kindles :-D Ich bin froh, immer noch meinen ersten zu haben. Beinahe hätte ich ihn ersetzt, da er aufgemuckt hat, aber hat sich dann wieder gefangen :-)

    Antworten
  9. Christoph says:

    Hey Florian,

    ein sehr interessanter Artikel :)

    Ich habe eine Frage bzgl. eurer Wohnung in Bangkok. Wo habt ihr die Wohnung für 200€ im Monat gefunden? Airbnb?

    Dank und Gruß aus Chiang Mai
    Christoph ;)

    Antworten
    • Hi Christoph,

      ne günstige Wohnung in Bangkok zu finden ist eigtl. sehr leicht, auch schon für 4.000 Baht. Du läufst einfach n bissl rum, z.B. Ecke Victory Monument oder Ari und schaust einfach rein. Da gibt’s viele Wohnungen, die findest Du nicht online oder nur auf Thai Seiten.

      Aber:

      • Mindestmietzeit: meistens 3 oder 6 Monate
      • WIFI-Situation meistens beschissen oder nicht vorhanden

      Das ist natürlich nix. Airbnb vermietet wiederum wöchendlich oder monatlich und Du kannst Reviews zum WIFI lesen, aber das ist wiederum zu teuer. Also haben wir n paar Wohnungen auf airbnb und ähnlichen Seiten mit guter Bewertung rausgepickt und versucht die über andere Wege zu kontaktieren.

      So sind wir auf 9apartment.com und thaiapartment.com aufmerksam geworden. Wir sind dann schließlich trotzdem bei einer Wohnung gelandet, die auch auf Airbnb steht, das T&S Mansion in Lat Phrao. Ist reibungsloser, wenn die schonmal Farangs hatten und evt. jemand englisch spricht. T&S haben auch Studios für 6.000 Baht, aber wir haben uns mal die 8.000 Baht 2-Zimmer Wohnung gegönnt. Dazu kamen bei uns noch rund 1.300 Baht Elektrizität und Wasser (Aircon!)

      Lat Phrao ist net unbedingt die lustigste Ecke Bangkoks, aber mal wieder ne ganz andere Erfahrung und es gab ein Moo Kata und ne Rooftop Bar ganz in der Nähe. Außerdem Street Food und viele lokale Märkte. An den Khlongs entlang zu laufen zum recht netten Wat Lat Phrao war ne ziemlich coole Erfahrung. Glaube da hat noch niemand nen Farang gesehen ;)

      Außerdem nicht weit vom Papaya Vintage Shop, dem Batcat Museum, dem Flugzeug Friedhof auf der Ramkamhaeng, dem Kwan-Riam Floating Market, dem Rot Fai 2 Hipster Markt, dem Sanam Lum Nachtmarkt, dem Chatuchak, dem MOCA und gut gelegen um weiter nördlich Richtung Rangsit zu erkunden, z.B. Royal Thai Airforce Museum, Wat Puet Udom Hell Temple und Wat Dhammayaka (größter Tempel der Welt). Beide nördliche Filialen der Tawandaeng German Brewery sind nicht so weit weg. Und Du bist dank Metro in ner Stunde fast überall in der Stadt.

      Trotzdem, es geht nix über die Altstadt. Ich kann erstmal kein Verkehrschaos mehr sehen und am schönsten ist Bangkok am Fluss. Nächstes Mal probieren wir mal Nonthaburi oder evt. südlich von Silom an der BRT-Linie oder wieder Thonburi, Hauptsache net so weit weg vom Chao Phraya…

  10. Maria Anna says:

    Ein wirklich interessanter Beitrag, den ich schon in gewissem Maße unterstreiche: Mehr Geld führt nur zu noch mehr Ausgaben. Eine Frage bleibt mir allerdings, bei deinem Ausstieg aus der Konsumgesellschaft: Schwingt nicht auch ein wenig Doppelmoral mit, wenn du sagst, du machst dich frei von Konsum, finanzierst dich aber über Konsum? Am Ende konsumieren Menschen ja diesen Blog, deine Bilder etc. und damit bist du doch auch wieder Teil der Konsumgesellschaft, oder?

    Antworten
    • Hi Maria Anna und Peter,

      Doppelmoral ist ein krasses Wort, ich würde es eher Mittelweg oder Kompromiss nennen und das ist für mich nicht nur Schönrederei durch Formulierung.

      Wenn Du dieses Blog mit anderen Blogs vergleichst, wirst Du hoffentlich feststellen, dass sehr wenig für Konsum geworben wird. Ich habe meine handvoll Verkaufsseiten und das war’s fast.

      Selbst auf den Verkaufsseiten, habe ich nirgendwo stehen „Hol Dir diese eine Kreditkarte, weil ich das jetzt so sage“. Ich schreibe grundsätzlich „wenn Du eine Kreditkarte brauchst, dann sind diese 5 eine gute Wahl„, weil A, weil B, weil C und nicht weil D.

      Oder wenn Du einen Rucksack brauchst, dann lass Dich nicht vom Tragekomfort- oder Handgepäckmarketing verarschen sondern schau Dir lieber diese Rucksäcke an, die kosten nur 1/4 und sind genauso gut.

      D.h. ich habe zu den verschiedenen Verkaufsthemen versucht, einen Grundlagenartikel zu schreiben, der informiert, statt plump zu werben und den Anspruch hat der Beste seiner Art zu sein. (natürlich immer aus meiner Sicht, mit meinen limitierten Infos)

      Wenn sich jemand durch meinen endlosen Kreditkartenartikel gearbeitet hat und sich am Ende für eine der 5 Kreditkarten entscheidet, dann habe ich ein gutes Gefühl bei der Sache. Wenn da einfach nur so ein nackter Affiliate Link für eine einzige Kredikarte steht, so als wäre es Banner-Werbung, dann habe ich damit kein gutes Gefühl und das würde ich nicht machen.

      Die Ironie, dass gerade in diesem Text ein Affiliate Link steckt, ist nicht an mir vorbei gegangen. Ich habe das Buch von Feli komplett gelesen und habe ein gutes Gefühl dabei, es zu empfehlen – für ein gewisses Publikum. Deswegen stehen da oben 2 Absätze mit Erklärungen wie „Nicht wegen der praktischen Tipps, sondern wegen der Inspiration.“

      Denn mal ehrlich: praktische Tipps würde ich besser im Internet suchen, die sind aktueller, umfangreicher und Du findest eher Tipps, die für Dich passen. Ich reise auf meine Art, Feli reist auf ihre Art und Du kannst Dir die Rosinen von uns und anderen Reisebloggern zusammenpicken.

      Beim Sponsor des Monats, habe ich mir 3 Jahre lang den Kopf zerbrochen, wie ich das am besten mache. Mit dem jetzigen Format bin ich sehr zufrieden, es ist ein guter Mittelweg. Die potentiellen Sponsoren sehen das leider anders, aber Native Advertising, Schleichwerbung und Linkkauf gab’s bei mir nie und wird’s auch nie geben.

      Ich mache mir immer viele Gedanken zum Mittelweg und gehe mit dem Vertrauen meiner Leser, wie mit einer Porzellanvase um.

      Und mal ganz blöd gesagt: Dies ist ein Reiseblog. Wenn die Menschen mehr Reisen statt Dinge konsumieren, dann habe ich auch damit ein gutes Gefühl. Ich bin überzeugt, dass das Geld so besser angelegt ist. ;)

    • Maria Anna says:

      Hallo Flo,

      vielen Dank, für deine ausführliche Antwort! Es war auch gar nicht anklagend gemeint, ich wollte nur deine Sicht dazu erfahren. Jetzt kann ich deinen Ansatz auf jeden Fall noch besser nachvollziehen.

      Viele Grüße!

  11. Peter says:

    Cooler Blogpost, allerdings muss ich da Maria Anna auch zustimmen. Reisen ist ja wohl auch Konsum den du dir durch den Produktverkauf finanzierst.

    Antworten
  12. Melli says:

    wow, das ist aber ein ganz schön geringer Betrag um damit ein Jahr auszukommen (das meine ich nur positiv), in SOA scheint man ja gut damit auszukommen, wenn du aber sagst, dass du auch eine zeitlang in den USA und in Europa warst hast du in der Zeit mehr ausgegeben?
    selbst wenn du kostenlos gewohnt hast kosten doch allein die Lebensmittel einiges mehr.
    lg

    Antworten
    • Fast 15€ am Tag pro Person sind in Europa und USA doch mehr als ausreichend, wenn die Miete schon bezahlt ist?

      Klar, wir schränken uns in reichen Ländern schon sehr ein, im Vergleich zu günstigen Ländern. 3 Mal am Tag essen gehen, wie in Asien ist in den USA natürlich nicht drin, ganz im Gegenteil: Wir kochen fast alles selbst.

      Wir sind in den USA diesmal auch gar nicht gereist, ich hoffe da habe ich nicht einen falschen Eindruck vermittelt. Albuquerque und ein paar Wochenendausflüge, das war’s.

  13. Kathi says:

    Hallo lieber Florian,
    ich schätze deinen Blog sehr dafür, dass du so ehrlich bist. Ich finde deine Kostenaufstellungen jedes Mal total spannend und bin fasziniert, mit wie wenig man auskommen kann, wenn man möchte. Sehr inspirierend – danke dafür!
    Liebe Grüße,
    Kathi

    Antworten
  14. Interessante Übersicht, sehr hilfreich.

    Auch die Erkenntnis, dass Konsum nicht der Lebensinhalt sein kann oder sollte hatte ich schon lange.

    Allerdings ist es doch aber so, dass das digitale Nomadentum im Prinzip darauf basiert, dass einige wenige sich Ausklinken und der Rest weiter im Hamsterrad läuft – laufen muss, um die Affiliate- und sonstigen Produkte zu konsumieren, damit der DN sein Ein- und Auskommen hat, oder?

    Andererseits auch valide dieses alternative Lebensmodell zu leben, denn die Welt werden die digitalen Nomaden auch nicht retten, das passiert wenn überhaupt nur durch Umdenken im großen Stil.

    Antworten
    • Die Digitalen Nomaden, die Produkte verkaufen oder Affiliate-Werbung machen sind in der Minderheit. Die meisten DN sind gar keine Unternehmer sondern Freelancer, aber die schreiben halt kein Blog und so denkt jeder ein DN ist immer auch ein Blogger ;)

      Die Welt wird keine kleine Minderheit retten, egal welche. Das wäre auch ein wenig viel verlangt. Retten kann man im Moment nur 1 Menschen nach dem anderen, bis hoffentlich irgendwann genug Konsum-Zombies aufgewacht sind um groß umzudenken.

  15. Hi Florian,

    ich finde Beiträge wie diesen sehr interessant, da er zeigt, dass es eben nicht unmöglich ist mit seinem Blog soviel einzunehmen, dass man davon leben kann – auch wenn es natürlich eine ganze Menge harte Arbeit ist und sicher auch ein kleines bisschen Glück.
    Außerdem finde ich super, dass Du alles so detailliert auflistest und kein Geheimnis drum machst.

    Viele Grüße
    Peter

    Antworten
  16. Synce says:

    Super Beitrag! Genau so denke ich bereits seit Tagen, lieber Florian.
    Habe bereits meine „Bedürfnisse“ stark reduziert und will am liebsten keinen Cent mehr für Konsumgüter ausgeben, da ich so schnell wie möglich weg von hier will. Ich fühl mich so alt, obwohl ich „erst“ 21 bin. Dass das „normale“ Leben nichts für mich ist, habe ich schnell erkannt. Gestartet habe ich, wobei aller Anfang schwer ist.

    Manche brauchen 3000 im Monat für das Auto, Restaurants etc.
    Und ich gebe mich bald zufrieden wenn ich auf Bali Kokosnüsse sippen darf.

    Geiler Beitrag!

    Antworten
    • Nen Cent hier und da oder sogar ein paar Euro kannste ja immer noch für Konsum ausgeben. Muss ja nicht immer gleich extreme Enthaltsamkeit sein sondern ein Mittelweg.

      Ich gebe weiß Gott genug Geld für Konsum aus, v.a. in Form von Cappuccino und Käsekuchen ;)

  17. Hi Florian,

    sehr spannender Artikel und schön zu wissen, dass es auch anders geht, als der Konsumkarawane immer hinterherzuhecheln…

    Ich drück die Daumen, dass 2016 noch besser wird :-)

    Viele Grüße
    Florian

    Antworten

Trackbacks für diesen Eintrag

  1. Blogger-Relations: Arrogante Blogger und geizige Agenturen?

Antworten