Vielphasig Schlafen Tag 9 und 10

Ja, das Schlafexperiment läuft noch…

Gewöhnung

…und es fühlt sich viel besser an! Das Wort “Experiment” ist fast ein wenig fehl am Platz, so sehr sind die Nickerchen schon zur Gewohnheit geworden. Der einphasige Schlaf wirkt mehr und mehr, wie eine antiquierte Vorstellung aus ferner Vergangenheit.

Frühmorgen Schläfrigkeit

Den größten Teil des Tages hab ich einen normalen Wachheitsgrad erreicht. Nur zwischen 4 und 9 Uhr bin ich schläfrig. Wenn ich in dieser Zeit nicht manuell tätig bin, dann überfällt mich der Sekundenschlaf.
Aktivitäten wie Wohnung aufräumen oder auf Vorrat kochen heb ich mir für diese Zeit auf. Aber auch ein frühmorgentlicher Spaziergang durch Würzburgs leere Straßen hat seinen Reiz.

mehrstündiges Überschlafen

Ich hab auch mit einem zusätzlichen Nickerchen um 6 Uhr experimentiert, aber das bringt keine Besserung. Ganz im Gegenteil, gestern hab ich dabei extremst überschlafen. Um 9 Uhr, nach verschwenderischen 3 Stunden, bin ich mit dem abgeschaltenem Wecker in der Hand aufgewacht. Ich habe schon das vorzeitige Ende befürchtet. Mit dem nächsten Nickerchen war ich aber schon wieder im Rythmus.

Rücksichtnahme

So gut wie niemand kann nachvollziehen, wie gern ich dieses Experiment mache und meine “Aufopferung” sorgt für Entgegenkommen. Was meine eingeschränkte Terminauswahl angeht, stoße ich also bisher auf große Rücksichtsnahme.

Damit das noch eine Weile so bleibt:
Vielphasiges Schlafen ist schrecklich, ich leide Höllenqualen! (-;
(nicht wirklich)

1 comment to Vielphasig Schlafen Tag 9 und 10

  • urglas

    Mhmm…. wenn das wirklich funktioniert und man sich “genauso” wach fühlt wie sonst auch, wäre das echt interessant (wegen dem Zeitgewinn). Aber ich glaube ich warte mal lieber auf die Ergebnisse deiner Langzeitstudie zu diesem Thema:)

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