Langtang Gosainkunda Wanderung

Bei der Annapurna Runde habe ich es mir leicht gemacht und ein Fahrrad benutzt.

Zum Wiedergutmachen bin ich zu den heiligen Gosainkunda Seen im Langtang Massiv aufgestiegen.

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Diesmal zu Fuß

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mit Blick auf den Langtang.




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2 Mitstreiter aus der Schweiz halfen mir

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die Gosainkunda Seen zu sehen




altermann

Immer bergauf

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zur Gompa und noch weiter.




eiszapfen

Auf 4200m angekommen ist es kalt

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mit Neuschnee.




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Aber es lohnt sich

spiegelung

gleich 2 Mal.




nebelinsel

Zurück im Tal ist es aber auch schön

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wo man den Schnee nur in weiter Ferne sieht.


Danke Janine und Fabian für die sehr angenehme Gesellschaft. Viel Spass auf eurer weiteren Motorradreise durch ganz Eurasien.

Greg ist back, mit seinem mongolischem Mädchen! Weil es auch in den Himalaya Tälern langsam kälter wird, ziehen wir 3 der Sonne hinterher. Hallo Indien, hallo Goa, hallo Strand!

7 Tage in Tibet – Himalaya Überquerungs Tour

* brabbl * brabbl * brabbl * Dalai Lama!
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You understand?

Unser Tibet Fremdenführer erklärt uns den Potala Palast.

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Potala Palast in Lhasa

Unser Tibet Fremdenführer kann noch viel an seinem Englisch arbeiten. Zum Glück legen wir keinen Wert auf Dalai Lama Geschichten oder historische Namen. Auf den Guide selbst legen wir auch keinen Wert, aber der ist in Tibet Pflicht.

Seit 2008 sind Individualreisen auf das Dach der Welt nicht mehr möglich. Als Reaktion auf die tibetischen Aufstände zu den olympischen Spielen gibt es Militärpatroullien, Checkpoints, Ausgangssperren und Permits für jeden Ameisenhaufen.

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Greg, unser Fremdenführer und ich vor unserem Landcruiser

Greg und ich buchen also notgedrungen eine organisierte Tibet Tour mit Fremdenführer und Fahrer. Die Anreise machen wir mit der Qinghai-Tibet-Bahn, der höchstgelegenen der Welt. Auf dem “Himmelsweg” rollen wir in 45 Stunden nach Tibet.

Bei der Ankunft am Bahnhof in Lhasa, bekommen wir einen langen, weißen Schal umgelegt, statt einem hawaianischen Blumenkranz. Statt einer braungebrannten, halbnackten Schönheit macht das ein braungebrannter, freundlicher Tibeter.

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Blick auf Lhasa vom Wandertrail

Wir verstehen unseren Fremdenführer zwar schlecht, haben aber großes Glück mit ihm. Er mag Babysitten so wenig, wie wir. So lässt er uns in Lhasa in Ruhe. Nur 2-3 Stunden täglich zeigt er uns obligatorische Sehenswürdigkeiten: Potala, Jokhang, Sera und Norbulingka.

Erst als wir unserem Fremdenführer von unseren Wanderplänen auf einen der umliegenden Berge erzählen, wird er hellhörig:

“You no can do that!”
“Police there waiting!”
“I get overspeed!”

Wir schaffen es endlich ihn zu beruhigen. Als wir wieder alleine sind, gehen wir trotzdem los. Die Wanderung über dem Kloster Sera ist superschön und ziemlich anstrengend auf über 4000m. Statt der Polizei schenkt uns eine sehr freundliche Schulklasse viel Aufmerksamkeit.

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Yak am Yamdrok See

Nach 3 Tagen Hauptstadt fahren Greg und ich weiter zum Yamdrok See und zur zweitgrößten Stadt Shigatse. Tags darauf übernachten wir im Zelt im Everest Base Camp. Zum Schluss überqueren wir den Himalaya ins nepalesische Flachland.

Jeden Tag besuchen wir vorgeplante Sehenswürdigkeiten, halten zu vorgeplanten Fotopausen, und essen vorgeplante Speisen in viel zu teuren Touristen Restaurants. Wir fühlen uns so entmündigt, wie wir es fraglos sind…

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vorgeplante Fotopause am Everest

Während wir im Touristen Restaurant unseren Yak Buttertee schlürfen, essen Fremdenführer und Fahrer unten oder woanders, nur nicht bei uns Touristen. Noch mehr als sonst fühlen wir uns wie dekadente Imperialistenschweine. Für Tibeter sind wir das zweifellos…

Trotzdem genießen wir die Tour in unserem Landcruiser. Bei tibetischer Popmusik aus dem Radio bewundern wir die abwechslungsreichen Berglandschaften des Himalaya. Am Fenster ziehen nomadische Yak-Hirten vorbei und die mit Gebetsfahnen geschmückten Häuser tibetischer Bauern.

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Bauer mit Pferdekutsche

In einer der wenigen Städte auf dem Weg, begrüsst uns die Dorfjugend auf ihren BMX:

Hello! Welcome to Tibet!
What’s your name?


Aber meistens kommen die Kinder mit aufgehaltenen Händen zum Landcruiser gerannt, als ginge es um ihr Leben:

Hello, hello sir!
Money! Money!


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Tibetische Kinder wollen Geschenke

Ihre mittellosen Eltern schuften derweil bei Wind und Wetter auf den Feldern, um ihren kargen Lebensunterhalt als Bauern zu verdienen. Die meisten Tibeter leben in Subsistenzwirtschaft, von der Hand in den Mund. Es ist wie in Deutschland vor einem Jahrhundert.

Am 7. Tag an der Grenze zu Nepal müssen wir nach all der gemeinsamen Zeit unseren Fremdenführer verlassen. Wir haben ihn doch noch liebgewonnen und verabschieden uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auch vom Loose Reiseratgeber für Tibet müssen wir uns verabschieden. Der chinesische Grenzbeamte ist mit einer Kartendarstellung in dem Buch unzufrieden.

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Bauern auf dem Feld

Unser Fazit:
Nach der Transsibirischen Eisenbahn ist Tibet die zweite Ernüchterung auf der Weltreise. Das liegt wie schon bei der Transsib an den hohen Erwartungen durch den übermäßigen Medienrummel um diese Reise. So werden in Scharen betagte europäische Touristen angelockt, die sich ihren Traum von Tibet erfüllen wollen. Für uns Rucksackreisende ist Tibet aber teuer und entmündigend.

Auch ein Muss ist Tibet sicher nicht. Greg meint, dass der an Tibet grenzende Teil von China genauso aussieht, wie das “echte Tibet”. Immerhin liegen Orte wie Litang in Sichuan und Shangri-La in Yunnan auf dem tibetischen Hochplateau. Und das chinesische Essen ist viel würziger!

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Weitere Informationen:

Der heilige Berg Huashan – 7 nutzlose Fakten

7 nutzlose Fakten zum heiligen Berg Huashan 华山:
(Eine Liebeserklärung)

Nutzloser Fakt Nr. 1
Heilige Berge sind in China äußerst populäre Ausflugsziele.
 
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Nutzloser Fakt Nr. 2
Heilige Berge in China sind den Chinesen nicht besonders heilig. Sie meiseln und zementierten Treppenstufen von oben bis unten. Beschrieben ist der Berg auch noch.
 
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Nutzloser Fakt Nr. 3
In China kostet fast alles Eintritt, selbst heilige Berge. Um auf den Huashan zu steigen, muss man fast 20 EUR zahlen!

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Nutzloser Fakt Nr. 4
Chinesen spucken selbst beim Bergsteigen dauernd aus. Sie holen sich die Flüssigkeit mit wässrigem Red Bull zurück.
 
redbull




Nutzloser Fakt Nr. 5
Der kleine Klettersteig am Südgipfel des Huashan ist der einzige Klettersteig in ganz China.
 

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Nutzloser Fakt Nr. 6
Der Klettersteig am Huashan ist so einfach, dass man in Stöckelschuhen gehen kann.
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Nutzloser Fakt Nr. 7
Die wahren Helden am Huashan sind die Material- und Personenträger.
 
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Der Huashan Klettersteig ist schon seit vielen Jahren auf meiner Todo Liste, wegen wunderschönen Videos und einem reißerischem Bericht.

Wer schon einmal einen Klettersteig gegangen ist, wird am Huashan enttäuscht sein. 2 Leitern und quergehende Holzbretter führen nach nur 10 Minuten in eine Sackgasse.

Trotzdem: Nackter Fels und nackter Stahl fühlen sich auch in China sehr gut an.

Chinesische Mauer – 7 nutzlose Fakten

7 nutzlose Fakten zur chinesischen Mauer 萬里長城:
(Eine Liebeserklärung)


Nutzloser Fakt Nr. 1
Die Mauer ist der perfekte (Fern-)Wanderweg:

  • Immer am Grat, immer mit Aussicht
  • Immer hügelig, immer kurvig, immer abwechslungsreich
  • Immer auf dem richtigen Weg, ohne Verlaufen

 

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Nutzloser Fakt Nr. 2
Auf der Mauer kann man sehr gut über die andere Mauer in Westeros lesen. A Dance with Dragons ist nach 5 Jahren Warten endlich da! (-;
 
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Nutzloser Fakt Nr. 3
Blonde, mittelgroße Europäer sind ein Teenieschwarm bei chinesischen Mädels. Aber nirgendwo so sehr wie auf der Mauer.

You are so handsome!

lol!
 

floc




Nutzloser Fakt Nr. 4
Das liegt daran, dass die restaurierten Abschnitte der Mauer total mit chinesischen und anderen Touristen überlaufen sind.
 
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Nutzloser Fakt Nr. 5
Erst ab 18:00 Uhr hat man die Mauer für sich allein.

Die Mauer ist nämlich perfekt zum Freiübernachten geeignet: Keine 500 Meter liegen zwischen den überdachten Unterständen (Wachtürme)

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Nutzloser Fakt Nr. 6
Die vielen Getränkeverkäufer sind die ersten auf der Mauer. Sie liegen am Morgen ab 8:00 Uhr auf der Lauer mit ihren Mondpreisen.
 
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Nutzloser Fakt Nr. 7
Die chinesische Mauer ist atemberaubend!
 
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Die Mauer kann man übrigens nicht vom Mond sehen.

Mongolische Steppentour: Roadtrip ohne Roads

“Nein, nein! Ihr müsst nicht aussteigen!” sagt unsere mongolische Tourleiterin. “Es ist alles unter Kontrolle”.

5 Minuten später versinken wir im mongolischen Schlamm und versuchen unseren russischen Minibus zurück auf die "Strasse" zu schieben.

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Russischer Minibus in mongolischem Schlamm

Anfangs haben wir uns noch gewundert, warum unser robustes Fahrzeug innen gepolstert ist. Kaum verlassen wir das Zentrum der Hauptstadt Ulaanbaatar, wissen wir es. Die dreispurige, geteerte Hauptstraße wird zur schmalen, wackeligen Piste.

Wir lernen unsere Mitreisenden kennen, durch intensiven Körperkontakt auf der Rückbank unseres schwankenden Busses. Außer Greg und mir wollen 3 Franzosen und 1 Engländerin die mongolische Steppe sehen.

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Mongolische Steppe

360km entfernt von Ulanbaataar liegt unser Ziel, das sagenhafte Orkhon Tal. Wie lange unsere Fahrt dorthin dauert, darüber spricht man in der Mongolei nicht.

Bei einem mongolischen Roadtrip muss man sich die Roads nämlich hinzudenken. Strassen gibt es nirgendwo oder überall. Je nachdem, ob man uns fragt oder unseren Fahrer.

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Das Ziel: Orkhon Wasserfall

Freundliche Nomaden gibt es allerdings überall. Sie nehmen uns gerne eine Nacht in eine ihrer Jurten auf. Stolz bieten sie uns all ihre Milchprodukte an, egal ob flüssig, schwabbelig oder härter als Stein.

Mongolen auf dem Land sagen selten “Danke”. Gastfreundschaft und gegenseitige Hilfe sind einfach selbstverständlich. Kein Wunder: Wer glaubt Sibirien sei spärlich besiedelt, sollte einmal in das Land von Dschingis Khan schauen.

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Milchtee und Milchzeug

Wenn wir besonderes "Glück" haben, bekommen wir eine Schüssel Airag angeboten. Das traditionelle Nationalgetränk der Mongolen besteht aus vergorener Stutenmilch und schmeckt genau so.

Die mongolische Gastfreundschaft nehmen wir gerne an. Für 360km brauchen wir natürlich mehr als einen Tag.

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Hier sind Pferde daheim

In der Mongolei soll man unbedingt Pferde reiten, also haben wir das eingeplant… …für die nächsten 3 Tage. Nach 3 Minuten Einführung ins Reiten, erkunden wir blutigen Anfänger die Mongolei hoch zu Roß.

Nach 3 Stunden im Sattel, haben wir eigentlich genug von Pferden, aber Plan ist Plan. Nach 3 Tagen zu Pferde ist unser Reittier unser bester Freund und unser Hintern unser schlimmster Feind.

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Kamelparkplatz

Nach tagelangem Reiten, laufen wir alle etwas breitbeiniger und stehen lieber, als zu sitzen. Leider haben wir als Nächstes einen Kamelritt durch die Dünen der Semi Gobi geplant. Unser braungebrannter Kamelführer steckt sich seine Camel Zigarette an, instruiert uns kurz und los gehts.

Nach 2 Minuten zwischen 2 Höckern haben wir eigentlich genug von Kamelen, aber Plan ist Plan. Nach 2 Stunden sind wir endlich zurück an der Jurte.

Der Airag schmeckt jetzt besser.

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Schön wars

Baikalsee – 7 nutzlose Fakten

7 nutzlose Fakten zum о́зеро Байка́л:
(Eine Liebeserklärung)


Nutzloser Fakt Nr. 1
Im Winter braucht man kein Boot, um den Baikalsee trockenen Fußes zu überqueren. Die Eisschicht hält sogar Autos.
 
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Nutzloser Fakt Nr. 2
Selbst die Gleise der transsibirischen Eisenbahn hat man einst im Winter wortwörtlich aufs Eis gelegt.
 
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Nutzloser Fakt Nr. 3
Der Baikalsee ist 59 Mal so groß wie der Bodensee und dünn besiedelt.
 

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Nutzloser Fakt Nr. 4
Der See ist arschkalt. Kein Wunder, dass das Schwimmen im Baikal angeblich 10 Jahre jünger macht.
 
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Nutzloser Fakt Nr. 5
Zum Trinken ist das Wasser um so erfrischender.
 
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Nutzloser Fakt Nr. 6
Wer trotzdem schwimmt, kann Höhenangst bekommen, weil der See so klar ist.
 
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Nutzloser Fakt Nr. 7
Auch vom Land ist der Baikalsee wunderschön anzuschauen.
 
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Einige weniger nutzlose Fakten zum Baikalsee gibt es hier.

Frühlingsbilder Fränkische Schweiz

Seit Januar ist das flocblog extra breit für Bilder. Weil die Weltreisebilder aber noch 2 Monate warten müssen, sind hier ein paar aktuelle Frühlingsbilder aus der Fränkischen Schweiz.



Felsen

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Burgen

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Aussichten

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Ausruhen

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Schlafplatz hoch oben

schlafplatz neideck



Frost

frost frost2



Sonnenuntergang und Mondaufgang

sonnenuntergang mondaufgang

Wir boofen gerne


“In Sachsen, “ sagte der Bär,
“ist alles viel schöner, weißt du,
denn die Sachsen boofen gern!”

“Sachsen ist das Land unserer Träume, Tiger.”
(frei nach Janosch – Oh wie schön ist Panama)


Es ist Samstag Abend. Greg und ich machen eine jener Wanderungen mit Freiübernachtung. Wir sind irgendwo im Elbsandsteingebirge und weil es stundenlang geregnet hat, suchen wir einen überdachten Schlafplatz.

Am Winterstein, einem freistehenden Felsen, soll es eine “große Grotte” geben. Auf dem Gipfel ist außerdem die Ruine des “hinteren Raubschlosses”. Das klingt nach Schlafplatz und außerdem wildromantisch.

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Der Winterstein im Elbsandstein
So fühlt es sich dann auch an, als der Weg sich verliert. Wir verlaufen uns in den Bärenfangwänden. Bei einem Abstecher ins Unterholz erwarte ich hinter jedem Baumstumpf die “Wieso denn bloß!”-Rumpelwichte aus Ronja Räubertochter. Seit 3 Stunden haben wir keine Menschenseele mehr gesehen.

Als wir tatsächlich am Winterstein ankommen, ist es schon am Dämmern.
Wo ist die Grotte? Wir teilen uns zum Suchen auf. Weiter oben am Felsen steht an einer Abzweigung “Aufstieg” und ich nehme den anderen Pfad. Der führt um den Felsen herum.

Hinter der zweiten Biegung steht plötzlich jemand! Mir rutscht das Herz in die Hose. Er schlurft mir entgegen – in seinen Badelatschen!


Mitten im Wald auf einem Felsen im Zwielicht steht ein Sachse mit gottverdammten Badelatschen!

Ich: Gibts hier eine große Grotte?
Er: Suchste was zum Boofen?

Ich: Ja genau … zum Boofen!
Er: Wir sind schon zu viert in der Grotte.

Ich: Oh!
Er: Oben im Raubschloss lässt sichs auch gut Boofen.
Er: Aber da ist schon eine Familie.

Ich: Ohh!
Er: Wir können zusammenrutschen.
Er: Oder du nimmst die kleine Grotte über uns.
Er: Da kommt man aber nur mit Klettereinlage hin.

Ich: Ja, ist das ein Hotel hier!?
Ich: Wann gibts denn Frühstück? (-;


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Boofenblick am Winterstein

boofenschildNach der Klettereinlage erreichen wir eine Schlafgrotte, die selbst der Meeresgrotte auf Madeira und der Höhle am Pass auf Gran Canaria das Wasser reichen kann.

Am nächsten Morgen sehen wir ein Schild, das unsere Übernachtung sogar legalisiert!

Obendrein haben wir nun einen Namen für die schönste Art zu nächtigen:

Wir boofen gerne!

Laufend in Thailand

Thais sind mindestens genauso motorisiert, wie wir Europäer. Sogar Kinder fahren Mofa.
In Thailand läuft man nicht!

Ich laufe gerne und viel. Bei Fragen nach dem Weg machen Thais oft große Augen, besonders wenn sie mich verstehen. Selbst harmlose Strecken, wie vergleichsweise in Würzburg zur Festung, gehen angeblich nur mit Tuktuk.

laufend baumDie Tuktuk-Fahrer sind sowieso außerordentlich nervig. Sie können noch am meisten Englisch, wollen aber am allerwenigsten verstehen, wenn man laufen will. Laufen kann niemand ernsthaft wollen.
Wer Geld hat fährt!

Ich verstehe nun Frauen, die im Sommer an einer Baustelle vorbeigehen müssen. Wenn man in Thailand durch die Stadt läuft, klatschen und pfeifen die Tuktuk-Fahrer an jeder Ecke. Und das typische “Where you go?” könnte genausogut der Bauarbeiter dem Minirock zurufen.
Frischfleisch!

Mit Rucksack fühlt man sich paradoxerweise besonders nackt.

laufend lochZugegeben, es ist nicht ganz einfach in Thailand zu laufen. Die Hitze ist noch das geringste Problem. Jedes Geschäft stellt seinen Bürgersteig mit Schaufensterauslagen zu. Davor steht eine Garküche und davor parken die allgegenwärtigen Mofas. Außerdem hängt die Markise zum Sonnenschutz auf 1,70m, weil kein Thai größer ist.

Schon läuft man unfreiwillig mitten auf der Straße.

Ist der Bürgersteig “frei”, dann nur wie im Tanzkurs:
2 Schritte vor – 2 Schritte links
2 Schritte vor – 2 Schritte rechts

Äußerst unangenehm sind die unzähligen Hunde. Nach Anbruch der Dunkelheit übernehmen sie das Kommando und sie mögen es gar nicht, wenn man ohne Geknatter daherkommt.

Kaum bellt der erste, schon hat das Rudel die Beute mit viel Zähnefletschen umringt. Einfach Weiterlaufen hilft Gott sei Dank; richtig gebissen hat mich noch keiner.

laufend hund



Sowas passiert laufend in Thailand (-;

Juli 2009

Ich habe diese Woche herausgefunden, dass ich tatsächlich an einer Persönlichkeitsstörung namens Narzissmus “leide”. Darunter versteht man nicht etwa Selbstverliebtheit sondern anscheinend etwas ganz Anderes. Trotzdem muss ich mal wieder Selbstdarstellungsdampf ablassen (-;


Im Juli war ein superschönes 24 Stunden Rennen in Steindorf bei Augsburg.

24h team


24h abendlicht






24h speed


24h schanze





Die netten Sportografen haben in Steindorf außerdem ein Rippenbruch vorher/nachher Bild von mir eingefangen. Krasses Timing!

24h rippe vorher24h rippe nachher
vorher      nachher




Über die Alpen bin ich auch gefahren, aber dieses Jahr mitm Wohnmobil. Ich durfte nämlich bei der Bike Transalp Challenge die netten Jungs vom Texpa Team betreuen.

ta fahrer


ta alle






ta fotografen


ta regen






ta camping


ta ziel






Dabei blieb auch Zeit zum Wandern und Bergsteigen

ta langkofel


ta schnee






ta trauben


ta sonnenuntergang



Der August ist ja auch schon bald wieder vorbei und im September fängt endlich mein neues Leben an, juchui!

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