Katastrophe, Fehlschlag, verheerende Niederlage…
So ungefähr fühlt sich mein Schlafexperiment an. Seit einer Woche ist kein Tag ohne Schlappe vergangen. Das Überschlafen nimmt überhand, die Bettliegerei liegt bei 6 Stunden plus. Vielleicht sollte ich einfach abbrechen, aber ich habe eine Anwandlung von extremer Sturheit.
Fortschritte
Die körperlichen Einbußen und Müdigkeitsphasen gehören anscheinend der Vergangenheit an. Das eigentliche “Problem” ist mittlerweile, dass ich mir viel Zeit lassen kann und nichts Spannendes zu tun habe.
Das ist einerseits genau das, was ich mir gerade wünsche. Andererseits motiviert diese lockere Ungezwungenheit nicht dazu 4 Mal am Tag ohne zu Zögern aus dem warmen Bett zu springen. Und schnell wird aus dem Zögern eine Minute und daraus eine Stunde.

Mein verkorkster Everyman Schlafgraph
Es wurmt mich wirklich sehr, dass ich trotz körperlicher Anpassung nicht die nötige Disziplin für einen 20 Stunden Tag habe. Man sieht im Schlafgraphen nicht einmal, dass der Kernschlaf am Anfang der Nacht liegt, weil ich um 8 Uhr regelmäßig überschlafe…
Entscheidung
Es gibt nun 3 Möglichkeiten:
- Verkorkster Everyman: Weiter chillen wie bisher
- Siestaschlaf: 6 Stunden Kernschlaf und ein Mittagsnickerchen
- Ernsthafter Everyman: Die nächsten 2 Wochen sofort mit dem Wecker aufstehen
Ich denke, ich gebe mir die letzte Variante.
Entschlossenheit
Nein Moment, das geht anders:
Ich strebe mit jeder Faser meines Körpers danach ein Everyman zu sein.
Ich atme Everyman, ich denke Everyman, ich bin Everyman.
Mein Fleisch ist schwach, mein Geist ist stark.
Ich will das jetzt durchziehen.
Ich kann das jetzt durchziehen.
(-;

Unterschiede Schlafrythmen
Tagesschlafzeit