14
Nov 2011
Spätestens seit der gleichnamigen Indie Band kennt jeder:
Hund am Strand
 Colva Beach, Goa
 Benaulim Beach, Goa
Alltag sind auch
Blumen am Strand
Vogel am Strand
 Miramar Beach, Goa
 Colva Beach, Goa
Komisch wird es bei
Pferd am Strand
Kamel am Strand
 Puri Beach, Orissa
 Puri Beach, Orissa
Nur in Indien gibt es natürlich
Kuh am Strand
 Colva Beach, Goa
 Benaulim Beach, Goa
Am Besten gefällt mir
Paar am Strand
 Benaulim Beach, Goa
 Benaulim Beach, Goa
Wer das wohl ist?
28
Jul 2011
“Nein, nein! Ihr müsst nicht aussteigen!” sagt unsere mongolische Tourleiterin. “Es ist alles unter Kontrolle”.
5 Minuten später versinken wir im mongolischen Schlamm und versuchen unseren russischen Minibus zurück auf die "Strasse" zu schieben.
 Russischer Minibus in mongolischem Schlamm
Anfangs haben wir uns noch gewundert, warum unser robustes Fahrzeug innen gepolstert ist. Kaum verlassen wir das Zentrum der Hauptstadt Ulaanbaatar, wissen wir es. Die dreispurige, geteerte Hauptstraße wird zur schmalen, wackeligen Piste.
Wir lernen unsere Mitreisenden kennen, durch intensiven Körperkontakt auf der Rückbank unseres schwankenden Busses. Außer Greg und mir wollen 3 Franzosen und 1 Engländerin die mongolische Steppe sehen.
 Mongolische Steppe
360km entfernt von Ulanbaataar liegt unser Ziel, das sagenhafte Orkhon Tal. Wie lange unsere Fahrt dorthin dauert, darüber spricht man in der Mongolei nicht.
Bei einem mongolischen Roadtrip muss man sich die Roads nämlich hinzudenken. Strassen gibt es nirgendwo oder überall. Je nachdem, ob man uns fragt oder unseren Fahrer.
 Das Ziel: Orkhon Wasserfall
Freundliche Nomaden gibt es allerdings überall. Sie nehmen uns gerne eine Nacht in eine ihrer Jurten auf. Stolz bieten sie uns all ihre Milchprodukte an, egal ob flüssig, schwabbelig oder härter als Stein.
Mongolen auf dem Land sagen selten “Danke”. Gastfreundschaft und gegenseitige Hilfe sind einfach selbstverständlich. Kein Wunder: Wer glaubt Sibirien sei spärlich besiedelt, sollte einmal in das Land von Dschingis Khan schauen.
 Milchtee und Milchzeug
Wenn wir besonderes "Glück" haben, bekommen wir eine Schüssel Airag angeboten. Das traditionelle Nationalgetränk der Mongolen besteht aus vergorener Stutenmilch und schmeckt genau so.
Die mongolische Gastfreundschaft nehmen wir gerne an. Für 360km brauchen wir natürlich mehr als einen Tag.
 Hier sind Pferde daheim
In der Mongolei soll man unbedingt Pferde reiten, also haben wir das eingeplant… …für die nächsten 3 Tage. Nach 3 Minuten Einführung ins Reiten, erkunden wir blutigen Anfänger die Mongolei hoch zu Roß.
Nach 3 Stunden im Sattel, haben wir eigentlich genug von Pferden, aber Plan ist Plan. Nach 3 Tagen zu Pferde ist unser Reittier unser bester Freund und unser Hintern unser schlimmster Feind.
 Kamelparkplatz
Nach tagelangem Reiten, laufen wir alle etwas breitbeiniger und stehen lieber, als zu sitzen. Leider haben wir als Nächstes einen Kamelritt durch die Dünen der Semi Gobi geplant. Unser braungebrannter Kamelführer steckt sich seine Camel Zigarette an, instruiert uns kurz und los gehts.
Nach 2 Minuten zwischen 2 Höckern haben wir eigentlich genug von Kamelen, aber Plan ist Plan. Nach 2 Stunden sind wir endlich zurück an der Jurte.
Der Airag schmeckt jetzt besser.
 Schön wars
01
Jul 2011
7 nutzlose Fakten zum о́зеро Байка́л:
(Eine Liebeserklärung)
Nutzloser Fakt Nr. 1
Im Winter braucht man kein Boot, um den Baikalsee trockenen Fußes zu überqueren. Die Eisschicht hält sogar Autos.
Nutzloser Fakt Nr. 2
Selbst die Gleise der transsibirischen Eisenbahn hat man einst im Winter wortwörtlich aufs Eis gelegt.
Nutzloser Fakt Nr. 3
Der Baikalsee ist 59 Mal so groß wie der Bodensee und dünn besiedelt.
Nutzloser Fakt Nr. 4
Der See ist arschkalt. Kein Wunder, dass das Schwimmen im Baikal angeblich 10 Jahre jünger macht.
Nutzloser Fakt Nr. 5
Zum Trinken ist das Wasser um so erfrischender.
Nutzloser Fakt Nr. 6
Wer trotzdem schwimmt, kann Höhenangst bekommen, weil der See so klar ist.
Nutzloser Fakt Nr. 7
Auch vom Land ist der Baikalsee wunderschön anzuschauen.
Einige weniger nutzlose Fakten zum Baikalsee gibt es hier.
23
Mai 2011
 Wald
 und Wiese
 Bikes
 und Beine
 Truppe
 und Treppe
 "Bushaltestelle" Hohe Hölle (872m)
 und Fahrrad Bus
 Kuchen
 und Kette
 Trachtenverband
 und Fotograf
Flickr und GPSies Tag 1 & Tag 2
19
Jan 2011
Der Schneemonat war wunderschön und der vergangene Frühlingssonntag ebenso. Doch nun kommt er wohl, der übliche Siffwinter. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, um über das Klima in Deutschland zu lamentieren?
Geht es auch ohne Winter?
2010 hat mir Thailand gezeigt, dass es auch ohne Winter geht. Klar, der Wechsel der Jahreszeiten sorgt für eine reizvolle Abwechslung. Die zeitliche Verteilung auf Siff und T-Shirt Wetter ist aber ausbaufähig.
2010 habe ich einmal besonders achtgegeben, wann meine Wohlfühltemperatur erreicht war und wann nicht mehr. Das Ergebnis ist auf eine Temperaturkurve aufgetragen, zusammen mit Tagesdurchschnitt, Tagesminimum und Tagesmaximum von einer repräsentativen Wetterstation.
 Temperatur 2010 in Donauwörth/Donau-Ries/Bayern
Schön wurde es letztes Jahr erst am 21. Mai, einen Tag nach dem Eintrag Brrrrr Pfingsten. Und richtig ungemütlich wurde es schon wieder ab dem 14. Oktober.
Man könnte nun berücksichtigen, dass für uns 2010 ein sehr kaltes Jahr war, das kälteste seit 1996. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass in Deutschland weniger als 40% der Zeit T-Shirt Wetter herrscht.
Das ist zu wenig!
23
Jul 2010
Das menschliche Gedächtnis arbeitet oft wie ein Sieb und manchmal wie ein Videokomprimierungsalgorithmus: Nur die Veränderungen zum letzten Bild werden gespeichert.
keine Veränderung -> keine Erinnerung
 Treiben lassen Egal ob mein Hirn gerade im Siebmodus oder im Videomodus läuft, diesen Sommer kann ich im wortwörtlichen Sinn vergessen. Es passiert nichts (Be-)Merkenswertes und ich kann mich zu keinen Veränderungen aufraffen.
Die Ursache ist, daß ich rundum zufrieden bin. Vor allem die thailändischen Wetterverhältnisse gefallen mir sehr. Da fällt es schwer, etwas ändern zu wollen. Andererseits ist die Aussicht furchteinflösend, keine Erinnerungen an diesen Sommer zu haben.
Ach, ich ruh mich noch ein wenig aus, auf meinem lokalen Zufriedenheits-Maximum. Man muss ja nicht schwimmen um im Strom der Veränderungen voranzukommen. Manchmal reicht es sich treiben zu lassen.
Wann lerne ich, dass ich den Moment nicht festhalten kann?
Wann? Wann? Wann? Nie! Wann?
(Hans Unstern – Paris)
Übrigens:
Mein Kumpel Roland, der schwimmt lieber:
 Roland in Kamerun
27
Jun 2010
 Nach 4 Jahren ist es wieder so weit. Ob man mit Fußball etwas anfangen kann oder nicht. Man wird mitgerissen vom Nationalgefühl und vom Weiterkomm-Fieber.
Märchenhaft sind sie, die großen Momente um einen kleinen Ball.
Nach 4 Wochen ist es dann so weit. Ob wir heute gegen England weiterkommen oder nicht. Die Weltmeisterschaft neigt sich dem Ende zu und wir können die schönste Jahreszeit wieder um ihrer selbst Willen zelebrieren
Märchenhaft ist der Sommer im Moment, selbst ohne einen kleinen Ball!
Also lasst ihn uns genießen…
…den Sieg gegen England! (-;
* Update * (23:08)
Schlaaand!
4:1
* Update * (3. Juli 22:50)
Ja Waaahnsinn!
Schlaaand!
4:0
* Update * (8. Juli 00:09)
Ja schade!
0:1
Aus das Sommermärchen, weiter geht der Märchensommer. Das nächste Hoch kommt schon (-;
Zeit zum entspanien!
17
Jun 2010
“In Sachsen, “ sagte der Bär,
“ist alles viel schöner, weißt du,
denn die Sachsen boofen gern!”
“Sachsen ist das Land unserer Träume, Tiger.”
(frei nach Janosch – Oh wie schön ist Panama)
Es ist Samstag Abend. Greg und ich machen eine jener Wanderungen mit Freiübernachtung. Wir sind irgendwo im Elbsandsteingebirge und weil es stundenlang geregnet hat, suchen wir einen überdachten Schlafplatz.
Am Winterstein, einem freistehenden Felsen, soll es eine “große Grotte” geben. Auf dem Gipfel ist außerdem die Ruine des “hinteren Raubschlosses”. Das klingt nach Schlafplatz und außerdem wildromantisch.

Der Winterstein im ElbsandsteinSo fühlt es sich dann auch an, als der Weg sich verliert. Wir verlaufen uns in den Bärenfangwänden. Bei einem Abstecher ins Unterholz erwarte ich hinter jedem Baumstumpf die “Wieso denn bloß!”-Rumpelwichte aus Ronja Räubertochter. Seit 3 Stunden haben wir keine Menschenseele mehr gesehen.
Als wir tatsächlich am Winterstein ankommen, ist es schon am Dämmern.
Wo ist die Grotte? Wir teilen uns zum Suchen auf. Weiter oben am Felsen steht an einer Abzweigung “Aufstieg” und ich nehme den anderen Pfad. Der führt um den Felsen herum.
Hinter der zweiten Biegung steht plötzlich jemand! Mir rutscht das Herz in die Hose. Er schlurft mir entgegen – in seinen Badelatschen!
Mitten im Wald auf einem Felsen im Zwielicht steht ein Sachse mit gottverdammten Badelatschen!
Ich: Gibts hier eine große Grotte?
Er: Suchste was zum Boofen?
Ich: Ja genau … zum Boofen!
Er: Wir sind schon zu viert in der Grotte.
Ich: Oh!
Er: Oben im Raubschloss lässt sichs auch gut Boofen.
Er: Aber da ist schon eine Familie.
Ich: Ohh!
Er: Wir können zusammenrutschen.
Er: Oder du nimmst die kleine Grotte über uns.
Er: Da kommt man aber nur mit Klettereinlage hin.
Ich: Ja, ist das ein Hotel hier!?
Ich: Wann gibts denn Frühstück? (-;
Boofenblick am Winterstein
Nach der Klettereinlage erreichen wir eine Schlafgrotte, die selbst der Meeresgrotte auf Madeira und der Höhle am Pass auf Gran Canaria das Wasser reichen kann.
Am nächsten Morgen sehen wir ein Schild, das unsere Übernachtung sogar legalisiert!
Obendrein haben wir nun einen Namen für die schönste Art zu nächtigen:
Wir boofen gerne!
14
Okt 2009
Nun ist es doch noch richtig Herbst geworden.
Der September fühlte sich dagegen an wie Sommer:
Beim RSG Überfall der Kitzinger Bocksbeuteltour…
…beim sehr empfehlenswerten Schnuppertauchen…
und bei den letzten Arbeitstagen.
Aber der Herbst hat ja auch seine Vorzüge (-;
19
Sep 2009
Jetzt bin ich endlich angekommen in der Zukunft. Doch erstmal ist ein Blick in die Vergangenheit fällig, in den schönen August.
Los gings mit etwas Quälerei: dem sagenhaften Keiler Bike Marathon
Hamburg hat Tiefgang, kann aber auch sehr flach sein (v.a. die Reeperbahn!)
Sylt ist teuer und langweilig – kein Vergleich zu Rügen.
Mittelalterliches auf dem Schlosshof Festival in Höchstadt
und auf der Lannation in Geiselwind (warum auch immer!)
Auf in den goldenen Herbst, juchui!
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