02
Aug 2010
Dem Autor dieses Blogs wird folgende Straftat vorgeworfen. Er soll trotz voller Kenntnis der Auswirkungen und aus freiem Willen mindestens 2 der 7 Todsünden begangen haben:
Der Autor dieses Blogs bekennt sich in vollem Umfang für schuldig. Als Strafe wurde eine Zeiteinbusse von 10 Minuten beim 14. Keiler Bike Marathon angesetzt. Die Strafe wurde gestern im Laufe des Vormittags vollstreckt.
Abhängige Beobachter stuften das Strafmass als zu mild ein.
Der Autor dieses Blogs gelobt Besserung!
(nach dem Käsekuchen der Zielverpflegung)
Keiler Käsekuchen – Die wohlverdiente Völlerei
30
Jul 2010
Wie gewünscht erhalten Sie Ihre Erinnerung für den 14. Keiler-Bike Marathon am 01.08.2010. Der Wettbewerb, für den Sie sich angemeldet haben (Mittelstrecke), startet um 09:45 Uhr.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Schlammschlacht SchmarrnVon wegen Spass, ne Quälerei wirds!
Jetzt ist das Treiben lassen nämlich vorbei. Der Keiler Bike Marathon steht an, 2006 mein erster Bike-Marathon und meine alljährliche Messlatte für Kondition.
Vor einem Jahr noch
- war es das X.te Rennen der Saison.
- habe ich mich riesig darauf gefreut.
- wollte ich meine Vorjahresplazierung knacken.
Heute
- ist meine Trainingsvorbereitung ein Witz.
- habe ich Schiss vor der Schlammschlacht.
- bereue ich die Anmeldung. (Björn, Du Sack!)
Zum Glück gibt es im Ziel Keiler Weißbier und den besten Käsekuchen der Welt (-;
17
Mai 2010
Der gestrige Marathonsieger in Würzburg ist Kenianer.
Ein Landsmann aus Kenia wurde außerdem Erster im Halbmarathon.
Beim Residenzlauf vor einem Monat kamen sogar die 7 schnellsten Läufer aus Kenia.

Resilauf
Kenia, Kenia, Kenia! Eine Überraschung ist es nicht, stammen doch 7 der 10 weltbesten Marathonläufer aus Kenia. Die übrigen Topläufer kommen aus Äthiopien und Marokko, alles afrikanische Länder.

Sieger Würzburg 2008 – aus ÄthiopienNun wurde vorletzte Woche die Mutter aller Seifenopern enthüllt: Wir Menschen haben früher mit Neandertalern geschnackselt! Dadurch tragen wir heute noch bis zu 4% Neandertalergene in uns: Neandertaler Genom Artikel
Nur in der Wiege der Menschheit gab es keine Neandertaler. Afrikaner sind noch 100% Homo Sapiens Sapiens! Die reinrassigsten Menschen sind also nicht blond und blauäugig, sondern schnell und “gut gebräunt” (-;
Sind unsere Neandertalerknochen etwa zu schwer um so schnell zu laufen wie das Original?
Eine bekannte Aussage wird außerdem in ein neues Licht gerückt:
Gloria:
Afrika hat Probleme nicht wegen fehlender Verhütung.
Da sterben die Leute an AIDS, weil sie zu viel schnackseln.
Der Schwarze schnackselt gern.
Friedman:
Soweit ich weiß, schnackseln Weiße auch gern.
(Gloria von Thurn und Taxis bei “Friedman”)
16
Okt 2009
Projekt Podest
Mein letztes Jahr ausgerufenes Projekt Podest ist gründlich gescheitert. Für den erforderlichen Trainingsaufwand bin ich beileibe net hart genug. Ganz im Gegenteil, mein Trainingsumfang hat sich diese Saison beinahe halbiert. Um trotzdem bei meinen Hobbykollegen vorne mitfahren zu können, hab ich was Neues probiert – High Intensity Training (HIT).
High Intensity Training
Eigentlich ist HIT gar nix Neues. Als Intervalltraining oder “Kraft am Berg” taucht es in jedem Trainingsplan auf. Der Unterschied ist, dass ich nun vorsätzlich auf Grundlagentraining verzichte. Jedes Mal, wenn ich zum Training ausfahre, mache ich Intervalltraining.
Grundlagentraining
Touren mit dem Verein oder mit Kumpels schließen zwangsläufig lange Einheiten im Grundlagentempo ein. Außerdem bin ich eine Woche im RSG Trainingslager und 4 Tage am Gardasee ausschließlich Grundlage gefahren.
Vergleich
Meine Trainingslogs der letzten Jahre sind halbwegs vollständig. Als einigermaßen objektives Kriterium will ich die jeweiligen Trainingsdaten bis Anfang August vergleichen. Am ersten Augustwochenende findet immer der sehr gut besetzte Keiler Bike Marathon statt. Der Keiler war 2006 mein erster Marathon und ist seitdem alljährlicher Saison Höhepunkt. Die Ergebnisse geben einen Anhaltspunkt für meine Fitness.
Die nackten Fakten
| Jahr |
Ø Wochenstunden |
ohne Radurlaub |
Keiler Platz |
Keiler Zeit |
| 2006 |
7,14 |
5,21 |
61. |
2:51:31 |
| 2007 |
7,04 |
4,36 |
83. |
3:12:30 |
| 2008 |
6,86 |
5,29 |
47. |
2:46:55 |
| 2009 |
4,52 |
2,94 |
48. |
2:49:36 |

Die Kategorie “ohne Radurlaub” zieht mehrtägigen Radurlaub von den durchschnittlichen Wochenstunden ab. Darunter fällt Trainingslager, Rhönwochenende und Gardasee/Alpencross.
Wirklich vergleichbar sind wegen Körper- und Radgewicht nur die Jahre 2008 und 2009. Der Ausreißer 2007 kommt von nem Plattfuss.
2008 vs. 2009
Die Platzierung beim Keiler hat sich zwischen 2008 und 2009 nur unwesentlich verschlechtert. Das deckt sich mit meinem Gefühl, so fit zu sein, wie letztes Jahr.

Bei den absoluten Wochenstunden hat sich der Umfang diese Saison auf 66% reduziert, eine Ersparnis von einem Drittel.
Mehrtägiger Radurlaub fühlt sich nicht an wie Training, eher wie Urlaub (-;
Er hat jedenfalls wenig mit den tatsächlichen Trainingsstunden pro Woche zu tun. Deswegen ist auch die Reduktion auf 56% in der Kategorie “ohne Radurlaub” interessant.
Der HIT Anteil 2009 beträgt übrigens 0,69 Wochenstunden. Das hässliche Training, ausschließlich zur Leistungssteigerung, liegt also bei nur einer Dreiviertelstunde pro Woche.
Fazit
Das ist kein Quantensprung, wie die reißerische Überschrift glauben macht, aber ein spürbarer Fortschritt. Man sollte auch beachten, dass trotz meiner Bemühungen HIT nur 15% vom Gesamtumfang ausmacht.
Ausblick
Weil ich 2010 kaum zum Radfahren kommen werde, wird HIT antweilsweise deutlich steigen. Ich bin gespannt, wie sich das auswirkt.
Ich hoffe natürlich auf einen Quantensprung (-;
19
Sep 2009
Jetzt bin ich endlich angekommen in der Zukunft. Doch erstmal ist ein Blick in die Vergangenheit fällig, in den schönen August.
Los gings mit etwas Quälerei: dem sagenhaften Keiler Bike Marathon
Hamburg hat Tiefgang, kann aber auch sehr flach sein (v.a. die Reeperbahn!)
Sylt ist teuer und langweilig – kein Vergleich zu Rügen.
Mittelalterliches auf dem Schlosshof Festival in Höchstadt
und auf der Lannation in Geiselwind (warum auch immer!)
Auf in den goldenen Herbst, juchui!
08
Aug 2009
Ich habe diese Woche herausgefunden, dass ich tatsächlich an einer Persönlichkeitsstörung namens Narzissmus “leide”. Darunter versteht man nicht etwa Selbstverliebtheit sondern anscheinend etwas ganz Anderes. Trotzdem muss ich mal wieder Selbstdarstellungsdampf ablassen (-;
Im Juli war ein superschönes 24 Stunden Rennen in Steindorf bei Augsburg.
Die netten Sportografen haben in Steindorf außerdem ein Rippenbruch vorher/nachher Bild von mir eingefangen. Krasses Timing!
 
vorher nachher
Über die Alpen bin ich auch gefahren, aber dieses Jahr mitm Wohnmobil. Ich durfte nämlich bei der Bike Transalp Challenge die netten Jungs vom Texpa Team betreuen.
Dabei blieb auch Zeit zum Wandern und Bergsteigen
Der August ist ja auch schon bald wieder vorbei und im September fängt endlich mein neues Leben an, juchui!
01
Jul 2009
Erster Juli, das heisst Diashow!
Eine Rhöntour mit 14 Mitfahrern hab ich organisiert (wie stressig!)
Die Würzburger Radtouristikfahrt Tour de Franken war ein voller Erfolg.
Und in Frankfurt sind beim Firmenlauf unfassbare 70.000 Leute durch die Häuserschluchten gerannt.
Im Juli wird alles Banane!
27
Jun 2009
*Update*
“Lächelt und seid froh, denn es könnte schlimmer kommen”
Der Uwe hat nun Pfeiffersches Drüsenfieber! Trotzdem haben sich genug Fahrer gefunden, so dass wir zu viert an den Start gehen können. Das 4er Team RSG Würzburg besteht jetzt also aus 3 Ersatzleuten und mir.
Ein Spass wirds (-:
*Update Ende*
Bei der Planung zu 24h MTB Rennen geht grundsätzlich immer alles schief, was man sich nur vorstellen kann. Wegen 2 Ausfällen such ich gerade händeringend nach Ersatz für ein 4er Team nächste Woche in Steindorf bei Augsburg.
An Bord sind der Uwe und ich. Uwe ist sehr fit, ich net ganz so.
Wir haben nen Wohnwagen und für ausreichend Lampen sorgt der Uwe.
Es eilt! |-:
01
Jun 2009
Es ist der 1. Juni und endlich darf ich dem Narzissmus frönen.
Mit Bildern vom Urlaub am Gardasee
und dem Start der Rennsaison beim Hassbergritt in Hofheim.
Mit einem Tag am Moor
und einem in der Heimat
Der Juni wird heiss!
21
Sep 2008
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt um 5:15 aufgestanden bin. Gleich gehts zur Sportuni und dann zu sechst im Sprinter nach Heidelberg zu der Mountainbike Hochschulmeisterschaft beim Odenwald Bike Marathon.
Das wird meine erste Langdistanz diese Saison und ich hab außerdem meine Bedenken gegenüber der als technisch anspruchslos geltenden Strecke, die langweiligerweise drei Mal aus der gleichen Runde besteht. Trotzdem wird das ganze zweifellos großartig.
Ich freu mich, freu mich, freu mich!
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