10 Reiseblogger geben „Geheimtipps“ zum Geld Sparen beim Reisen

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Das flocblog ist nicht das einzige Blog mit Spartipps zum Reisen. 10 erfahrene Blogger, die auf ihren Reiseblogs regelmäßig Ratschläge zum günstigen Reisen geben, teilen heute jeweils einen „Geheimtipp“ mit uns.

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Die Anführungszeichen bei „Geheimtipp“ müssen sein, sorry. Leider muss ich Dich enttäuschen, wenn Du glaubst es gibt den einen „Geheimtipp“. Kein Ratschlag kann für sich alleine Deine Reise supergünstig machen, zumindest nicht ohne Kompromisse.

Jeder der folgenden Tipps ist für sich genommen sehr hilfreich. Aber es geht immer um das Gesamtpaket aller Ausgaben. Es ist z.B. besser jeden der folgenden 10 Ratschläge halbherzig zu befolgen als einen davon superstrikt und die anderen fast gar nicht.

Steve von backpacker.org

Steve_back-packer_orgSteve ist langjähriger Backpacker und kennt sich besonders gut in Südamerika aus.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Steve: Nach 10 Jahren als Budgetpacker bin ich mehr und mehr auf dem Weg zum Flashpacker.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Steve: Gerade wir Deutschen packen unsere Reisen gerne zu voll. Wenn man nicht alle 1-2 Tage zum nächsten Ort weiter zieht, kann man viel Geld sparen: Bei längeren Aufenthalten ist z.B. eine Zimmermiete wesentlich günstiger als der Aufenthalt im Hostel – das lohnt sich oft schon ab einer Dauer von 1 Monat.

Steffi von A Daily Travelmate

steffi_150Steffi ist gerade mit ihrem Mann auf einjähriger Weltreise. Bisher waren sie in Südamerika unterwegs und teilt dazu ihre Kostenaufstellungen und Planungs-Tipps.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Steffi: Ich sehe mich zwischen Flashpacker und Budgetpacker, mit einer starken Tendenz zum Flashpacker. Derzeit bin auf Weltreise und muss natürlich sehr auf mein Budget achten, wenn ich nicht früher als geplant nach Hause fliegen will. Trotzdem gönne ich mir z.B. mit meinem Mann fast immer ein Doppelzimmer mit privatem Bad.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Steffi: Langsames Reisen spart in vielerlei Hinsicht jede Menge Geld:

  • Du legst weniger Kilometer zurück und gibst weniger Geld für Verkehrsmittel aus.
  • Du kennst einen Ort besser, z.B. weißt Du wo gute und günstige Restaurants sind.
  • Du hast mehr Zeit für Entdeckungen auf eigene Faust. Eine teure organisierte Tour ist oft nicht nötig.

Anne von Going Vagabond

anne_150Anne kennt sich besonders gut in Peru aus und hat in ihrem Blog auch eine Reihe von allgemeinen Backpacking Tipps beschrieben.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Anne: Ich schaffe es extrem günstig zu leben und zu reisen, aber sehe mich eher als Flashpackerin. Ich verreise nämlich seit 4 Jahren hauptsächlich mit meinem Mann und wir schlafen lieber bequem im Doppelzimmer, als im Schlafsaal.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Anne: Die sogenannten „Budget-Unterkünfte“ in Reiseführern wie Lonely Planet sind absolut kein Anhaltspunkt. In Südamerika fanden wir es viel netter und günstiger Einheimische zu fragen, wo es eine günstige Unterkunft gibt. Als Flashpacker sollte man Secret Deals, z.B. bei booking.com, nicht unterschätzen. Gerade in größeren Städten kann man online im Vergleich zum Preis an der Rezeption überraschende Schnäppchen machen.

Caroline von Shave the Wales

caroline_150Caroline ist eine Sparfüchsin und schreibt gerade eine Artikel-Serie, wie man (fast) ohne Geld um die Welt reisen kann.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Caroline: Beim Essen bin ich Budgetpacker und ich buche immer den günstigsten Flug, den ich finden kann. Bei der Unterkunft bin ich Flashpacker: Ich schlafe nicht mehr in Dorms und brauche eine gewisse Sauberkeit. Auch überfüllte Busse, die überall anhalten, tue ich mir nicht mehr an und leiste mir ein Taxi.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Caroline: Bei einer gründlichen Schnäppchensuche nach Flügen kann man direkt ein paar Hundert Euro sparen. Da zahlt sich eine lange, gründliche Recherche schon aus. Ich verzichte lieber auf Beinfreiheit oder minimal besseres Essen. Der Flug dauert ja nur ein paar Stunden. Von der besseren Unterkunft, in die ich das gesparte Geld investiere, habe ich länger etwas.

Stefan von Faszination Südostasien

stefan_150Stefan hat sich mit seinen Tipps zur Reiseplanung auf Länder in Südostasien und Südasien spezialisiert.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Stefan: Es fällt mir schwer, mich da einer Kategorie zuzuordnen. Das hängt oft von der Art und der Dauer der Reise ab. Mal freue ich mich über jeden Cent, den ich spare. Mal liebe ich es, mein Geld zu verprassen.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Stefan: Bestelle Dein Abendessen z.B. in Thailand an einem Straßenstand oder in einem Restaurant, wo auch die Einheimischen essen. In Touristen-Lokalen würdest Du mindestens das Doppelte zahlen, oft sogar das Vierfache, das gilt auch für (alkoholische) Getränken. Außerdem schmeckt das Essen an Straßenständen und in den günstigen Restaurants fast immer viel besser und authentischer.

Jan von Sovielzusehen

DCIM105MEDIAJan ist gerade in Südostasien unterwegs und bietet auf seinem Blog einen Reiseplanungs-Guide für Backpacker.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Jan: Zugegeben ich teile manche Attribute beider Fraktionen aber schätze mich eher als den Spontan- oder AbenteuerPacker ein. Meine Ausgaben behalte ich im Auge, Technik auf Reisen gehört als Blogger dazu, aber man sollte sich nie zu sehr einschränken. Platz für Abenteuer und spontane Erlebnisse sollten immer finanziell machbar sein.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Jan: Seitengassen und Parallelstraßen. Klingt einfach und ist es auch. Hier finden sich fast überall günstigere Läden und Restaurants, abseits der Touristengeldbeutel. Man ist nur von Einheimischen umgeben und bekommt so auch die wahre Landeskost zu schmecken.

Sarah von Rapunzel will Raus

sarah_150Sarah ist auf Langzeitreise und gerade in Nordamerika unterwegs. Auf ihrem Blog findest Du eine Zusammenstellung von finanziellen Tipps.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Sarah: Ich reise als Flashpacker. Soweit möglich versuche ich wenig Geld auszugeben und die billigsten Angebote zu kriegen. Ich brauche auch keinen Luxus und bin mit wenig zufrieden. Wenn ein teureres Angebot aber ein besseres Preis- /Leistungsverhältnis verspricht als das billigste, dann leiste ich mir das. Ab und zu muss es für mich dann auch etwas mehr sein als nur das Einfachste.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Sarah: Bei Übernachtungen lohnt es sich sehr, Angebote von verschiedenen Portalen zu vergleichen und auch alternative Möglichkeiten wie beispielsweise Airbnb in Betracht zu ziehen. Gerade an teuren Hotspots finden sich auf Airbnb wahre Preis-Perlen.
Beim Fliegen ist es vor allem bei Billigairlines wichtig alles selbst zu machen, also bereits zu Hause einzuchecken und die Bordkarte auszudrucken. Der Check-In am Schalter kostet manchmal bereits 10 Euro.

Anja von Happy Backpacker

anja_150Anja hat langjährige Backpacking-Erfahrung und in ihrem Reiseblog findest Du Tipps um das Reisebudget im Blick zu behalten.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Anja: Nach Jahren als Sparfüchsin und Backpackerin, bin ich mit meinem 30. Geburtstag vor ein paar Jahren zur Flashpackerin geworden. Zwar bin ich immer noch individuell unterwegs, aber übernachte lieber in Hotels und gönne mir meine Ruhe beim Schlafen. Am liebsten bin ich aber mit dem Auto auf einem Roadtrip unterwegs.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Anja: Leih Dir einen Van aus. Im ersten Moment erscheint das kostspielig, aber wenn Du bedenkst, was Du bei Verkehrsmitteln, Übernachtungen, und Verpflegung sparen kannst, kommt ein Roadtrip in vielen Ländern ziemlich günstig. Wenn der Van über eine eigene Kochnische verfügt, kannst Du Dein Essen selbst kochen, Benzin ist oft sehr günstig und gerade in Australien und Neuseeland kannst Du fast überall parken und übernachten. Nicht zu vergessen: das unvergleichliche Gefühl von Freiheit auf den Straßen.

Nadine & Philippe von Gustofrenzy

gustoffrenzy_150Nadine und Philippe teilen in ihrem Blog viele Spartipps, unter anderem wie man für unter 29 Euro am Tag in Europa günstig reist, inklusive Island und Norwegen.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Nadine & Philippe: In Europa waren wir sehr günstig unterwegs: Zelten, Hitchhiking, Couchsurfing usw. Ein Kaffee war da schon Luxus. In Asien übernachten wir dagegen in Hotels weil die oft günstiger und weniger nervig als ein Hostel sind. Hier nutzen wir außerdem mehr touristische Angebote und profitieren von den geringeren Lebenskosten. Trotzdem sehen wir uns als Budgetpacker, mit dem Spargedanken immer im Hinterkopf.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Nadine & Philippe: Stick to the budget. Auch die günstigsten Touren, Kaffees und TukTuk-Fahrten können in der Summe Dein Budget sprengen. Führe Buch über Deine Ausgaben und versuche, hohe Ausgaben anderweitig zu kompensieren.

Oliver vom Weltreiseforum Blog

oliver_150Oliver ist einer der am weitest gereisten deutschsprachigen Blogger und gerade in Mexiko unterwegs. Er teilt seine praktischen Tipps im Blog zum Weltreiseforum.

1. Flashpacker oder Budgetpacker?

Oliver: Meine Art zu reisen hängt stark von der Destination ab. In günstigen Ländern gönne ich mir gerne etwas mehr Luxus, in teuren schränke ich mich möglichst ein. Wenn ich mich z.B. in Japan nur ein einziges Mal in einem Supermarkt statt in einem Restaurant verpflege, spare ich mehr als wenn ich in Thailand auf fünf Mahlzeiten verzichte.

2. Ein unterschätzter „Geheimtipp“?

Oliver: Eine gründliche Recherche vor der Reise hilft, viel Geld zu sparen. Dazu gehört die Wahl der richtigen Saison genauso, wie vorher ein Gefühl für Preise vor Ort zu entwickeln. Das senkt die Gefahr von unangenehmen Überraschungen und Abzocke in den ersten Tagen. Persönlich empfehle ich, etwas Geld in einen passenden Reiseführer zu investieren, für einen schnellen guten Überblick.

wolkenflieger

Fazit: Flashpacker vs. Backpacker

Diese Frage fand ich wichtig um den „Geheimtipp“ einordnen zu können. Es wollte sich aber interessanterweise keiner der 10 Reiseblogger auf einen der Begriffe Flashpacker oder Budgetpacker festnageln lassen. Das geht wahrscheinlich den meisten von uns so, aus mindestens 3 verschiedenen Gründen:

Verschiedene Prioritäten

Es gibt verschiedene Ausgaben, die man grob in Unterkunft, Transport, Essen, Aktivitäten und Luxus unterteilen kann. Selbst wenn Du beim Transport anspruchslos bist, legst Du vielleicht auf eine gute Unterkunft Wert. Du kannst also Unterkunft-Flashpacker sein und gleichzeitig Essen-Budgetpacker wie Caroline von Shavethewales.

Abstufungen

Keiner der Ausgaben-Posten hat nur 2 Pole: ganz oder gar nicht. Es gibt immer ein breites Spektrum mit Abstufungen zwischen der günstigsten und der teuersten Variante. Wenn Du kein 4 Sterne Hotel buchst, landest Du nicht gleich im Schlafsaal. Und wenn Du nicht nur das Einfachste willst, wie Sarah von Rapunzel will raus, dann heißt das nicht $500 USD pro Nacht.

Reiseziele und Reisedauer

Je nach Reiseziel ist es mehr oder weniger sinnvoll Geld zu sparen. Wie Oliver vom Weltreiseforum Blog sagt, entspricht eine Mahlzeit im Restaurant in Japan mindestens 5 warmen Mahlzeiten in Thailand. Es gibt wahrscheinlich niemanden, der Dir raten würde in Thailand aus dem Supermarkt zu essen. Nadine & Philippe von Gustofrenzy benutzen ihr Zelt in Europa aber nicht in Asien.

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Fazit: „Geheimtipps“

Was „Geheimtipps“ angeht, wurden von den 10 Reisebloggern folgende Punkte angesprochen:

  • 2x Langsamer Reisen
  • 2x Strassenessen
  • 1,5x Fliegen
  • 2,5x Unterkünfte
  • 1x Road Trip
  • 1x Tagesbudget
  • 1x Reiseführer

Steve und Steffi finden langsames Reisen sehr wichtig. Neben den Ersparnissen lernt man so auch ein Land besser kennen.

Anne, Stefan, Jan und Sarah haben mit Essen, Unterkunft und Fliegen einige der größten Kostenpunkte und damit auch die größten Sparpotentiale auf einer Reise angesprochen.

Anjas Tipp mit dem Road Trip kommt nicht nur in Australien und Neuseeland sehr gut, sondern aus meiner Erfahrung auch ganz besonders in den USA.

Oliver, Nadine und Philippe sprechen übergreifende Spartipps an. In einem guten Tagesbudget sind Kosten für Essen, Unterkunft, Transport, Aktivitäten und Luxus veranschlagt. Ein guter Reiseführer bereitet auf die ungefähre Höhe dieser Kosten vor.

gratwanderung

Günstige Route als Gratwanderung

Weil die günstige Route meistens ein Kompromiss ist, wollte ich von allen 10 Bloggern zum Abschluss noch wissen, in welcher Situation sie lieber mehr Geld ausgegeben hätten.

Fehlschläge beim Geld Sparen

Ging das Geld sparen für Dich schon einmal nach hinten los?

Oliver vom Weltreiseforum Blog

oliver_150Oliver: Um Geld für’s Taxi zu sparen, bin ich neulich in Mexiko-Stadt mit der U-Bahn gefahren. Als ich am Ziel ankam, war mein Handy nicht mehr in meiner Hosentasche. Trotzdem würde ich wieder gleich handeln, solche Unglücksfälle lassen sich nicht voraussehen. Genauso gut hätte ich das Telefon im Taxi liegen lassen können.

Nadine & Philippe von Gustofrenzy

gustoffrenzy_150Nadine & Philippe: Bisher sind wir meistens ziemlich gut weggekommen. Wir haben auf Island in strömendem Regen einen Platz zum Wildcampen gesucht. Nach stundenlanger Suche nach einer flachen und abseits von Häusern und Strassen gelegenen Stelle, mussten wir dann doch auf den einzigen überteuerten Campingplatz des Ortes.

Anja von Happy Backpacker

anja_150Anja: Auf den Fidschis bot mir gleich am Flughafen ein Mann ein günstiges Zimmer an. Die Fidschi-Inseln sind sündhaft teuer und ich war müde und glücklich, mich um nichts kümmern zu müssen. Nach einer Fahrt in seinem klapprigen VW erreichten wir spät am Abend weit und breit das einzige Haus. Es gab keine Klimaanlage und die Betten standen dicht an dicht im einzigen Raum. Ich war für eine unruhige Nacht der einzige Gast. Günstig war es, aber so wenig Spaß und Urlaubsfeeling habe ich selten erlebt.

Sarah von Rapunzel will Raus

sarah_150Sarah: An günstigen Reisezielen kann man sich für das gleiche Geld viel mehr leisten. Das macht aus finanzieller Sicht Spass und bei mir sitzt dann die Geldbörse oft etwas locker. Gerade weil alles so günstig ist, gebe ich also mehr Geld aus als geplant.

Jan von Sovielzusehen

JanJan: Nach einer Tagestour durch die Verteidigungstunnel der Vietcong stoppte der Tourbus vor dem treffend benannten „Tourisrestaurant“. Ich bestellte lieber nebenan einen Maiskolben bei einer zahnlosen Großmutter und einen Fleischspieß bei ihrem Standnachbar. Das Fleisch war zäh wie Schuhsohle und ich machte den Fehler mich zu erkundigen um welches Tier es sich handelte. Der Greis zeigte auf einen Müllberg. Ratten? Beide Verkäufer lachten über mein nun verzogenes Gesicht.

Stefan von Faszination Südostasien

stefan_150Stefan: Für meine zweimonatige Indien und Thailand Reise letztes Jahr buchte ich die Flüge schon sehr früh, um Geld zu sparen. Bei der anschließenden Detailplanung stellten sich meine Flüge als gar nicht vorteilhaft heraus. Die nicht unerheblichen Kosten für Stornierungen und Umbuchungen hätte ich mir durch späteres Buchen sparen können.

Caroline von Shave the Wales

caroline_150Caroline: Ich habe in Indien einen Stadtbus für ein paar Rupien statt einem Taxi zum Bahnhof genommen. Statt 1 Stunde hat der Bus 4 Stunden gebraucht und ich habe meinen Zug verpasst. Bei der nächsten Verbindung musste ich mitten in der Nacht umsteigen. Das habe ich verschlafen und bin mitten im Nirgendwo aufgewacht, wo kein Mensch Englisch sprach. Ich habe um weiter zu kommen etwa 5 Mal so viel Geld ausgegeben, als das Taxi zum Bahnhof gekostet hätte.

Anne von Going Vagabond

anne_150Anne: Am Flughafen in Lima entschieden wir uns für ein inoffizielles Taxi in die Stadt. Meine Freundin und ich wollten als „allwissende“ alte Hasen den Touris zeigen, wie man Geld spart. Wir waren keine 5 Meter gefahren, da wurden wir von der Polizei angehalten. „Señoritas, bitte aussteigen, das Taxi ist nicht sicher.“ War es Schwarzarbeit oder wären wir in einem Hinterhof ausgeraubt worden? Das war ein kleiner Warnschuss, sich für 7 Euro nicht in Lebensgefahr zu begeben.

Steffi von A Daily Travelmate

steffi_150Steffi: Für mich gehen günstige Transporte und Fahrten über Nacht nach hinten los. Klar, man spart sich eine Unterkunft. Aber mehrere Stunden in einem wenig verkehrstauglichen, billigen Bus sind für mich mittlerweile der Horror und der Rest des Tages ist mehr oder weniger gelaufen. Ich komme lieber entspannt an und investiere dafür ein wenig mehr, gerne auch für einen 2-stündigen Flug statt einem 12-stündigen Klapperbus.

Steve von backpacker.org

Steve_back-packer_orgSteve: Ich kam mir wie ein ziemlicher Fuchs vor, als ich diesen super günstigen Flug von Hamburg nach London Gatwick und zurück buchte. Beim Hinflug lief alles glatt. Der Rückflug ging jedoch in aller Frühe, bevor die Tube fuhr. Ich musste also ein Taxi nehmen um zur Victoria Station und von dort weiter zum Flughafen zu kommen. Die Taxifahrt hat mich 45 Pfund gekostet und war damit teurer als der Flug.

Vielen Dank für die Tipps und Geschichten!

Ging das Geld sparen bei Dir auch schon einmal nach hinten los?
Was ist Deine Meinung zu „Geheimtipps“ mit oder ohne Anführungszeichen?

 

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  1. Stefan sagt:

    Tolle Tipps und eine sehr aufwendige Zusammenfassung!

    Kann gar nicht verstehen, warum hier noch kein DANKE als Kommentar steht – also VIELEN DANK für Deine Mühe! :-)

    Antworten
  2. Stephan sagt:

    Intressante GeheimTipps! Aaaber da geht noch einiges mehr! Auf meinem Blog beschäftige ich mich fast ausschliesslich mit Geld Sparen Tipps bei Reisen, Flüge, Hotel und Kreuzfahrten. Aber mit meinen Tipps, zbsp. bei Kreuzfahrten buchen kann man viel Geld sparen. Ich sag jetzt nicht das die Tipps hier schlecht sind, aber es gibt noch viel Luft nach oben! Im Meinem letzten Artikel habe ich die Kreuzfahrt Branche unter die Lupe genommen, und da gibt es viele Insider Tipps! Ein besuch lohnt sich!
    Und Florian, wenn du lust hast bei mir einen Gast Artikel zu schreiben, würde mich das sehr freuen! Melde dich doch bitte bei mir!
    Lieber gruss Stephan

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