400 Euro im Monat: Reisebilder als Stockfoto verkaufen

Würdest du gern 400 Euro im Monat mit Fotos verdienen? Hier erfährst du, wie du deine Reisebilder als Stockfotos verkaufen kannst.

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Reisefoto als Stockfoto - Foto: Roland Fäustlin

Es gibt viele Möglichkeiten mit Fotos Geld zu verdienen. Die wahrscheinlich einfachste ist deine Reisebilder als Stockfotos zu verkaufen.

Stockfotos sind eine Einnahmequelle mit niedrigen Einstiegsbarrieren. Du brauchst keine Kontakte, keine Ausbildung und musst nichts verkaufen.

Du stellst deine Fotos auf eine Stockfotobörse, wo sie ohne dein Zutun verkauft werden. So bekommst du ein passives Einkommen mit vollkommen freier Zeiteinteilung.

Du brauchst dafür qualitativ hochwertige Fotos, denn die Stockfotobörsen haben hohe Qualitätsstandards. Außerdem müssen die Fotos für Käufer interessant sein.

Welche Kamera du verwendest ist nicht so wichtig. Mittlerweile werden von Stockfotobörsen auch Smartphone-Fotos akzeptiert. Ich verwende die Canon G7X Profikompaktkamera.

Später im Artikel erfährst du, was du tun musst um deine Reisebilder auf Stockfotobörsen zu verkaufen. Jetzt will ich dir aber die Verdienstmöglichkeiten zeigen.

fast 10.000 Euro Einnahmen mit Stockfotos

Stockfoto Einnahmen 2014-2017

Ich habe im September 2014 angefangen Stockfotos zu verkaufen. Seitdem habe ich damit genau 9.928 Euro verdient. Pro Monat sind das auf die ganze Zeit gerechnet ca. 250 Euro.

Die Einnahmen verteilen sich aber nicht gleichmäßig. In den ersten 6 Monaten war mein Portfolio recht klein mit unter 500 Bildern. In dieser Zeit habe ich unter 100 Euro im Monat verdient.

Nach einem halben Jahr langsamen Wachstums habe ich mir viel Zeit genommen für die Stockfotografie und mein Portfolio in kurzer Zeit von 500 auf über 2.500 Bilder vergrößert.

Die Einnahmen stiegen mit einigen Monaten Verzögerung auf 300 Euro pro Monat und dann 400 Euro. Dort blieben sie aber nur ca. 3 Monate und sanken dann zurück auf 300 Euro pro Monat und schließlich auf 200 Euro.

Diese kurze Einkommens-Spitze liegt daran, daß ich ganze 2 Jahre lang keine weiteren Stockfotos mehr hochgeladen habe. Es kamen trotzdem pro Monat noch 200 Euro auf mein Konto, ohne daß ich etwas dafür getan habe.

Arbeitsaufwand für Stockfotos

Zu schön um wahr zu sein? Ja! Der einmalige Aufwand ein Portfolio mit 2.500 Fotos aufzubauen ist nicht ohne. Ich habe mich dafür fast 2 Monate lang auf die Stockfotografie konzentriert.

Mit gut 200 Stunden Arbeitsaufwand konnte ich ca. 2.000 Bilder bearbeiten, taggen und hochladen. Mein Portfolio war nach den 2 Monaten mit 2.500 Bildern fünf mal so groß wie vorher.

Mein Plan war ursprünglich jeden Monat eine kleine Zahl von Bildern hochzuladen und so mein Portfolio langsam aufzubauen. Das hat aber motivationstechnisch nicht geklappt. Ganz oder gar nicht ;)

Für die Verkäufe ist es wahrscheinlich eine bessere Strategie langsam und jeden Monat hochzuladen, statt alles auf einmal. Die Stockfotobörsen belohnen angeblich gleichbleibende Aktivität. Hätte ich stetig weitergemacht, hätte ich sicher auch die 400 Euro im Monat halten können.

Nach 2 Jahren ohne neue Bilder habe ich wieder angefangen langsam hochzuladen. Ich konnte 2017 mein Portfolio um 14% auf 2.912 Bilder vergrößern und meine Einnahmen um 12% auf 228 Euro im Monat.

Die Einnahmen sind nach meiner Erfahrung in der Reise-Stockfotografie vor allem eine Frage der Bilderzahl. Lad viel hoch und du verkaufst viel.

stockfoto_yurte

Diese mongolische Jurte wird häufig gekauft

Lohnt sich das Bilder verkaufen?

Ich brauche rund 1 Stunde um 10 kommerzielle Bilder nachzubearbeiten, zu taggen und hochzuladen. Redaktionelle Bilder gehen schneller, aber die verkaufen sich auch schlechter.

10 kommerzielle Bilder bringen nach meinen Zahlen ungefähr 1,50 Euro pro Monat. Stockfoto-Verkäufe gehen aber angeblich nach ca. 2 Jahren stark zurück. Die Erfahrung konnte ich zwar nicht machen, aber rechnen wir mal so.

Unter diesen Annahmen liegt mein Stundenlohn ca. bei

  • 24 x 1,50 € pro Stunde = 36 € pro Stunde

Der Zeitaufwand beinhaltet nicht das eigentliche Fotografieren. Ich gehe davon aus, dass du die Fotos bereits auf der Festplatte liegen hast oder sowieso machen willst.

Ob sich das für dich lohnt, kannst du mit diesen Zahlen selbst beantworten.

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Keywords verkaufen sich gut (Salz)

Bist du schon versichert? 50 Reisekrankenversicherungen auf einen Blick

Bilder verkaufen lohnt sich

Für mich lohnt es sich. Ehrlich gesagt würde ich diese Arbeit auch für weniger Geld machen. Ich liebe es stundenlang mit meinen Bildern herumzuspielen. Es ist meditativ.

Einzig das Taggen finde ich mühsam, trotz den nützlichen Hilfsmitteln von Stocksubmitter oder Xpiks. Taggen macht zwar nur etwa 10% der Gesamtzeit aus, aber ich lager das mittlerweile gerne an meine Frau aus ;)

Das coolste am Bilder Nachbearbeiten: Du musst Dich nicht groß konzentrieren. Das heißt du kannst Hörbücher, Podcasts und TED-Talks hören, so viel dein Herz begehrt.

Das coolste an Stockfotos als Einnahmensquelle: Du bist nach dem Hochladen fertig. Das Foto generiert jahrelang Einkommen und du musst dich nie wieder darum kümmern.

Insbesondere musst du kein Marketing machen, anders als sonst bei passivem Einkommen. Das fällt mir persönlich besonders schwer.

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6 Uhr Morgens verkauft sich selbst San Francisco

Willst du auch Fotos verkaufen?

Du willst auch Stockfotograf werden und deine Fotos online verkaufen?

  1. Du hast eine ordentliche Kamera, also Profikompakte, Systemkamera, DSLR oder notfalls ein modernes Smartphone?
  2. Du kannst technisch gute Fotos machen, also scharf, richtig belichtet, im Fokus und ohne sichtbares Rauschen?
  3. Du hast Grundwissen zu Komposition und Bildgestaltung und erkennst ein interessantes Bild, wenn du es siehst?
  4. Du hast möglichst schon eine große Anzahl an Reisebildern oder gehst bald auf eine längere Reise mit vielen Foto Ops?
  5. Du hast genug Motivation und Zeit um deine Bilder zu selektieren, nachzubearbeiten, zu taggen und hochzuladen?

Wenn du mit ja antworten kannst, leg los!

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Exotische Reiseziele wie Tibet verkaufen sich gut

Arbeitsablauf Reisebilder verkaufen

Der größte Arbeitsaufwand entsteht nachdem du das Foto schon gemacht hast. Jetzt musst du die Bilder nachbearbeiten und mit Beschreibungen und Tags versehen. Dann folgt das Hochladen auf mehrere Börsen.

  1. Bildauswahl
    Du kommst von einer Reise mit einer Unmenge von Bildern zurück. Wähle technisch einwandfreie Bilder aus, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten und im Bestfall einen Suchbegriff abbilden.
  2. Nachbearbeitung
    Weißabgleich und Schärfe müssen passen und du musst Logos und Personen ohne Model-Vertrag entfernen. Kosmetische Änderungen sind eine gute Idee, z.B. Stromleitungen und Lens Flares entfernen. Speichere die Bilder als jpeg in Qualität 90.
  3. Taggen
    Tags findest du am besten mit der Suche nach ähnlichen Bildern in einer Software wie Stocksubmitter oder Xpiks. Du solltest 50 Tags pro Bild verwenden, das ist das Maximum auf vielen Börsen.
  4. Titel und Beschreibung
    Verwende einen aussagekräftigen Titel mit den wichtigsten Keywords, und bringe die restlichen relevanten Keywords in der Beschreibung unter.
  5. Kategorien
    Suche für jede Stockfotobörse 2 passende Kategorien aus. Bei manchen Stockfoto-Portalen wird kaum über die Kategorien gesucht, aber bei anderen Portalen sind sie wohl wichtig.
  6. Hochladen
    Stocksubmitter lädt automatisch auf alle eingerichteten Stockfotobörsen hoch. Manuell musst du es einzeln machen. Du brauchst eine halbwegs brauchbare Internetanbindung, also vor Ort in Indien wird das nichts.

Eine Profikompakte reicht völlig aus

Anforderungen an Kamera und Bildqualität

Unterschätze nicht die Qualitäts-Standards der Stockfotobörsen. Es ist keinesfalls noch so kinderleicht wie vor 10 Jahren.

Gerade bei Shutterstock und Fotolia hatte ich anfangs harte Probleme Fotos akzeptiert zu bekommen und habe bei diesen beiden Börsen bis heute eine niedrige Akzeptanzrate.

Meine Akzeptanzraten sind je nach Börse sehr unterschiedlich, zwischen 20% und 90%. Bilder, die bei einer Börse angenommen werden, können bei einer anderen abgelehnt werden und umgekehrt.

Es scheint teilweise purer Zufall zu sein. Manche Börsen sind einfach schon sehr gesättigt und haben entsprechend niedrige Akzeptanzraten. Welche Börsen das sind, siehst du in der Tabelle unten.

Ich bin vor einigen Jahren von einer Nikon DSLR auf die Canon G7x Profi-Kompaktkamera umgestiegen. Meine Akzeptanz-Raten hat das nicht beeinflusst.

Bei fast allen Stockfoto-Börsen werden Handyfotos akzeptiert. Das heißt aber nicht, daß sie auch einfach so akzeptiert werden. Die technischen Anforderungen sind schon recht hoch.

Falls du Probleme hast Fotos einzureichen, bleib am Ball. Die Foto-Kritik ist meistens berechtigt. Als positiven Effekt bekommst du ein besseres Verständnis von Maßstäben bei der Bildqualität.

Selbst Machu Picchu verkauft sich

Welche Reisefotos verkaufen sich?

Die Verkaufsmöglichkeiten von Reisefotos sind niedriger im Vergleich zu im Studio produzierten Stockfotos.

Am besten verkaufen sich bei mir Bilder aus weniger bereisten Ländern wie Mongolei, Tibet oder Bolivien. Andererseits verkaufe ich auch Bilder von Touristen-Hotspots wie Machu Picchu.

Grundsätzlich verkaufen sich Bilder besser, die eine klare Aussage und Wiedererkennungswert haben. Fotos von Sonnenuntergängen und Wolken werden hingegen gar nicht mehr akzeptiert.

Wichtig ist außerdem das richtige Taggen. Ohne Beschreibung und Keywords finden die Käufer deine Bilder nicht. Fotos mit prominentem Whitespace für Text sind für manche Zwecke wichtig.

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erkennbare Personen nur mit Model-Vertrag

Fotos von Menschen und Model-Verträge

Reisebilder mit Menschen verkaufen sich um ein Vielfaches besser als menschenleere Fotos. Das Problem ist, du brauchst einen Model-Vertrag mit jeder identifizierbaren Person auf dem Bild.

Das gilt auch für die fotogene alte Teepflückerin aus Sri Lanka. Sie kann zwar gar nicht schreiben und versteht auch nicht, was ein Model-Vertrag ist, aber Stockfotobörsen bestehen darauf.

Es gibt Smartphone-Apps, die das Unterzeichnen von Model-Verträge einfacher machen. Ich habe damit keine Erfahrung, weil ich vor allem Landschaft und Architektur fotografiere.

Eine Ausnahme von der Vertragspflicht sind redaktionelle Bilder. Die sind für z.B. Zeitungsberichte, aber nicht für Werbung erlaubt. Dort können auch Menschen ohne Model-Vertrag abgebildet sein. Es muss sich aber um eine nachrichtenwürdige Situation handeln.

Du musst diese Editorial-Bilder extra kennzeichnen und mit einer besonderen Beschreibung versehen, wie in einem Zeitungs-Untertitel. Nur manche Stockfotobörsen akzeptieren redaktionelle Bilder.

Stockfoto-Börsen nach Einnahmen

Ich habe urprünglich bei 20 Stockfoto-Börsen hochgeladen. Mittlerweile beschränke ich mich auf 10 Stockfoto-Börsen. 4 der Börsen mit denen ich angefangen habe gibt es gar nicht mehr.

Die Top 5 machen 86% meines Verdienstes aus, die schlechtesten 10 Börsen machen 3% aus. Wenn du nach dem 80-20-Prinzip gehst, sind 5 Stockfotobörsen ausreichend. Spätestens bei 10 kannst du aufhören.

Hier findest du meine Verdienste und Bild-Akzeptanzraten bei verschiedenen Börsen. Verlinkt ist jeweils mein Portfolio und zusätzlich ein Anmeldelink:

*

EinnahmenBörseAkzeptanzAnmelden
2.763 €Alamy66%Anmelden
1.842 €Shutterstock*22%Anmelden*
1.927 €iStock84%Anmelden
1.083 €Adobe Stock (Fotolia)32%Anmelden
882 €123rf83%Anmelden*
416 €Dreamstime*74%Anmelden*
346 €Depositphotos*80%Anmelden*
222 €CanStockPhoto*67%Anmelden*
126 €Bigstock19%Anmelden
89 €Photocase2%Anmelden
83 €Pond521% 
58 €Colourbox91% 
32 €Panthermedia54% 
13 €Mostphotos88% 
0 €Alpinestock2%

*Affiliate-Links

Wenn die Akzeptanzrate unter 5% liegt, dann handelt es sich um eine Spezialbörse, die nur bestimmte Bilder akzeptiert. Die Akzeptanz bezieht sich auf alle Bilder.

Die Links führen zu meinen jeweiligen Portfolios.

Es macht mit einer Software wie Stocksubmitter eigentlich keinen Unterschied, ob du auf 5 Stockfoto-Börsen oder 20 vertreten bist.

Wegen dem Zeitaufwand bei der Erstanmeldung und beim Hochladen macht es trotzdem nicht viel Sinn sich überall anzumelden.

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Bestseller: Barkasse in Bangkok mit 134$

Bilder verkaufen auf Shutterstock und Fotolia

Shutterstock, Fotolia (jetzt Adobe Stock), iStock und 123rf sind sogenannte Microstock-Börsen. Das heißt sie verkaufen lizenzfreie Stockfotos neben dem Einzelverkauf auch als Abo-Modell.

Viele Kunden haben ein Abo bei einer oder mehreren Stockfoto-Börse. Das heißt sie zahlen einen Festbetrag für X Bilder im Monat. Das sind miese Verkäufe und du bekommst für einen Abo-Download teilweise nur 25 Cent pro Bild.

Viel mehr Gewinn bescheren dir Einzelverkäufe. Entweder der Kunde hat kein Abo oder er muss extra zahlen für Sonderrechte, z.B. Verwendung in einem Printmagazin. Das sind gute Verkäufe, manchmal im 2- bis 3-stelligen Bereich.

Bei vielen Stockfoto-Börsen kannst du aus dem Abo-Verkauf aussteigen und nur Einzelverkäufe zulassen. Ich habe darüber nachgedacht, aber ich glaube das Preisdumping hat Zukunft. Der Wert von Fotos wird Jahr zu Jahr niedriger.

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Bestseller Jade Dragon Snow Mountain mit 389$ Gewinn

Mehr Geld auf der Macrostockbörse Alamy

Die Stockfoto-Börse Alamy bietet gar kein Abo-Modell und hat mit 50% eine sehr hohe Beteiligung für Fotografen. Microstock-Börsen starten gestaffelt bei 25% Beteiligung, also der Hälfte.

Das heißt jeder Verkauf bei Alamy bringt mir zwei- bis dreistellige Umsätze. Der Nachteil sind die wenigen Verkäufe. Andererseits bringen selbst 1-2 Bilder pro Monat bei Alamy mehr Gewinn als 200 Verkäufe im Abo.

Meine Bestseller haben sich nur wenige Male verkauft und trotzdem viel Geld eingespielt. Teilweise werden die Lizensen anscheinend noch nachträglich verlängert, wodurch ein Verkauf immer wieder Geld abwirft.

  1. Das Panoramabild von Machu Picchu weiter oben im Artikel hat mir in einem einzigen Verkauf 365$ gebracht.
  2. Das Bild oben aus Lijiang mit chinesischen Pavillon vor ausgetrocknetem See und dem Jade Dragon Snow Mountain im Hintergrund spielte in 2 Verkäufen 224$ und 165$ ein.
  3. Das Bild unten vom Klettersteig am Südgipfel des Mount Hua Shan, einem heiligen Berg des Daoismus bei Xi’an, spielte in 2 Verkäufen 199$ und 75$ ein.

Es gibt neben Alamy noch weitere Macrostock-Börsen, aber die sind ziemlich versnobbt. Dort wirst du als normalsterblicher Fotograf gar nicht aufgenommen.

Dadurch, dass ein einziger Verkauf so viel ausmacht, schwankt der Verdienst bei Macrostock-Börsen von Monat zu Monat und selbst von Jahr zu Jahr stark.

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Bestseller Mount Hua Shan Klettersteig mit 274$ Gewinn

Bilder online verkaufen ohne Stockfoto

Stockfoto-Börsen zahlen eher schlecht, vor allem im Abo-Modell. Es gibt einige Alternativen zu Stockfotos um mit Reisefotos Geld zu verdienen:

  1. Imagebrief
    Eine Seite auf Auftragsbasis mit mindestens $250 USD pro gesuchtem Foto. Ich hatte eine Weile die „Travel“-Kategorie abonniert und insgesamt ca. 15 Bilder eingereicht. Kein einziges wurde angenommen und ich habe es deshalb wieder aufgegeben. Weiter zu Imagebrief.
  2. Stockfoto-Börsen, die keine sein wollen
    Stockfotos schauen oft kitschig und total übertrieben aus. Stockfoto-Börsen wie Stocksy oder Photocase nehmen nur Fotos auf, die nicht nach Stockfoto ausschauen, also perfekt für Reisefotos. Achtung: Stocksy verpflichtet zur Exklusivität, was mir gar nicht gefällt.
  3. Fotocommunities
    Du kannst Bilder auch in Fotografen-Communities verkaufen. Ich habe es auf 500px und fotocommunity.de versucht, ohne ein einziges Bild zu verkaufen. Auf Flickr habe ich es nach den beiden Misserfolgen nicht mehr versucht. In Foren hört man nichts Gutes über Flickr-Verkäufe.
  4. Kalender
    Im Dezember kannst Du Reisebilder als Kalender für das Folgejahr verkaufen. Ich habe 9 Reise-Kalender erstellt und verkaufe die bei Calvendo. Es kommen nur ca. 100€ im Jahr dabei herum.
  5. Foto-Produkte
    Du kannst in einem eigenen Produktshop On-Demand bedruckte Tassen, Mauspads, T-Shirts usw. verkaufen. Damit habe ich keine Erfahrung. Du?
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2 meiner Kalender mit Tiermotiven

Fazit zu Reisebilder-Stockfotos

Reisebilder als Stockfotos zu verkaufen ist sicher kein Weg um reich zu werden. Für mich ist es eine von mehreren Säulen meines passiven Einkommens als digitaler Nomade.

Besonders schön finde ich, dass ich nach dem Hochladen nichts mehr machen muss. Stockfotos sind damit eine Einkommensquelle, die sehr nahe am „heiligen Gral der digitalen Nomaden“ ist: 100% passivem Einkommen.

Wenn du sowieso sehr viele hochwertige Reisefotos schießt und dir das Nachbearbeiten Spass macht, dann würde ich dir Stockfoto-Börsen unbedingt ans Herz legen.

Wenn das für dich nur nach unangenehmer Arbeit klingt, lass es lieber.

Hast Du schon Reisebilder als Stockfoto oder woanders verkauft?

Meine Reisekamera-Empfehlung sind die teilweise nur 300g leichten Profi-Kompaktkameras. Die Bilder meiner kleinen Canon G7X verkaufe ich als Stockfotos.

Beitragshistorie

  • 14.08.2014: Veröffentlichung Stockfoto Artikel #1
  • 12.10.2015: Veröffentlichung Stockfoto Artikel #2
  • 14.01.2018: Rundum aktualisiert, Zusammenführung #1 und #2
 

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  1. Jan says:

    Schöner Artikel, vielen Dank! Mich würde noch das mit der Auszahlung interessieren: Läuft das auch gesammelt über StockSubmitter oder einzeln von jeder Agentur? Wie wird ausgezahlt, per Überweisung, PayPal etc.? Und wie ist der Turnus, monatlich?

    Auch sonst: Toller Blog!

    Antworten
    • Die Auszahlung läuft leider bei jeder Stockfotobörse getrennt, d.h. Du musst auch jedes Mal ein Steuerformular ausfüllen und Kontodaten/Paypal etc. Außerdem gibt es für die Auszahlung Mindestbeträge.

      Insofern würde ich mich nicht bei jedem Portal anmelden. Die Top 6 machen bei mir fast 90% aus, also scheiss auf den Rest. Du weisst natürlich vorher nicht, welche Deine Top 6 sind ;)

  2. Simon says:

    Haha… You made my day!!

    Erstmal das Zitat des Tages: „Der feuchte Traum eines digitalen Nomaden“ und dann noch deine Erwähnung. Vielen lieben Dank!!

    Leider, wie du auch schreibst, verkaufen sich Personenbilder sehr gut und von jedem den Modelrelease einzufordern auf Reisen… Urgh.

    Der Aufwand als Reisefotograf in die Stockfotografie einzutreten steht einfach in keinem Verhältnis mit dem Ertrag (genau wie Reiseblogger ;). Wenn man es als Hobby macht, ist das aber schon toll, nicht zu vergessen mit der Aussicht auf den feuchten Traum eines digitalen Nomaden.

    Merci für den informativen Artikel und liebe Grüsse,
    Simon.

    Antworten
    • Klar gibts für die Fuji nen Link. Mich hast Du mit Deinen Fotos von der Kamera überzeugt …. ….bis auf den Preis ;)

      Wie Du sagst, es ist wie beim Bloggen: Wenn es sich nicht nach Arbeit anfühlt, dann ist ein Hungerlohn schon ok!

  3. Wundervoll, vielen Dank für diesen Artikel Florian. Das klingt wirklich sehr reizvoll.

    Eine Frage zur Kamera. Ich besitze wegen der tollen Zoommöglichkeiten und der geringen Größe eine Sony cyber-shot HX60, das ist wohl keine Systemkamera. Ist ein solches Modell dennoch ausreichend für die Qualitätsansprüche von Stockfotobörsen?

    @ Simon: Ob der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag steht, muss man vielleicht anders bewerten. Wenn man bspw. vereinfacht annimmt, dass Florian seit einem Jahr monatlich 5 Stunden Zeit aufwendet und für die nächsten 20 Jahre konstante Einnahmen von 50 € hat, so liegt der bisherige Stundenlohn bei 200 €. Die weiteren Vorteile von passivem Einkommen mal außen vor gelassen. Oder habe ich da etwas übersehen? Wenn ja, korrigiert mich bitte.

    Klar, Inflation und andere finanzmathematische Parameter sind hierbei nicht berücksichtigt.

    Noch mal vielen Dank!
    Julian

    Antworten
    • In den Richtlinien von Stockfotobörsen wird oft explizit eine DSLR vorausgesetzt und manchmal steht sogar eine Liste von akzeptierten Kameras dabei, z.B. bei Alamy

      Wie das in der Praxis aussieht, weiß ich nicht. Man soll eigentlich mit intakten EXIF Infos submitten, aber wenn Du die weglässt wird es schwer nachzuvollziehen welche Kamera das war, wenn technisch alles einwandfrei ist. Christian hat wohl praktische Erfahrungen mit Point and Shoot Kameras gesammelt und sogar mit Smartphones.

      Ich mag Deinen 200 EUR Stundenlohn, aber in der Praxis gibt es leider kein rein passives Einkommen. ;)

  4. Christian says:

    Hallo Florian,

    der Artikel bietet eine schöne Übersicht zum Thema Stockfotografie.

    Ich selber verkaufe schon lange Bilder & Videos im Mircostock Bereich – wobei ich mittlerweile mehr über Makrostock Agenturen mache, die mich in Ihr Portfolio aufgenommen haben. Daher wollte ich noch einige Tipps beisteuern… ;)

    Die guten Reisebilder mit Menschen und Logos drauf – gerade von „exotischen“ Orten – würde ich als Bilder mit Redaktioneller Lizenz in jedem Fall „online“ stellen. Dazu brauchst Du dann kein „Model Release“. Da sich immer mehr Newsportale und Blogs im Microstock Bereich mit Bilder versorgen lohnt sich das in jedem Fall.

    Ansonsten gibt es für die „Model Release“ Formulare auch erstklassige Apps für iPhone & Android – damit kannst Du alles Digital erledigen, so ist es auch auf Reisen kein Problem kurz eine Person anzusprechen die mit auf dem Bild ist und sich ein „Release“ zu holen…

    Bzgl. der Kamera bin ich nicht ganz Deiner Meinung – mittlerweile kommt es nur noch auf die Qualität der Bilder an…sprich es verkaufen sich sogar Bilder die mit dem iPhone oder einen Kompaktkamera gemacht wurden – diese werden auch von allen gängigen Agenturen ohne Probleme angenommen wenn die Bilder gut sind.

    Auf meinem Blog habe ich einen kleinen Leitfaden geschrieben um die richtige Cam für sich zu finden – vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen…

    http://feel4nature.com/wie-du-die-richtige-digitalkamera-fuer-deine-reiseabenteuer-findest/2014

    Wünsch Dir noch viel Erfolg mit Deinen Stockbildern – wenn Du mal ein paar Tipps brauchst, kannst Du dich gern bei mir melden…

    Beste Grüße, Christian

    Antworten
    • Danke für den Tipp mit der Editorial Lizenz statt Royalty Free. Habe ich ehrlich gesagt nie ausprobiert. Da werden dann auch zusätzliche Angaben fällig, also eine Beschreibung im Pressestil mit Datum, oder?

      Muss ich mir Macrostock als „Pull“-Alternative zu den „Push“-Microstock Seiten vorstellen? Ich habe den Unterschied nie verstanden. Macro klingt nach Insekten und Augen. ;)

      Hast Du Erfahrungen damit wildfremde Leute für Model Releases unterschreiben zu lassen? Mit der App geht das sicher besser als mit Papier und Kuli…

    • Christian says:

      Hey Florian,

      ja – für die Editorial Lizenz musst Du eine kurze Beschreibung abgeben, je nach Anbieter auch mit Datum. Das ist aber auch nicht mehr Arbeit als die Beschreibung für die vollwertigen Stockbilder…“pressestil“ ist nicht notwendig.

      Der entscheidende Unterschied ist die Tatsache, dass Macrostock Agentur Dich auswählen und versuchen Deine „Werke“ gezielt zu verkaufen – dass dann zu einem wesentlich höheren Preis und mit anderen Lizenzen. Man kann sich bei einigen Agentur auch bewerben, aber das hat soweit ich weiß wenig Aussicht auf Erfolg.

      Ich bin seit einigen Jahren zusätzlich zum Microstock bei Getty & Corbis und dort habe ich auch schon einzelne Bilder im 4 stelligen Bereich pro Bild verkauft – mit erweiterter Lizenz für große Kampagnen.

      Gerade auf Reisen ist das mit der Model-Lizenz eigentlich kein Problem. Einfach die Leute fragen und Ihnen digitale Abzüge der Bilder anbieten…klappt fast immer. :) Viele Stockfotografen „shooten“ Models nur gegen Bildmaterial…

      Ich werde auf http://feel4nature.com bei Zeiten auch mal einen Artikel mit meinem Erfahrungen als Fotograf veröffentlichen – in den nächsten Monaten wird es sowieso auch mehr zum Thema Fotografie und UW Fotografie geben… ;)

      Wünsch Dir noch viel Erfolg bei Deinen Stockbilder – Du brauchst nur einen langen Atem…Reisebilder laufen in der Regel am besten, wenn sie 2 – 3 Jahre online sind…

      Beste Grüße, Christian

    • Cool, danke für Deine Tipps. Auf Deinen Artikel mit Deinen Erfahrungen freue ich mich schon. Ich bin hier nur in die Bresche gesprungen, weil sonst noch niemand einen Reise-Stockfoto Artikel veröffentlicht hat ;)

  5. Marvin says:

    Hi Flo,

    ein super Artikel! Macht Mut auch in die Materie einzusteigen. Möchte da schon lange aktiv werden, leider fehlt mir aber die nötige Foto Expertise! Wer die jedoch hat, und ein kreatives Auge dazu, kann meiner Meinung nach super Geld machen.

    Mal sehen vielleicht nehme ich das irgendwann in Angriff wenn ich mehr Zeit habe ;-)

    Antworten
  6. Sehr gut geschrieben und bringt vor allem mal Einblicke bezüglich der Frage: was verkauft sich eigentlich? Danke für deinen ausführlichen Artikel zum Thema und die Fotos sind wirklich gut.

    Antworten
  7. Hallo,

    ein sehr ausführlicher und sehr transparenter Artikel zu diesem Thema. Er hat uns sehr gut gefallen und wir haben dich auf blogg.de verlinkt. Weiterhin viel Erfolg.

    Das blogg.de Team

    Antworten
  8. Michel says:

    Toller Artikel. Hatte mich mit dem Thema noch gar nicht so beschäftigt! Aber ich bin auch ein Leidenschaftlicher Fotograf im Urlaub. ich werde bestimmt demnächst auch mal ein paar Bilder hochladen und das Thema mal testen

    Antworten
  9. Fritz says:

    Ich habe schon eine Menge über Stockfotografie gelesen.
    Es scheint wirklich ein Haufen Arbeit zu sein. Es scheint für mich eher so wie „bei ebay Sachen reinstellen, die sowieso nur für 1 Euro weggehen (und dann auch noch per paypal bezahlt werden).“ Aber bekommt sicher mit der Zeit Routine und kann etwas abschätzen, was gefragt ist.
    Trotzdem wäre das nichts für mich.

    Beste Grüße Fritz

    Antworten
  10. Sergey says:

    Hallo Florian,

    siehst du deine Zukunft in der Stockfotografie?
    Gäbe es nicht vielleicht auch die Möglichkeit für dich, direkt mit Reisemagazinen zu arbeiten – egal ob online oder print? Also eine Art Direct Order.

    Gruß Sergey

    Antworten
    • Es gibt keinen Grund auf Stockfotos als Einnahmequelle zu verzichten und die Geldsumme sollte theoretisch langsam wachsen. Also ein schöner Nebenverdienst.

      Das Stockfoto Modell läuft schön nebenbei und fühlt sich nicht nach Arbeit an.

      Aktiv auf Verwerter zuzugehen und Selbstvermarktung zu betreiben, liegt mir gar nicht.

  11. Tatiana says:

    Lustig… Ich habe vor kurzem meinen Reiseblog gestartet, um einfach mal meine Reisen zu dokumentieren; beruflich und privat kommt da einiges zusammen. Und zeitgleich habe ich mich mit dem Thema Stockfotografie auseinandergesetzt – ich fotografiere nebenbei auch gerne. Habe aber beides nicht zusammengebracht, da ich irgendwie nicht daran gedacht habe, dass auch Reisefotografie eine kleine Nische bei Stockfotos sein könnte…
    Das hat sich mit Deinem Blogartikel nun geändert, vielleicht versuche ich es jetzt mal einfach so mit ein paar Fotos aus meiner Sammlung.
    Vielen Dank für die ausführlichen Infos und die Inspiration!
    Viele Grüße,
    Tatiana

    Antworten
  12. Melanie says:

    Hi Florian,
    toller Artikel, danke dafür! Ich habe mich jetzt gestern bei IStockPhoto angemeldet uns will mal testen, ob das mit meinen Fotos auch funktioniert! :) Bin halt eigentlich auch mehr so der Hobby Fotograf. Was ich aber jetzt schon festgestellt habe: Es macht ne Menge Arbeit… Kann es sein, dass es die Stocksubmitter Software nicht für Mac gibt? Hab da nix dazu gefunden…
    Liebe Grüße
    Melanie

    Antworten
    • Ja, es macht ne Menge Arbeit, vor allem nach dem eigentlichen Fotografieren. Es scheint, als hätten die Autoren von Stocksubmitter vor etwa 2 Monaten angefangen an einer Mac Version zu arbeiten. Die sollte dann ja noch dieses Jahr herauskommen.

      Ansonsten kannst Du eine VM installieren um Windows-Programme auf dem Mac laufen zu lassen, aber das ist halt wieder Aufwand. Es gibt auch Alternativen zu Stocksubmitter, aber da kenne ich mich nicht aus.

  13. Maik says:

    Wow das nenne ich mal ausführlich. Ein sehr guter Artikel für Anfänger aber auch Fortgeschrittene in der Fotografie. Werde ihn weiterempfehlen!

    Lg

    Antworten
  14. axel lauer says:

    Nun, wenn man bereit ist den Ast auf dem man sitzt abzusägen mag das alles unter Umständen eine Weile stimmen. Bis zu dem Punkt an dem man dann jammernd auf dem Arbeitsamt Schlange steht.

    Und Folgendes musst Du als Stockworker auch noch akzeptieren:
    -Missachtung deines Urheberrechts (weiss noch jemand was das ist?)
    -Nötigung seitens der Agenturen sofern man Dieses einfordert oder auch nur dezent nachfragt.
    -Das deine Arbeit verschenkt wird ohne das man Dich fragt.
    -Das Du, die fotografische Milchkuh, solange gemolken wirst bis du tot umfällst.
    -Das Du dich Stunde um Stunde mit den dusseligsten Ablehnungsbegründungen herumschlagen musst weil Du wieder mal Opfer eines „Review-Praktikanten“ geworden bist der das Handbuch nicht lesen konnte.
    -Das Du langweiligen Stockscheiss fotografieren musst weil gute Fotografie einfach seltener gekauft wird.
    -Das deine Bilder (sofern Du dich mit Personenfotografie beschäftigst) auf Pornoseiten und Scraperwebsites landen und Dir deine Models weglaufen und sich die Agentur (gross, börsennotiert & amerikanisch) einen Kehricht darum kümmert die Bilder von diesen Drecksseiten zu entfernen.

    Wenn Du all das und noch viel mehr zu ertragen bereit bist dann darfst Du Dich glücklich schätzen zur Gemeinde der immer grösser werdenden „Stockfotografen“ zu gehören die froh darüber sind ein Bild für 3 Cent !!! zu „verkaufen“.

    Und wer hier mal eine echte Einschätzung hören will:
    25.000 Fotos & ca 2.000 Videos bei Shutterstock von http://www.axellauer.de
    Umsatz pro Monat: ca 400€
    DAS ist eine realistische Einschätzung

    Da ich die Stock-Abzocke satt habe vertreibe ich meine Arbeiten nur noch direkt
    Gruss axel lauer

    PS:
    Für alle die sich entscheiden in dieses „Gewerbe“ einzusteigen ……
    Herzlich willkommen auf den Baumwollfeldern von Shutterstock & Co

    Antworten
    • Hi Axel, danke für diese Gegendarstellung.

      Ich denke wir reden über 2 verschiedene Arten von Stockfotografie. In diesem Artikel geht es darum, wie Du etwas Geld nebenher verdienen kannst, mit Reisefotos, die Du sowieso auf Deiner Reise machst.

      D.h. unter anderem:

      • Keine Models
      • Kein langweiliger Stockscheiss
      • Ablehnungen, was soll’s?
      • Keine Pornoseiten ;)

      Ich muss also nicht meine Seele verkaufen. Klar sind mit personenfreien, klassischen Reisefotos die Verdienstmöglichkeiten sehr beschränkt. Ich verdiene gerade etwa 60 EUR im Monat mit rund 500 hochgeladenen Bildern auf 12 Stockfoto-Seiten.

      Finde ich ok, dafür dass ich beim Editieren und Taggen Podcasts hören kann und die Zeit somit nicht verschwendet ist.

  15. Daniel says:

    Hi Flo,

    darf ich fragen wie sich deine Einnahmen entwickelt haben? Wie ist der Zeitaufwand und Ertrag heute?

    Gruß
    Daniel

    Antworten
    • Klar darfste fragen. Ich habe noch nie etwas von Geheimnistuerei gehalten und es wird eh bald Zeit für nen Follow-Up-Artikel.

      Es sind von mir mittlerweile ca. 2.500 Fotos bei ca. 20 Stockfotobörsen online, wodurch rund 300 Euro im Monat zusammen kommen.

      Es steckt viel Arbeit drin. Ich habe mich fast 2 Monate lang hingesetzt und hauptsächlich Stockfotos gemacht. Auf 300-400 Stunden schätze ich insgesamt meinen Aufwand, ohne das Fotografieren selbst.

      Wenn sich die Fotos für 2 Jahre so weiter verkaufen würden, entspräche das ca. 20-25 Euro pro Stunde. Weil ich das Bilder bearbeiten und dabei Hörbücher oder Podcasts hören sehr gerne mache, finde ich das ok.

      Wenn ich mit dem flocblog auch nur 10% von dem Stundenlohn verdienen würde, wäre das super ;)

  16. atti says:

    Und wieviele Fotos lädst du so im Monat hoch?

    Antworten
    • Hi Atti,

      „pro Monat“ ist nicht mein Ansatz.

      Ich habe mich in einer 2-monatigen Phase darauf konzentriert und etwa 2.000 Bilder auf einmal hochgeladen. Seitdem habe ich nichts mehr gemacht, aber ich plane mal wieder eine Session zu machen, wenn sonst nix anfällt.

      Das Einkommen ist so passiv, wie es nur geht und kommt trotzdem jeden Monat rein ($461 USD letzten Monat)

      Natürlich kannst du auch fleissig jeden Monat hochladen, aber das hat bei mir motivationstechnisch nicht geklappt.

  17. atti says:

    Genau das versuche ich auch gerade, aber so ein Marathon ist nicht ohne :-) Am nervigsten finde ich das keyworden und Kategorie auswählen.

    wie anspruchslos bist du inzwischen bei der Wahl deiner Fotos? Gehst du ganz nach dem Prinzip Masse statt Klasse vor?

    jrüße

    Antworten
  18. atti says:

    Achja noch eine Frage: Bist du inzwischen auf die bezahlten version von Stocksubmitter umgestiegen? oder hast du noch ein Tool gefunden was umsonst ist und trotzdem mehr als 30 pics pro monat pro anbieter ermöglicht?

    cheers

    Antworten
    • Auf jeden Fall Masse statt Klasse. Schadet ja nix und es ist für mich oft sehr schwer vorhersehbar, was verkauft wird.

      Ich habe für nen Monat die Unlimited-Version von Stocksubmitter bezahlt und in der Zeit alle Bilder hochgeladen. Bezahlt sich ja mehr oder weniger selbst, das Geld holst Du im selben Monat schon wieder rein.

      Das Tagging mit Stocksubmitter ist sehr gut, aber wie Du sagst: es ist bei einer Masse von Bildern schon nervig.

  19. Chris says:

    Hi, eine interessante Aufstellung. Da kommt man glatt ins grübeln, ob man seine besten Reisefotos dort nicht mal einstellt.
    Ich habe allerdings nur wenig Erfahrung im Nachbearbeiten. Was macht du genau je Foto, bevor es hochgeladen werden kann?

    Im Dezember gehts wieder los für mich, dieses Mal Nicaragua und Costa Rica. Die Vorfreude ist groß :-)

    Antworten
    • Hi Chris,

      das mit dem Nachbearbeiten ist v.a. „learning by doing“. Es gibt auch jede Menge Youtube-Videos zu dem Thema.

      Du musst für Royalty-Free Bilder erkennbare Personen und Logos entfernen. Ich entferne außerdem störende Dinge wie z.B. Stromleitungen. Das heißt der Klonpinsel und Heal Selection sind Deine besten Freunde.

      Ansonsten schau mal, ob der Weißabgleich passt und schärfe ein wenig nach mit z.B. Unscharf Maskieren. An Farben und Kontrasten würde ich nicht zu viel verändern, das mögen die meisten Stockfotobörsen gar nicht.

      Gute Reise in Zentralamerika und mach viele Fotos! ;)

  20. Patrick says:

    Hi Florian,

    toll, dass sich die Arbeit mittlerweile auszahlt! Klingt sehr spannend, werde den Artikel teilen.

    Viele Grüße,
    Patrick

    Antworten
  21. Daniel says:

    Hi Florian, du schreibst

    „An Farben und Kontrasten würde ich nicht zu viel verändern, das mögen die meisten Stockfotobörsen gar nicht“,

    im Artikel sagst du aber

    „Stockfotos schauen oft kitschig und total übertrieben aus.“

    Das ist mir auch aufgefallen, aber ich dachte immer, das wäre das Resultat aus übertriebenen Farben und Kontrasten. Ist das nicht so?

    Antworten
    • Hi Daniel,

      ich meine mit kitschig und übertrieben in dem Fall das Motiv:

      • der grinsende Patient beim Zahnarzt, der sich wohl auf die Wurzelbehandlung freut
      • die 5 top gestylten Models in Business-Kleidung beim Hände-Schütteln

      und das geht noch viel schlimmer, z.B. auf dem shitstockphoto tumblr. Das betrifft v.a. Fotos mit Models und Studiofotografie.

      Für Reisefotos ist das eher irrelevant, weil Du ja versuchst die Wirklichkeit abzubilden, wenn auch übertrieben, z.B. chinesische Pavillons statt den Wolkenkratzern daneben.

  22. Steffen Köpke says:

    Supercool. Ich mache sowieso extrem viele Fotos und muss das mal probieren. Aber ich habe nur ein Macbook und muss mir nun extra windows raufmachen um Stocksubmitter benutzen zu können. Oder gibt es da bereits eine Version?

    Grüße

    Steffen

    Antworten
  23. Janina says:

    Toller Artikel! Sehr ausführlich und interessant. Ich hatte damals schon Deinen ersten Beitrag zum Thema gelesen, und mich über den neuen jetzt umso mehr gefreut. Ich werde mich da jetzt auch mal ransetzen – obwohl ich ein bisschen Angst vor dem Aufwand habe, und es deshalb schon seit Wochen vor mir herschiebe.

    Antworten
    • Das ging mir Anfangs auch so, ist halt doch viel Neuland.

      Der erste Schritt ist aber gar nicht so schlimm. Du musst erstmal Deine 10 besten Bilder fertig machen und bei den Stockfoto-Börsen als Aufnahmetest hochladen. Das dauert dann sowieso ein paar Tage und wahrscheinlich musst Du es bei manchen Börsen ein 2. Mal mit anderen Bildern versuchen.

      Und ehe Du Dich versiehst, bist Du mittendrin ;)

  24. Hi,

    danke für den informativen Artikel.
    Ich habe das vor Ewigkeiten auch schon mal probiert, aber leider wurden meine Bilder teils ohne Angabe von Gründen, teils aber auch wegen Bedenken an den Bildrechten abgelehnt.

    Wie handhabst Du das denn, wenn Du Deine Bilder hochlädst? Du musst ja irgendwo immer anhaken, dass Du alle Rechte an den Motiven und das Einverständnis der abgebildeten Personen hast. Klar, Personen kann man auf Fotos weglassen. Aber bei Gebäuden ist das doch wieder anders geregelt, oder? Hast Du eine verlässliche Quelle, worauf da zu achten ist?

    Danke.

    Viele Grüße
    Thomas

    Antworten
    • Hi Thomas,

      ich mache mir da keinen großen Kopf mit den Property-Rights. Das ist auch je nach Land verschieden. Das wissen die bei den Börsen besser als ich und die haften dafür, nicht ich.

      D.h. ich lade hoch, was aus meiner Sicht ok ist und die Börsen entscheiden dann, was sie aufnehmen und was nicht. Wenn ein Bild wirklich bei allen Börsen abgelehnt wird, dann merke ich mir das. Aber das ist die absolute Ausnahme.

      Personen lasse ich grundsätzlich weg oder mache sie unkenntlich. Ich habe noch nie einen Model-Vertrag gebraucht. ;)

  25. Hey Florian

    Danke woeder einmal für einen tollen Artikel. Ich würde das ganze sehr gerne auch versuchen. Welche Software benutzt du zum nachbearbeiten? Photoshop? Gibt es da eine günstige/freie Alternative?

    Antworten
    • Hi Moritz, es ist eigentlich ziemlich egal welche Software.

      Ich verwende ehrlich gesagt hauptsächlich Paint Shop Pro, weil ich zu Uni-Zeiten mal eine Studentenlizenz abgestaubt habe. Würde ich nicht empfehlen, wenn Du eh neu anfängst und dafür bezahlen musst.

      Wenn es Dir nichts ausmacht Dich einzuarbeiten, kann ich den Gimp sehr empfehlen. Ich nutze Gimp auch nebenher wegen der vielen mächtigen Plugins.

      Wenn Du auf Pro-Features verzichten kannst um dafür eine etwas stromlinienförmigere Software zu haben, würde ich Paint.NET empfehlen.

      Beide Programme sind Freeware, also teste doch einfach mal beide und nimm Gimp, wenn Du damit zurecht kommst und Paint.NET sonst.

      Wenn Du natürlich ein paar Hundert Euro locker hast, kauf ruhig Photoshop…

      Zur Bildverwaltung und für ganz einfache Tweaks nutze ich Irfanview, ebenfalls Freeware.

  26. Florian!

    Mega geile Auflistung! Schon sehr beeindruckend… Ich habe das fuer mich mal durchgerechnet… Der Aufwand von 200 Stunden ist schon Recht hoch. Das ist knapp ein Monat (3 Wochen) mit normalen Arbeitstagen….

    Letztendlich rechnet es sich aber, weil du ja danach nicht mehr viel machen musst. Ich koennte es fuer mich aber schwer einschaetzen was Einarbeitung in die Themen an Zeit kostet… Mal ganz abgesehen von der Kamera (das ewige Thema bei mir). Ich druecke mich da immernoch vor einem Hohen Invest…

    Finde die Option trotzdem sehr gut! Mit der richtigen Kamera kann man den Bild Bereich auch zum Video Bereich ausbauen und schauen was bei YT geht (Im Reisebereich ca. 1€ pro 1000 Besucher <- Meine Erfahrung).

    Ich hatte irgendwann mal ein Testbalon gestartet fuer 2 Tage, aber alle meine Bilder wurden abgelehnt xD

    Gruesse,
    Globesurfer

    Antworten
    • 200 Stunden sind viel Zeit. Für mich waren das 1,5 Monate als „Nebenjob“.

      Wenn Du noch keine entsprechende Kamera hast, würde ich mir nicht extra deswegen eine zulegen. Schon gar nicht würde ich extra auf Fotoshootings für Reisebilder gehen, das lohnt sich nicht.

      Ich mache meine Bilder sowieso und bevor sie auf der Festplatte verstauben, verkaufe ich sie lieber.

      Im Videobereich geht sicher einiges, das ist auch auf Stockfotobörsen groß im Kommen. Ich habe aber keinen Schimmer von Video ;)

      Wenn Du eine hochwertige Reisekamera für wenig Geld suchst, würde ich Dir eine gebrauchte Sony RX100 MK1 oder MK2 nahelegen (nicht MK3 oder MK4). Siehe auch die Kommentare bei meinen beiden Canon G7X Artikeln:

  27. Raphael says:

    Hi Florian,
    starker Artikel! Ich hatte mir auch schonmal Gedanken gemacht, es mit Stockplattformen zu versuchen, habe aber von professionellen Reisefotografen gehört, dass sich das fast nicht mehr lohnt.
    Long story short: Du hast mich dazu inspiriert, es doch mal zu versuchen ;-) Danke!

    Antworten
    • Professionelle Reisefotografen sind glaube ich sehr verwöhnt, was Honorare angeht. Für die lohnt es sich wahrscheinlich nicht mit Stockfotos und 25 Cent-Beträgen anzufangen, wenn sie ihre Bilder auch anders vermarkten können.

      Ich betrachte mich nicht als professionellen Fotografen. Ich schiesse, was mir gerade vor die Linse kommt und denke erst hinterher über die Vermarktung der Bilder nach.

      Ich wünsche Dir viel Erfolg!

  28. Petra says:

    Hallo Florian,

    lieben Dank für den tollen Artikel. Ich kann nicht fotografieren, schau mir aber gerne schöne Fotos an. Und es freut mich sehr, wenn du dadurch ein gutes passives Einkommen generieren kannst! Ich finde, du hast es verdient!

    Liebe Grüße
    petra

    Antworten
  29. Raphael says:

    Hi Florian,
    ich habe mir Stocksubmitter heruntergeladen und beim Update hat mein Virenprogramm angeschlagen. Ich habe darauf hin die schädliche Datei sofort entfernen lassen. Bei Neustart hat Stocksubmitter das gleiche Update durchgeführt und wieder den Trojaner heruntergeladen. Gleiches Spiel von vorne.. im Endeffekt kann ich die Software nicht nutzen ohne einem Virus zugriff auf meinem PC zu geben.

    Hattest du das gleiche Problem? Wenn ja, wie hast du es gelöst?

    Beste Grüße, Raphael

    Antworten
    • Hi Raphael,

      mein Virenscanner (Microsoft Security Essentials) hat bisher bei keinem Update angeschlagen und Stocksubmitter updatet fast bei jedem verdammten Start.

      Virenscanner geben halt auch falschen Alarm und ich bin mir fast sicher, dass dies so ein Fall ist. Kann gut sein, dass die ausführbare Datei von einem Updater ähnliche Signaturen wie bei einem Virus hat.

      Mein Gedankengang geht ungefähr so:
      Du hast ja schon eine Executable installiert, die Du ohne Zögern ausführst. Wenn die Autoren von Stocksubmitter eine Payload wie einen Trojaner einführen wollten, könnten sie das dank dem automatischen Update viel geschickter machen als die Payload vollständig und an einem Stück herunterzuladen, so dass ein Antivirenprogramm auf die Signatur anspringt.

      Ich vertraue den beiden ja außerdem alle meine Stockfoto Passwörter an (theoretisch, praktisch hoffentlich nicht). Also ohne Vertrauensvorschuss geht das nicht.

      Mit anderen Worten, ich würde Deinen Virenscanner für das Update ausschalten, weil es wahrscheinlich falscher Alarm ist. Aber keine Garantie!

    • Raphael says:

      Hi Florian,
      danke für die Antwort! Du hattest Recht, es war falscher Alarm.
      Antivirus war nicht auf dem neusten Stand. Nachdem ich die neuste Version installiert habe, hat er bei Stocksubmitter keinen Virus mehr angezeigt.
      Dankeschön ;-)

  30. Stefan says:

    Hey Florian,
    ich finde den Artikel klasse und 400 Euro im Monat ist recht ansehnlich.
    Dabei erinnerst du mich, dass ich das auch noch vorhabe. Zig Reise-Fotos habe ich bereits bearbeitet mit denen man „etwas anfangen kann“.
    Ist Stocksubmitter eine Erleichterung bzw. spart es beim Upload zu mehreren Stockagenturen Zeit ein? Der Zeitaufwand zum Anmelden, Hochladen und Taggen waren bis jetzt immer noch eine Hürde für mich.

    Antworten
    • Hi Stefan, Stocksubmitter hilft bei 2 Problemen:
      1. Taggen und Kategorisieren
      Du suchst mit Hilfe von Stocksubmitter ähnliche Bilder in der Datenbank von Shutterstock und kopierst deren Tags und Kategorien. So kommst Du superschnell auf die 50 Tags Maximalzahl, v.a. bei Bilderserien mit ähnlichen/gleichen Tags.
      2. Hochladen und Submitten auf X Stockfotobörsen
      Das ist mit Stocksubmitter theroetisch nur noch ein Mausklick. Die Bilder werden auf beliebig viele Börsen hochgeladen und wenn möglich auch gleich eingereicht. Besonders nützlich bei Börsen, wo es keine Batch-Einreich-Funktion gibt (Fotolia glaube ich).

      Die Bandbreite kommt aber von Dir, also es wird nicht einmal hochgeladen und verteilt sondern X mal seperat hochgeladen. Bei guter Internet-Geschwindigkeit natürlich egal.

      Stocksubmitter kannst Du für bis zu 33 Bilder pro Monat kostenlos nutzen. Auch danach kostet es nicht die Welt, z.B. 250 Bilder 10 Euro, unendlich viele Bilder 40 Euro und alles dazwischen. Die Kosten hast Du normalerweise noch im 1. Monat amortisiert und Du bist auch nicht zu einem Abo-Modell verpflichtet oder sowas. Ich hatte kurzen Email-Kontakt wegen einem Bug und der Entwickler war sehr freundlich und kulant und der Bug schnell behoben.

      Also ich bin zufrieden, habe aber auch nix anderes getestet: http://stocksubmitter.com/

      Wenn Du Dich für Stocksubmitter entscheidest, würde ich mich freuen, wenn Du mich als Referer einträgst: [email protected]

  31. Wow, herzlichen Glückwunsch zu Deinem monatlichen Umsatz! Ich hätte auch nicht gedacht, dass man mit Urlaubsfotos doch so gut Geld verdienen kann. Natürlich macht es auch viel Arbeit, aber es gibt ja schlimmere Arbeit ;-)

    Viele Grüße
    Mathias – underwaygs.com

    Antworten
  32. Oliver says:

    Interessanter Artikel & eine feine Auflistung der Details! Habe so eine Aktion schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf der ToDo & sehe durch Deinen Artikel, es wird echt höchste Zeit die mitgeschleppte Backup Festplatte voller Content auch mal etwas sinnvoller zu nutzen.

    Eine kleine (Reise)pause steht bei uns ja eh bald an.

    Übrigens zum Thema Bildbearbeitung, da weiter oben gefragt wurde.

    Ich kann da als relativ neue Alternative noch Affinity Photo (Mac) empfehlen. Preislich für die Features mehr als in Ordnung und wer Photoshop kennt oder gewohnt ist, kommt damit bestens klar.

    Viel Erfolg weiterhin!
    Olli

    Antworten
  33. Wow, freue mich grad riesig! Dank Deinem Bericht doch entschieden mich bei den Stockfoto Börsen anzumelden, obwohl ich mir nicht sicher war mit meinen Fotos. Und jetzt tatsächlich ohne Probleme aufgenommen worden :-)

    AWESOME!

    Danke und Gruss

    Moritz

    Antworten
    • Ich kann mir vorstellen, dass Landschaftsfotos aus der Vogelperspektive vom Gleitschirm aus durchaus laufen. Auch Gleitschirme selbst als Subjekt aus der Luft ist ne Idee. Viel Erfolg!

  34. Patrick says:

    Super interessant – danke!
    Ich hab mich mal vor einigen Monaten versucht mit Stockphotos. Meine Bilder hatten aber null Relevanz. Nicht mal nen klick. Bei einigen Börsen wurden sie auch nicht mal akzeptiert. War etwas frustrierend. Gut, jetzt weiss ich das es wohl an der mickrigen Menge von sage und schreibe ganzen drei Fotos lag :D 2500 Bilder – wow!

    Hast du schon herausgefunden, wie die Fotobörsen die Bilder bewerten? Scheinbar werden ja die Meta-Daten der Bilder ausgewertet. Da spielt die Kamera echt ne Rolle?
    Wie sieht das aus mit deinen Einnahmen: musst du die noch versteuern oder ziehen die Fotobörsen vor der Auszahlung gleich die Umsatzsteuer mit ab?
    Was passiert mit den Bildrechten? Gibst du die komplett ab oder kannst du die Bilder auch weiterhin noch verwenden?
    Wie taggst du die Bilder? Alles drauf was nur ansatzweise passt? Deutsch und Englisch?

    Danke
    Patrick

    Antworten
    • Hi Patrick, wenn ich mir Deinen Blog so anschaue, erwarte ich schon einige Verkäufe für Dich. Mit 3 Fotos gewinnst Du natürlich keinen Krieg.

      Zu Deinem Fragenkatalog ;)

      Meta-Daten
      Die Foto-Börsen schauen auch die Meta-Daten an und manche verlangen sie sogar, zumindest für Editorial-Bilder. Ich kann mir vorstellen, dass ein Bild mit 1/20 kritischer auf Bewegungsunschärfe beäugt wird als eins mit 1/2000, als Beispiel.

      Kamera
      Die Kamera spielt angeblich keine Rolle. Ich fühle mich mit meiner Canon G7X Kompaktkamera nicht diskriminiert, so lange die Qualität stimmt. Das heißt aber auch, dass ein Handy-Foto mit denselben Maßstäben bewertet wird, wie ein Bild aus der Vollformatkamera.

      Auswahl
      Shutterstock hat eine sehr interessante Video-Serie, wo sie teilweise ihren Auswahlprozess schildern und viele, viele Tipps geben. Shutterstock ist eine der größten Börsen mit einem eher strengen Auswahlprozess:
      https://www.youtube.com/channel/UCW7M8V_neDC59kH3XNg6WcQ

      Steuern
      Steuern werden nur für US-Amerikaner direkt abgeführt, selbst bei deutschen Börsen wie Fotolia oder Panthermedia. Falls Du in Deutschland oder woanders steuerpflichtig bist, musst Du natürlich die Einnahmen angeben und Steuern darauf zahlen. Als DN kannst Du Deine persönliche Steuerpflicht besser beurteilen als ich.

      Exklusivität
      Die Bildrechte sind bei fast allen Börsen nicht-exklusiv. Ich würde mich von Exklusiv-Deals fernhalten, außer Du weißt genau, was Du tust. Auf den meisten Börsen kannst Du Deinen Anteil steigern, wenn Du exklusiv anbietest. Aber das lohnt sich überhaupt nicht, weil es so viele große Börsen gibt.

      Tagging
      Die Tags und Kategorien müssen schon ungefähr stimmen, sonst werden Deine Bilder deswegen auch abgelehnt. Ich kopiere mit Stocksubmitter von bereits akzeptierten Bildern und bessere nur sehr wenig nach.

      Sprache
      Die Tags sind grundsätzlich in englisch. Auf Panthermedia und evt. auf Fotolia kannste auch in deutsch taggen, aber das lohnt sich nicht. Tags sind ein Anwendungsfall, wo Maschinenübersetzung sehr gut funktioniert, das macht die Börse automatisch.

    • Patrick says:

      Hey danke vielmals Florian für die super ausfürlichen Antworten auf meinen Fragenkatalog ;)

      Shutterstock fand ich auch recht praktisch. Da wurden all meine Bilder angenommen. Fotolia war das Problem. Die haben genau die selben Bilder abgelehnt – alle.
      Aber das Problem hast du ja bereits beschrieben.
      Schon etwas seltsam :)

  35. Danke für die interessanten Informationen und Details. Immer wieder interessant, wenn „relativ neue“ Stockanbieter über ihre Erfahrungen und Erfolge berichten. Viel Erfolg weiterhin!

    Liebe Grüsse aus Berlin,

    Michael

    Antworten
  36. hardy says:

    …alles sehr intressant!

    …habe auch schon angefangen hochzuladen – bei phanthermedia;
    80% annahme bei 5 fotos :-)

    aber da ich aus dem Bereich Gestaltung komme, finde ich den ganzen
    hochladungsprozess (technik) und die verschlagwortung generell schon
    ein „wenig“ lästig.

    lg hardy

    Antworten
  37. Melanie says:

    Hey Flo,

    sehr guter Artikel! Danke dafür… Sag mal, warum hast du dich eigentlich für dieses längliche Format entschieden? Hat man mit einem außergewöhnlichem Format bessere Verkaufschancen weil es davon nicht so viele Fotos gibt?

    Liebe Grüße,
    Melanie

    Antworten
    • Das Panoramaformat 3:1 ist nur für hier im Blog. In meinem Stockfoto Portfolio habe ich Originalgröße 3:2 oder was immer die Kamera ausspuckt, z.B. bei iStock.

      Hier im Blog hat das Format 3 Funktionen:
      1. Diebstahlsicherung (naja)
      2. Bilder unterbrechen den Textfluss nicht so sehr
      3. Entspricht eher dem menschlichen Sichtfeld

      Der Witz ist, dass das Format kaum einschränkt. Wenn ich nochmal anfangen würde, würde ich trotzdem 2:1 nehmen oder max. 2,5:1…

  38. Hallo Florian,

    Du schreibst in einem Kommentar weiter oben: „ich mache mir da keinen großen Kopf mit den Property-Rights. Das ist auch je nach Land verschieden. Das wissen die bei den Börsen besser als ich und die haften dafür, nicht ich.“

    Das stimmt jedoch nicht. Mit dem Upload bestätigst Du in der Regel bei jeder Agentur, dass Du im Besitz aller erforderlichen Rechte bist. Zwar kontrollieren die Agenturen, aber falls denen etwas Kritisches durch die Lappen geht, haftest Du dafür, nicht die Agenturen.

    Schöne Grüße,
    Robert Kneschke

    Antworten
    • Hi Robert, danke für die Korrektur.

      Für Model Rights finde ich das sehr gut zu wissen. Aber bei Property Rights ist das nicht relevant, siehe auch diesen aufschlussreichen Artikel.

      Die Stockfotobörsen sind nach meiner Erfahrung außerdem sehr restriktiv, siehe auch diese Liste bei Shutterstock.

      Deswegen, „ich mache mir da keinen großen Kopf“ und empfehle Laisse Faire.

      Einschränkung
      Das kommt wie gesagt sehr auf das jeweilige Land an. Wenn in Deutschland z.B. doch noch die Panoramafreiheit aufgehoben wwerden sollte, wäre das ein richtiges Problem für Fotografen in Deutschland.

      Übrigens: Meine Fotos kommen fast ausschließlich aus Entwicklungsländern, da nimmt das niemand so genau.

  39. Christian says:

    Hi!
    Super Artikel!! Ich sehe mich selbst eher als Hobbyfotograf auf reisen, wobei ich mir schon beim Schießen der Bilder Gedanken über eine mögliche Vermarktung, Freiräume für Text etc. mache. Dadurch spar ich mir teilweise etwas Arbeit in der Nachbearbeitung.
    Obwohl diese Bilder wirklich nur eine Nische sind, verkaufen sich die Bilder dann doch besser, als ich es je erwartet hätte. Zumindest hat sich bei mir ein konstanter Verkauf eingestellt, der immer mal wieder ausgezahlt werden kann ;-) Von daher kann ich wirklich nur dazu aufmuntern, es einfach mal zu versuchen und schauen, was dabei rum kommt!

    Antworten
  40. Robin says:

    Hey,

    interessant, wie sich die Einnahmen entwickelt haben und wieviele Bilder man letztendlich doch benötigt. Habe vor einiger Zeit schon mal ein paar Bilder auf shutterstock und Fotolia hochgeladen. Am nervigsten fand ich das Taggen, etc., v.a. wenn insb. bei shutterstock dann kaum ein Bild akzeptiert wird. Daher hatte ich das dann wieder aus den Augen verloren.
    Das mit stocksubmitter hört sich aber gut an und nachdem ich einen guten Teil meine Bilder sowieso nach jeder Reise bearbeite, könnte ich es vielleicht nochmal angehen. Sind mittlerweile immerhin auch schon bald um die 2000 nachbearbeitete Aufnahmen, die ich auf dem PC habe ;)
    Das mit den Kalendern wollte ich auch mal angehen. Dazu müsste ich mich jetzt langsam ranhalten.
    Scheinbar kann man auch über amazon Kalender verkaufen. Hab dazu auf die Schnelle aber kaum Infos gefunden, wie es mit den Tantiemen usw. aussieht. Vermutlich aber nicht besser als bei den von dir genannten.
    Gruß Robin

    Antworten
    • Hi Robin, Stocksubmitter erleichtert das Taggen. Nervig ist es trotzdem. Wenn Du es benutzt würde ich mich über ein Referal freuen: [email protected]

      Kalender sind jetzt wirklich höchste Eisenbahn und teilweise schon zu spät für 2016. Ich habe es letzte Woche gemacht und mir in den Arsch gebissen, weil das alles so lange dauert…

      Es gibt 2 Möglichkeiten Kalender zu verkaufen:

      1. Bei Calvendo über den Buchhandel mit ISBN, auch für Frankreich und UK möglich. Sollte dann auch bei amazon drin sein.
      2. Über Anbieter-Shops, z.B. bei meinbildkalender.de, lulu.com oder zazzle.com

      1. dauert leider bis zu 6 Wochen. Es kann allein 3-4 Tage dauern, bis der Kalender online geht, weil Calvendo den erst akzeptieren muss. Die zahlen schließlich für die ISBN und wollen Qualität. Bei mir wurde 1 von 6 Kalendern als „zu nischig“ abgelehnt. Ich habe diesmal nur Deutschland gemacht.

      2. geht von heute auf morgen, das kannst Du theoretisch erst im Dezember machen, aber je früher desto besser. Die Reichweite über Anbietershops ist halt viel beschränkter und Du bist ohne ISBN nicht auf amazon oder im Buchhandel. D.h. Du verkaufst eigtl. nur über Deine eigenen Kanäle.

      Was amazon.com angeht, gibt es zwar Leute, die per Createspace Kalender hochladen, aber die Qualität ist unzumutbar. Bei Createspace gibt’s nämlich nur Klebeeinband, kein Ringel- oder Hefteinband. D.h. die Leute bestellen Deinen Kalender und es kommt ein Bildband ohne Möglichkeit den aufzuhängen.

      Du kannst versuchen Deine Kalender per ingramspark.com in die internationale Distribution zu bekommen, aber das ist kein Print on Demand. D.h. Du musst eine bestimmte Menge abnehmen. Das ist bei Kalendern absolut hirnrissig, die sind in 2 Monaten absolut gar nichts mehr wert.

      Hier sind meine Kalender:

      Einnahmen sind nicht viel besser als bei den Stockfotos, am besten sind die Margen bei lulu.com (leider nur US Versand). Bei meinbildkalender verdienst Du 3 Euro für nen 22 Euro Kalender und 6 Euro für nen 25 Euro Kalender. Preise bestimmst Du selbst, also auch die Marge.

      Calvendo DIN A3 kosten gleich 30 Euro im Buchhandel. Ist natürlich schwer so mit 15 Euro Massenware Kalendern mitzuhalten, das geht nur über Alleinstellungsmerkmale. Ich denke z.B., dass reine Landschaftsaufnahmen nicht laufen. Deswegen habe ich versucht immer noch ein „Gimmick“ mit einzubauen, z.B. Hunde, Tiere, Backpacker, Flügelspitzen.

      Der einzige Grund, warum Kalender sich lohnen könnten, ist die Wiederverwendbarkeit. Nächstes Jahr ist es ne Sache von wenigen Mausklicken alle 8 Kalender auf Stand 2017 zu bringen…

    • Robin says:

      Hey Florian,
      vielen Dank für die ausführliche Antwort. Dann weiß ich kalendermäßig ja nun bescheid. Mal sehen ob ich für dieses Jahr dann noch was hinkriege. Wenn nicht, dann eben im nächsten und besser vorbereitet. Hätte da von den Einnahmen her letztlich auch nicht allzu viel erwartet. Aber es ist ja auch so ganz nett und ein bisschen kommt ja sicher bei rum.

      Gerne kann ich dich als Referal angeben, wenn ich stocksubmitter nutze. Würde, wenn dann, wohl einen Monat unbegrenzt nehmen. Wenns vom uploaden her reicht. Bei z.B. 10 Stockfotobörsen und 1500 Bildern ist das ja ne unglaubliche Datenmenge, zumindest für Upload.

      Meine Bilder sind im Durchschnitt 5 MB groß (18 Megapixel, unverkleinert, JPEG-Qualität 10/12 bei Photoshop). Wenn ichs auf 7/12 mache, sieht man den Qualitätsunterschied natürlich nur in der 100% Ansicht. Dennoch weiß ich nicht, ob ich das so machen sollte, auch wenn das Bild dann weniger als halb so groß ist. Schließlich sieht man die stärkere Kompression zumindest ein wenig.
      Hast du deine Bilder komprimiert bzw. wie groß sind die ungefähr?

      Gruß Robin

    • Meine Bilder sind im Schnitt ca. 2,5MB mit JPEG Kompressionsstufe 80. Ich sehe keinen markanten Unterschied zwischen 80 und 95. Bei 70 und weniger merke ich Unterschiede. Die Datenmenge ist trotzdem riesig.

      Ich habe auch 1 Monat Unlimited gemacht, aber damit schießt Du Dir evt. selbst in den Fuß. Lade die Bilder lieber so schnell wie möglich hoch, statt zu sammeln. Die holen mehr als die Gebühr schon im 1. Monat wieder raus. Kommt natürlich drauf an, wie schnell Du bist.

      Viel Erfolg!

  41. Nela says:

    Hallo!

    Super ausführlicher und interessanter Artikel zum Thema. Habe auch vor kurzem mit Stock Fotos angefangen, allerdings durch das aufwendige Taggen in letzter Zeit nicht viel gemacht. Der Stocksubmitter klingt interessant – gerade heruntergeladen :)

    Wie schaffst du es denn dass die Gebäudebilder angenommen werden ohne Property Rights? Bei mir wurden die bis jetzt jedes Mal (von Fotolia) abgelehnt, weil ich keine Property Rights Erklärung hatte.

    Danke, liebe Grüße aus Thailand.
    Nela

    Antworten
    • Hi Nela,

      ich hatte nur ganz selten Probleme mit Property-Rights, egal ob Fotolia oder anderswo. Ich fotografiere hauptsächlich öffentliche Gebäude, Tempel und sowas und mache keine Innenaufnahmen.

      Was für Bilder wurden bei Dir abgelehnt, wenn ich fragen darf?

      Grüssle,
      Florian

  42. Hallo Flo, danke für den aufschlussreichen Artikel.

    Eine Sache ist mir aber nicht ganz klar. Mit Portfolio von 2500 Fotos meinst du:

    1. 2500 Fotos auf allen Accounts verteilt.
    2. 2500 Fotos die du hochgeladen hast – davon wurden 80-20% pro Börse akzeptiert.

    Danke für die Auskunft. ;)

    Philipp

    Antworten
    • Hi Philipp, Nr.2 ist die Antwort.

      Nr.1 wäre unmöglich zu zählen, oder?

      Ich hatte anfangs ~2.500 Fotos, die ich selbst als tauglich erachtet und bearbeitet habe. Davon wurden je nach Börse andere Bilder in unterschiedlicher Anzahl akzeptiert.

      Teilweise wurden Bilder auf der einen Börse akzeptiert und nicht auf der anderen und umgekehrt, deswegen kann es gut sein, dass 90-95% aller Bilder irgendwo hochgeladen sind. Nachzählen möchte ich das aber nicht ;)

  43. Philipp says:

    Hallo Florian,

    sehr interessanter und informativer Artikel, hilft mir enorm weiter, da ich gerade erst in die Stockfotografie eintauche.
    Eine Frage hätte ich allerdings: Gibt es eine vergleichbare Software wie Stocksubmitter auch für den MAC?

    Viele Grüße
    Philipp

    Antworten
  44. Anna says:

    Hallo Florian,
    danke für diesen Artikel!
    Dadurch, dass du deine Bilder nicht exklusiv verkaufst, kannst du mit deinen eigenen Bildern immer noch machen was du willst, ja?
    Kalender verkaufen, Prints verkaufen, online irgendwo reinstellen, es kann nicht passieren, dass jemand von Shutterstock auf deine Seite kommt und dich fragt: Na, wo haben Sie denn das Bild her, dass ist ja von uns bei Shutterstock?

    Antworten
    • Hi Anna,

      Die Exklusivität, die Stockfoto-Börsen meinen, heißt einfach nur, dass Du das Bild nicht gleichzeitig auch bei einem Mitbewerber anbietest.

      Die Exklusivität, die Du meinst, ist in der Praxis nicht üblich. Die Bildrechte bleiben beim Fotografen und es wird nur eine Lizenz verkauft.

      D.h. egal ob Du exklusiv anbietest oder nicht, Deine Bilder bleiben Deine Bilder ;)

      Grüssle,
      Florian

  45. Felicitas says:

    Wie ist das denn, wenn auf dem Bild zum Beispiel eine Berghütte, ein Holzstadel oder ein Bauernhof in den Alpen zu sehen ist? Darf man das dann einfach verkaufen oder bräuchte man die Rechte vom Besitzer?

    Antworten
  46. Pauline says:

    Hey :)
    Ist es auch möglich Bilder mit mir selbst als „Model“ zu verwenden wenn ich sie mit Stativ mache und darf ich Fotos nehmen die ich nicht selbst geschossen habe, ich aber drauf bin und mir gesagt wird das ich sie nehmen darf oder ist das rechtlich nicht möglich?
    LG Pauline :)

    Antworten
    • Stativ-Fotos sollten auf jeden Fall möglich sein. Du müsstest aber selbst einen Model-Vertrag unterschreiben.

      Fotos von anderen Fotografen zu verkaufen, ist nach mündlicher Absprache nicht möglich. Da müsste ein ausführlicher Kaufvertrag her, der alle Rechte abgibt.

  47. Pauline says:

    Kann man die Bilder eigentlich trotzdem als Stockfoto verkaufen auch wenn man sie z.B in einem Blog oder anderem Sozial Media veröffentlicht oder geht das dann nicht mehr?
    LG Pauline :)

    Antworten
    • Du verkaufst auf allen Stockfotobörsen immer nur nicht-exklusive Lizenzen (auch dann, wenn Du „exklusiv“ nur auf einer Börse verkaufst). D.h. alle Bildrechte bleiben bei Dir.

  48. Julian says:

    Hey Florian,

    dank fuer den informativen Artikel! Ich bin gerade dabei, mehrere Stockphoto-Dienste im submitter einzurichten, doch leider gibt es fuer kleinere Seiten wie z.B. PhotoCase keine eingebaute Funktion und da dort auch kein FTP upload angeboten wird, fallen die Custom FTPs wohl auch weg. Hast du eine Moeglichkeit gefunden, diese Seiten in den submitter zu integrieren? Der manuelle Upload wuerde sich bei 1% oder weniger Anteil ja kaum lohnen.

    Macht sich eigentlich kein Stockphoto-Interessent die Muehe eines Preisvergleichs, also z.B. ein beim teuren Alamy gefundenes Foto auf guenstigen Abo-Seiten zu suchen? Das geht ja ueber den Profilnamen des Fotografen oder ggf. auch Google similar images. Ist es deshalb sinnvoll, fuer ein paar Cent-Verkaeufe einen deutlich hoeheren Verdienst zu riskieren indem man das gleiche Foto sowohl bei Boersen mit Cent-Verdiensten als auch bei Borsen mit Verdiensten im dreistelligen Bereich einsendet?

    Antworten
    • Hi Julian, Photocase ist wahnsinnig selektiv und will wohl v.a. „künstlerische“ Fotos. D.h. es würde gar keinen Sinn machen alle Deine Fotos hochzuladen.

      Ich mache das bei Photocase so, dass ich eine best of hochgeladen habe, also nur so 100 Bilder, die ich vorher schon für 500px ausgewählt habe. Es gab für mich nur wenige Verkäufe (40€).

      Ich glaube die wenigsten Kunden vergleichen Preise. Versteh ich auch nicht, aber Bequemlichkeit geht wohl vor oder es ist halt das Corporate Budget sowieso vorhanden oder es gibt ein Abonnement oder „wir machen das schon immer auf der und der Seite“.

      Natürlich hast Du Recht, dass Du theoretisch Deine potentiellen Einnahmen durch Microstock kannibalisieren könntest. Es ist also evt. eine gute Strategie Deine best of nur bei Macro Stock hochzuladen. Wenn Du wie ich nur Zugang zu einer Macrostockseite (Alamy) hast, musst Du abwägen.

      Es sind halt auch teilweise verschiedene Bedürfnisse. Auf Macrostock gehst Du nicht um ein gestelltes Bild im Büroalltag zu finden sondern für anspruchsvolle Fotografie.

      Ich glaube, dass in naher Zukunft oder evt. heute schon 99% aller Bildwünsche durch Microstock abgedeckt werden, Tendenz steigend. Deswegen will ich nicht auf Macrostock setzen.

    • Julian says:

      Hey Florian,
      danke fuer die Antwort! Stimmt schon, gerade Business-Kunden interessieren sich selten fuer Preisvergleiche.
      Ich hab jetzt mal meine besten 60 Fotos bei diversen Boersen hochgeladen und durfte ueberrascht feststellen, dass sich das ja wirklich lohnt und zumindest bei Shutterstock steht dann auch schon die erste Auszahlung an.
      Da alle Verkaeufe ja in USD ausgezahlt werden, ergibt sich mit PayPals eigennuetzigem Umrechnungskurs bei jeder Auszahlung auf ein EUR-Account ja ein paar Prozent Verlust, was bei meinen 40$ jetzt nicht so viel ausmacht, bei dir mit 400$ im Monat aber sehr wohl.
      Wie machst du das mit der Auszahlung – trotzdem mit PayPal oder hast du eine bessere Moglichkeit gefunden (zumindest Shutterstock bietet ja auch Postal Mail und Moneybookers an)?

    • Hi Julian,

      zugegeben, die Umrechnungsverluste habe ich nicht berücksichtigt.

      Ich versuche möglichst oft mit meinem Paypal-Dollar-Guthaben zu zahlen und einige Börsen wie Fotolia zahlen auch auf ein deutsches Konto per SEPA.

  49. EB says:

    Danke für den tollen Beitrag.

    Antworten
  50. Hi Florian,

    schöner Artikel! Die Zahlen sehen ähnlich aus wie bei mir. Ich habe damals auch einen Agenturen-Vergleich auf meiner Seite veröffentlicht: http://www.weltreisendertj.de/foto/microstock.html

    Leicht ist das Geld wahrlich nicht verdient, wenn man die Reisekosten und den mittlerweile enormen Zeitaufwand einrechnet und bei gleichzeitigen Honorar Verlust kann man das wirklich nur als Hobby oder Liebhaber betreiben. Eigentlich ist Mikrostock Mega Turbo Kapitalismus pur! Es gibt mittlerweile schon Agenturen, die Geld verlangen, damit man seine Fotos verkaufen darf ??? Wohin soll das noch führen. Die besten Jahre für Mikrostock liegen wohl 7-8 Jahre zurück. Schade eigentlich.

    Antworten
  51. Ein sehr schöner Artikel. Reisefotografie ist leider nicht der große Umsatzbringer bei den Stockagenturen. Die Konkurenz ist zu groß, da jeder heutzutage im Urlaub viele Bilder machen kann. Eine funktionierende Niesche zu finden wird immer schwieriger. Das Hobby zu finanzieren sollte aber immer machbar sein :-)

    Antworten
  52. laura says:

    Tolle Tipps, danke!

    Antworten
  53. Chris says:

    Hallo Flo!
    Ich habe vor 3 Monaten angefangen meine Aufnahmen auf Stockfotobörsen zu veröffentlichen. Dein toller Post war dazu ein sehr guter Einstieg. Vielen Dank dafür!
    Viele Grüße,
    Chris

    Antworten
  54. Max says:

    Hi Florian,

    mich würde interessieren, wie es sich in den vergangenen Monaten entwickelt hat. Wirst du dazu noch einen Beitrag veröffentlichen?
    Ich habe vor ca. 6 Monaten damit angefangen und bin bei ca. 500 Bildern online wobei die Verkäufe nur sehr spärlich voran kommen..

    Grüße
    Max

    Antworten
    • Ehrlich gesagt habe ich schon seit vielen Monaten nicht mehr geschaut, wie es sich entwickelt hat. Es kommt aber immer noch regelmäßig Geld auf mein Konto ;)

      Ich werde mal reinschauen und wollte eigentlich auch mal wieder nen Schwung hochladen, aber das wird vor Dezember leider nix.

  55. Margot says:

    Liebe Fotografen

    Ich bin selber keine Spezialistin, könnte jedoch ein ausergwöhnliches Männermodel zur Verfügung stellen (Abenteuerer-Typ).

    Ist daran jemand interessiert oder kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich Models vermarkten kann?

    Vielen Dank und beste Grüsse
    Margot

    Antworten
  56. Michael says:

    Hallo Florian,

    vielen Dank für den ausführlichen Artikel. Es freut mich, dass es bei dir so gut klappt und du damit ein, wenn auch nicht sehr hohes, und dennoch akzeptables passives Einkommen schaffen konntest.

    Ich habe vor 5 Jahren ebenfalls meine Reisebildersammlung bei einer Agentur untergebracht und seit eigentlich so gut wie nichts mehr gemacht. Die Einnahmen sind dennoch weiterhin steigend, wenn auch in einem Bereich, den man vernachlässigen kann. Über die Jahre kommt jedoch ein netter Stundenlohn zusammen. Und das Beste: es läuft weiter.

    Ich lade seit einigen Wochen wieder verstärkt Bilder hoch, die sich über die Jahre angesammelt habe und das auch bei gut 10 Agenturen.

    Deshalb würde mich interessieren, aber nicht nur mich, wie es bei dir weitergegangen ist. Konntest du deine Einnahmen halten? Ich denke nicht, aber sind sie wenigstens auf dem Niveau von 25-50 % geblieben oder gab es einen starken Einbruch?

    Ich kenne es von meinem Portfolio und würde dir empfehlen, insofern du weitere Bilder hochladen solltest – mach das nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt. Auch wenn du 1000 Bilder vorbereitest, lade sie lieber langsam hoch. Jeden Tag 10-20. Dann wirst du womöglich mehr erreichen (ohne Gewähr). Das sind meine persönlichen Erfahrungen.

    Viele Grüße

    Michael

    PS: Du kannst dich auch gerne bei mir persönlich melden :)

    Antworten
    • Hi Michael, meine Einnahmen sind tatsächlich kurz nach dem Text um etwa die Hälfte eingebrochen. Wäre ja auch zu schön gewesen ;)

      Ich bin trotzdem zufrieden mit dem stetigen Einkommen. Muss aber mal wieder etwas machen. Ich habe seit dem Artikel nix hochgeladen und es haben sich wieder viele Bilder angesammelt.

      Ob langsam über einen Zeitraum verteilt hochladen Sinn macht wage ich zu bestreiten. Dir entgehen ja schon Einnahmen, während du wartest. Oder wie würdest du das begründen mit der Schritt für Schritt Taktik?

      Viel Erfolg weiterhin!

      Grüssle,
      Florian

  57. Achim says:

    Hi Florian,

    danke für den Artikel. Daraufhin habe ich auch mal angefangen, bin aber noch nicht weit gekommen. Erste Hürde: ich bin Mac User und die Alpha Version von Stocksubmitter klappt gar nicht :( Mal schauen, ob die da noch was machen.

    Zweite Hürde ist der Anmeldewahnsinn und die Richtlinien, die je nach Plattform erst mal durchgelesen werden müssen, damit man die Fotos auch dort rein bekommt. zB habe ich bei Alamy ein paar Fotos manuell hochgeladen und die sind leider zurückgekommen, weil die Dateibenennung nicht nach deren Richtlinien war. Das muss man sich also alles genau durchlesen.

    Klar, einmal alles eingerichtet, läuft das sicher gut. Aber bis dahin… Wie lange hast Du da gebraucht, bis Du bei allen Plattformen angemeldet warst und auch Fotos hochgeladen bekommen hast?

    Liebe Grüße
    Achim

    Antworten
    • Hi Achim, schönes Blog, tolle Bilder.

      So genau weiß ich das ehrlich gesagt nicht mehr. Ich habe erstmal nur rund 50 Fotos hochgeladen, bis ich all den Anmeldewahnsinn überstanden hatte. Danach dann schnell auf 500 erweitert und als das so n bissl lief auf 2500. Seitdem habe ich auch nix mehr gemacht, ehrlich gesagt ;)

      Evt. gibts mittlerweile ne gute Alternative zu Stocksubmitter? Ist ja auch schon wieder ne Weile her.

      Grüssle,
      Florian

  58. Nancy says:

    Hi Florian,

    vielen Dank für die vielen Infos die du hier zur Verfügung stellst, habe sie alle verschlungen da ich mich gerade voll auf Stock Fotografie konzentriere.
    Ich wollte gerade die gleiche Frage stellen wie Achim zuvor, arbeite auch mit Mac.
    Hat sich also hiermit erledigt.
    Ich habe auch bemerkt, dass die Zeit verdammt schnell umgeht beim recherchieren und registrieren und lesen usw… aber das ist wohl part of the deal.
    Ich habe bisher bei Adobe Stock 13 Bilder erfolgreich hochladen können von 70.
    Bei allen Agenturen muss ich mich noch durch die komplette Registrierung kämpfen.
    Man muss sich ja irgendwann auch mal überlegen wie man die Bilder bei sich am Rechner organisiert.
    Wie machst du das?
    Ich habe aktuell, da ich ja erst in den Startlöchern bin, nur Ordner “ Adobe no“ und „Adobe yes“, ist ja schon mal ein Anfang!;-)

    Liebe Grüße

    Nancy

    Antworten
    • Bis du erstmal hochladen kannst, geht echt viel Zeit rum. Deswegen muss man sich echt fragen ob man nur die umsatzkräftigsten Stockfoto-Börsen bedient.

      Ich habe meine bearbeiteten Stockfotos recht unorganisiert und nur nach Upload-Datum geordnet in einem Ordner liegen.

      Welches Bild davon bei welcher Agentur online ist, ist mir ehrlich gesagt wurscht. Ich weiß nur welche ich schonmal versucht habe bei alle Börsen hochzuladen. Ob das erfolgreich war ist egal, nochmal versuche ich es eh nicht.

  59. Sven says:

    Hi Florian,

    gibt es mal ein Update zu deinen Verkäufen aus den letzten 1,5 Jahren? Hat sich was geändert z.B. bei den Erlösen über die unterschiedlichen Platformen?

    Antworten
  60. Tirion says:

    Ich finde, es ist schwierig mit Fotos Geld zu bekommen.
    Die Konkurrenz ist auf den jeweiligen Marktplätzen enorm groß geworden.
    Gerade bei gefragten Motiven ist es schwierig, nicht in der Masse unterzugehen.
    Ein Nebeneinkommen von um die 400€ klingt für mich persönlich ein wenig utopisch – aber natürlich möglich.

    Antworten
    • Klar, die Konkurrenz wächst jeden Tag und gefragte Motive sind längst belegt. Ich habe als Strategie auf den Long Tail gesetzt, also Motive abseits der üblichen Verdächtigen.

      400€ sind genauso möglich wie 4000€. Es ist eine Frage der Nische und der Bilderzahl. Allgemeine Reisebilder ohne Menschen sind eine eher schlechte Nische. Besser ist es für Stockfotos Bildmaterial gezielt und mit Models zu produzieren.

      Es kommt natürlich auf deine freie Zeit und Opportunitätskosten durch sonstige Einnahmequellen an. Für mich lohnt es sich zeitlich meine Reisefotos auf Stockbörsen hochzuladen und ich sollte das viel mehr machen ;)

  61. Sandra says:

    Wie genau gelange ich denn bei stock adobe zum Steuerformular und wie lade ich das dann in meinem Account hoch? Ich suche nun schon seit einigen Stunden und werde irgendwie nicht fündig. Einmal bin ich im Onlineformular gelandet und habe es ausgefüllt, doch das Hochladen hat nicht funktioniert…. Und wo das Formular nun abgeblieben ist, kann ich auch nicht sagen, denn Speichern war nicht möglich… Das muss dann bei jeder Auszahlung neu ausgefüllt werden?

    Antworten
  62. Thomas says:

    Hi Florian,

    interessant wie sich das bei dir mit der Zeit entwickelt hat.

    Ich habe selbst eine gute Anzahl an Bildern online, verkaufe damit aber nicht zu einer so guten Rage wie du. Das liegt eventuell an der etwas schmäleren Zielgruppe. Ich sollte vielleicht auch einmal Bilder aus anderen Ländern bearbeiten und hochladen.

    Ich habe es dir übrigens eh schon einmal geschrieben, melde dich bei der VG Bild an. Sie zahlen 1-2€ für jedes Foto, dass du online hast. Zumindest 200 Stück pro Domain kannst du melden, wären für Flocotus schon alleine rund 400€. Dazu kommen noch die Bücher in deinem Reiseführer. Damit zahlt sich das ganze noch viel mehr aus :D.

    Dauert in deinem Fall nicht lange, da du die Einnahmen als Fotograf nachweisen kannst und ein Buch mit einer passenden Auflage hast.

    Sie akzeptieren leider nur wenige Fotografen, bei mir hat es auch nicht auf Anhieb geklappt.

    lg Thomas

    Antworten
    • Ja, VG Bild muss ich echt mal in Angriff nehmen. Das sollte ja nun mit Print-Reiseführer leicht gehen. Ist halt leider wieder Papierkrieg und das wird schwer ausm Ausland…

  63. Sehr guter Artikel, vor allem gefällt der realistische Blick auf die Verdienstmöglichkeiten mit nachvollziehbaren Größenordnungen. Merci.

    Antworten
  64. Julian says:

    Hey Florian,
    ich bin gerade via Facebook auf den Artikel aufmerksam geworden. Ich habe auch schon einmal überlegt mit Stockfotos Geld zu verdienen. Das Problem an der Sache ist nur, dass man wirklich gut fotografieren muss, was die meisten nicht können. Ich schließe mich da selbst mit ein, obwohl ich schon relativ gute Bilder mache. Das zweite Problem ist, dass es zum einen immer mehr kostenlose Anbieter wie unsplash.com gibt und es zudem immer mehr Personen gibt, die sich damit ein passives Einkommen aufbauen wollen. Ich habe ein paar Freunde die mit Stockfotos Geld verdienen und bei denen ist in den letzten Jahren der Umsatz echt nach unten gegangen. So super leicht damit Geld zu verdienen ist leider nicht mehr.

    Viele Grüße,
    Julian

    Antworten
    • Hi Julian,

      klar, auf lange Sicht gehen die Einnahmen aus Stockfotografie gegen Null. Und auch heute schon ist es angeblich nicht mehr so leicht wie vor ein paar Jahren.

      Aber wenn du mal meine Zahlen anschaust, hat sich da gar nix getan – trotz 2 Jahren Inaktivität. Vielleicht liegts ja an der Nische. Ich betreibe ja keine klassische Stockfotografie, sondern verkaufe Reisefotos.

  65. Hey, ein sehr informativer Artikel! Ich werde dieses Thema jedenfalls weiter verfolgen und mir gefällt auch gut, wenn ich ein paar Bereiche habe, in denen die Arbeit irgendwann im Wesentlichen getan ist und das Einkommen weiterläuft! So geht es mir mit meinen Büchern. Aber da ich auch viel fotografiere scheint mir Dein Tipp eine tolle weitere Möglichkeit zu sein.
    Hab einen wunderbaren Tag!
    Deine Diana
    http://dianamenco-diereise.de/

    Antworten

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