
Pures Glücksgefühl
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Pures Glücksgefühl Meine neue Kamera ist schon mehr als einen Monat alt. Ein paar Testbilder: ![]() Echtfarben ![]() Falschfarben
![]() Licht ![]() Schatten
![]() Erstling ![]() Liebling
![]() Orange-Grün ![]() Blau-Orange
![]() Bunter Hund ![]() Bunter Spiegel
![]() Blau ![]() Blauer Die Kamera ist mein ständiger Kamerad! Anders als der Greg, der ist schon wieder weg (-;
Wie kann man sich einen Tag auf Weltreise vorstellen?
(Häufige gestellte Frage) Im Moment bin ich auf dem Mountainbike unterwegs, um den Annapurna herum. Sonst schauen Weltreisetage ungefähr so aus:
![]() Nur am Rumhängen auf Weltreise?
Dieser Tagesablauf ergibt sich automatisch durch:
![]() Lesen als oberste Priorität
Andere Weltreisende reisen völlig anders, je nach Vorlieben. Greg zum Beispiel schläft sehr lange und zeigt manchmal unglaublich wenig Neugier. Dafür ist er viel kontaktfreudiger und wanderfreudiger als ich.
Meine Vorlieben sind in dieser Reihenfolge:
![]() Licht ist wichtig
Natürlich gleicht kein Tag dem anderen, weil immer Unvorhergesehenes passiert. Außerdem sind viele Tage von vornherein verplant, z.B. durch
![]() Wandern ist Ausnahmezustand
Auf Radwandertour bin ich jetzt gerade.
Schöne Grüße von der Annapurna Runde. In den “Teehäusern” gibt es tatsächlich Internet…
Dasain in Nepal ist so etwas wie Weihnachten bei uns oder Nadaam in der Mongolei …
… nur mit Todesopfern. Es gibt Paraden.
Tempel werden besucht.
Kinder bauen Bambus Schaukeln und essen Eis.
Maschinen werden geschmückt und mit Blut besprenkelt.
Das Blut stammt von Tieropfern.
Geopfert wird die ganze Nacht.
Heute ist erst der 10. von 15 Tagen Dasain. Alle Nepalesen sind jetzt in Urlaub und ich brauche auch Urlaub:
Die Annapurna Runde mit dem Mountainbike! Yay! Hier in Thamel, Kathmandu läuft man keine 10 Schritte, ohne eine dieser Fragen:
Oder einfach “Shhhh…” ![]() You want something?
Um ehrlich zu sein experimentiere ich bereits seit dem Beginn dieser Reise mit den gefährlichsten bewusstseinsverändernden Substanzen der Welt: Büchern.
Von meinem ganzen Leseleben kann ich mich nur noch an ca. 100 Bücher erinnern. Viel mehr waren es auch nicht. Das muss sich ändern und wir Reisende haben viel Gelegenheit zu lesen. ![]() Bücher: bewusstseinsverändernde Substanzen Man sollte nicht alles glauben, was man liest. Wir Menschen tun das aber unweigerlich. Verstehen ist Glauben. Descartes hat sich geirrt und Spinoza hatte recht. Man sollte also aufpassen, was man liest. Ich habe mir für die Weltreise eine Liste mit 200 Büchern ausgesucht, die Favorite Books von Reddit. In der Liste finden sich fast alle meine Lieblingsbücher. Abgestimmt haben außerdem v.a. Nerds, also Gleichgesinnte (-;
Hier ist die gesamte Liste mit meinen Anmerkungen
Außerdem habe ich auf der Weltreise diese Neuerscheinungen und deutschen Klassiker gelesen:
Lesen ist eigentlich mein Hauptaugenmerk auf dieser Reise. Für Lesetipps bin ich dankbar, besonders von deutschen Autoren.
Bis Nepal haben wir nur Länder besucht, die sich am Kommunismus versucht haben.
Einige kommunistische Mo(nu)mente: ![]() Bratislava - Slowakei ![]() Bratislava - Slowakei
![]() Moskau - Russland ![]() Moskau - Russland
![]() Ulan Ude - Russland ![]() Ulan Ude - Russland
![]() Ulaanbaataar - Mongolei ![]() Ulaanbaataar - Mongolei
![]() Peking - China ![]() Peking - China
![]() Chengdu - China ![]() Chengdu - China
![]() Lhasa - Tibet ![]() Lhasa - Tibet Karl Marx dreht sich im Grabe um angesichts solchen sogenannten Kommunismus
Auf meiner Visitenkarte steht “Computer Nerd”. Nun ist ein Nerd kein Nerd ohne Gadgets. 5 essentielle Gadgets habe ich auf die Weltreise mitgenommen.
Nummer 1 und 2, Laptop und Kamera, sind heutzutage unter Backpackern fast selbstverständlich. Ein genauso wichtiges Gadget ist für mich ein eBook Reader. ![]() Man muss kein Vogel sein um auf eBook Reader zu fliegen
Es muss kein Kindle oder Sony sein. Ich habe ein Billiggerät von Hanvon mit diesen Merkmalen:
![]() immer dabei Im Notfall kann der eBook Reader sogar Aufgaben von meinem Pocket PC übernehmen.
![]() eBook Reader aus der Nähe
Nachteile hat der eBook Reader auch.
![]() perfekte Pause
Ich geh keinen Schritt ohne meinen eBook Reader!
Die Tibet Tour war sauteuer. Diesmal haben 1000 EUR für nur 20 Tage gereicht. Vorher waren es 27 Tage, 36 Tage und 23 Tage.
Der Trend ist nicht mein Freund. ![]() Reisekosten
Bis Nepal kam ich mit 4000 EUR – um Haaresbreite. Am Vorabend ging es um jeden gesparten Cent:
Danke Chinesen! Es waren genau 3999,50 Euro bis zur nepalesischen Grenze. Juchui!
Jetzt ist die zweite Hälfte der Weltreise angebrochen. Wir sparen endlich Geld im Vergleich zu Deutschland. In Kathmandu muss man sich anstrengen um mehr als 10 EUR pro Tag auszugeben.
Selbst unsere geplante Annapurna Runde mit dem Mountainbike wird günstiger als 2 Tage Tibet…
Unser Tibet Fremdenführer erklärt uns den Potala Palast. ![]() Potala Palast in Lhasa Unser Tibet Fremdenführer kann noch viel an seinem Englisch arbeiten. Zum Glück legen wir keinen Wert auf Dalai Lama Geschichten oder historische Namen. Auf den Guide selbst legen wir auch keinen Wert, aber der ist in Tibet Pflicht. Seit 2008 sind Individualreisen auf das Dach der Welt nicht mehr möglich. Als Reaktion auf die tibetischen Aufstände zu den olympischen Spielen gibt es Militärpatroullien, Checkpoints, Ausgangssperren und Permits für jeden Ameisenhaufen. ![]() Greg, unser Fremdenführer und ich vor unserem Landcruiser
Greg und ich buchen also notgedrungen eine organisierte Tibet Tour mit Fremdenführer und Fahrer. Die Anreise machen wir mit der Qinghai-Tibet-Bahn, der höchstgelegenen der Welt. Auf dem “Himmelsweg” rollen wir in 45 Stunden nach Tibet.
Bei der Ankunft am Bahnhof in Lhasa, bekommen wir einen langen, weißen Schal umgelegt, statt einem hawaianischen Blumenkranz. Statt einer braungebrannten, halbnackten Schönheit macht das ein braungebrannter, freundlicher Tibeter. ![]() Blick auf Lhasa vom Wandertrail
Wir verstehen unseren Fremdenführer zwar schlecht, haben aber großes Glück mit ihm. Er mag Babysitten so wenig, wie wir. So lässt er uns in Lhasa in Ruhe. Nur 2-3 Stunden täglich zeigt er uns obligatorische Sehenswürdigkeiten: Potala, Jokhang, Sera und Norbulingka.
Erst als wir unserem Fremdenführer von unseren Wanderplänen auf einen der umliegenden Berge erzählen, wird er hellhörig:
Wir schaffen es endlich ihn zu beruhigen. Als wir wieder alleine sind, gehen wir trotzdem los. Die Wanderung über dem Kloster Sera ist superschön und ziemlich anstrengend auf über 4000m. Statt der Polizei schenkt uns eine sehr freundliche Schulklasse viel Aufmerksamkeit. ![]() Yak am Yamdrok See
Nach 3 Tagen Hauptstadt fahren Greg und ich weiter zum Yamdrok See und zur zweitgrößten Stadt Shigatse. Tags darauf übernachten wir im Zelt im Everest Base Camp. Zum Schluss überqueren wir den Himalaya ins nepalesische Flachland.
Jeden Tag besuchen wir vorgeplante Sehenswürdigkeiten, halten zu vorgeplanten Fotopausen, und essen vorgeplante Speisen in viel zu teuren Touristen Restaurants. Wir fühlen uns so entmündigt, wie wir es fraglos sind… ![]() vorgeplante Fotopause am Everest
Während wir im Touristen Restaurant unseren Yak Buttertee schlürfen, essen Fremdenführer und Fahrer unten oder woanders, nur nicht bei uns Touristen. Noch mehr als sonst fühlen wir uns wie dekadente Imperialistenschweine. Für Tibeter sind wir das zweifellos…
Trotzdem genießen wir die Tour in unserem Landcruiser. Bei tibetischer Popmusik aus dem Radio bewundern wir die abwechslungsreichen Berglandschaften des Himalaya. Am Fenster ziehen nomadische Yak-Hirten vorbei und die mit Gebetsfahnen geschmückten Häuser tibetischer Bauern. ![]() Bauer mit Pferdekutsche
In einer der wenigen Städte auf dem Weg, begrüsst uns die Dorfjugend auf ihren BMX:
Aber meistens kommen die Kinder mit aufgehaltenen Händen zum Landcruiser gerannt, als ginge es um ihr Leben:
![]() Tibetische Kinder wollen Geschenke
Ihre mittellosen Eltern schuften derweil bei Wind und Wetter auf den Feldern, um ihren kargen Lebensunterhalt als Bauern zu verdienen. Die meisten Tibeter leben in Subsistenzwirtschaft, von der Hand in den Mund. Es ist wie in Deutschland vor einem Jahrhundert.
Am 7. Tag an der Grenze zu Nepal müssen wir nach all der gemeinsamen Zeit unseren Fremdenführer verlassen. Wir haben ihn doch noch liebgewonnen und verabschieden uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auch vom Loose Reiseratgeber für Tibet müssen wir uns verabschieden. Der chinesische Grenzbeamte ist mit einer Kartendarstellung in dem Buch unzufrieden. ![]() Bauern auf dem Feld
Unser Fazit:
Nach der Transsibirischen Eisenbahn ist Tibet die zweite Ernüchterung auf der Weltreise. Das liegt wie schon bei der Transsib an den hohen Erwartungen durch den übermäßigen Medienrummel um diese Reise. So werden in Scharen betagte europäische Touristen angelockt, die sich ihren Traum von Tibet erfüllen wollen. Für uns Rucksackreisende ist Tibet aber teuer und entmündigend. Auch ein Muss ist Tibet sicher nicht. Greg meint, dass der an Tibet grenzende Teil von China genauso aussieht, wie das “echte Tibet”. Immerhin liegen Orte wie Litang in Sichuan und Shangri-La in Yunnan auf dem tibetischen Hochplateau. Und das chinesische Essen ist viel würziger!
Weitere Informationen:
Jetzt ist es offiziell:
floc ist vom wilden Affen gebissen! Es war ein schöner Nachmittag im Affentempel in Kathmandu: ![]() Blick nach links ![]() Blick nach rechts
![]() Blick nach hinten ![]() Blick nach vorn
![]() bumm ![]() bumm bumm
![]() Bumm Bumm Bumm Bumm ![]() BUMM BUMM BUMM BUMM BUMM BUMM BUMM BUMM
![]() Aua! ![]() AUA AUA!
Seit dem affigen Diebstahl meiner Objektivkappe, nehme ich Affen nicht mehr auf die leichte Schulter. Meine leichte Schulter blieb heute unversehrt, aber in den Oberarm hat der wilde Affe mich gebissen – 2 Mal!
Ich liebe unsere nahen Verwandten trotzdem. Jetzt machen sich auch die 500 EUR Impfkosten vor Antritt der Reise bezahlt… P.S. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Copyright © 2012 flocblog - All Rights Reserved |